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Alle Artikel kategorisiert unter »Marlis Petersen«

Mehrheitsfähiges aus dem Schiffsbauch: Zur Uraufführung von Jörg Widmanns Oratorium „Arche“ in der Elbphilharmonie

14.01.17 (Juan Martin Koch) -
Am dritten Tag des Eröffnungsfestivals hatte das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano seinen ersten Auftritt in der Elbphilharmonie. Unter großem Jubel wurde Jörg Widmanns Oratorium „Arche“ uraufgeführt – passend zum Anlass ein repräsentatives Mammutwerk.

Die Welt im Labyrinth – Marlis Petersen und Kirill Petrenko setzten in München mit Alban Bergs Lulu auf musikalische Überwältigung

26.05.15 (Joachim Lange) -
In München ist die neue „Lulu“ ein musikalisches Ereignis! Im Ganzen und auf die Interpretin der Titelrolle bezogen. Dass sich Marlis Petersen mit dieser bei Wedekind (1864–1918) und dann bei Berg (1885–1935) allemal skandalumwitterten Femme fatale eine blutige Nase holte, war als kleiner Premierenunfall (nur) ganz wortwörtlich zu verstehen. Im Eifer des Gefechts verfehlte sie nämlich im zweiten Akt einen der Durchgänge im vollverglasten Labyrinth, mit dem der russische Regisseur und Ausstatter Dmitri Tscherniakov die Bühne vollgestellt hatte, und knallte gegen eine Glaswand. Mit einem geistesgegenwärtig gereichten Taschentuch und einer Live-Improvisation vom Feinsten (inklusive der kleinen Textkorrektur zu einem „mir geht es nicht gut“) überspielte sie das so, als würden die Blutspritzer auf dem weißen Kleid dazu gehören.

«Singen ist Teil meiner Seele» - Ein Interview mit Marlis Petersen

21.10.14 (dpa) -
New York - Marlis Petersen ist mit 20 Jahren Berufserfahrung inzwischen ein «alter Hase» im Operngeschäft, wie sie selbst sagt. Nach dem Studium an der Stuttgarter Musikhochschule gelang ihr ein steter Aufstieg an deutschen Theatern und Opernhäusern. 2005 stand sie schließlich erstmals auf der Bühne der renommierten New Yorker Metropolitan Oper. In diesem Jahr eröffnete sie in Mozarts «Die Hochzeit des Figaro» dort die Saison.

Schlecht geschwor’n und lang gewunden, dann gesuhlt, zuletzt entbunden –Varescos und Mozarts „Idomeneo“ im Theater an der Wien mit drastischen Bildern

15.11.13 (Frieder Reininghaus) -
Im frühen 19. Jahrhundert erschien die opera seria als nicht mehr zeitgemäß. Es gab in den verschiedenen Ländern Europas eine gewisse Staffelung für den Zeitpunkt des Verschwindens der höfischen Fest- und Huldigungsopern. Sie wurden in der Hoch-Zeit der bürgerlich-demokratischen Bestrebungen und des Siegeszugs der romantischen Denk- und Gefühlsformen auf den Bühnen als obsolet empfunden, als grotesk und lächerlich. Mozarts „Idomeneo“ war dann wohl das erste Werk des gewaltigen Fundus der repräsentativen älteren Oper, das wieder ein Publikum gewinnen konnte.

Marlis Petersen und Christian Gerhaher zu Sängern des Jahres gekürt

01.10.10 (nmz/kiz) -
Berlin - Marlis Petersen und Christian Gerhaher sind bei der traditionellen Kritikerumfrage der Zeitschrift "Opernwelt" zu den Sängern des Jahres 2010 gewählt worden. Das Theater Basel wurde zum zweiten Mal hintereinander als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet, wie die Zeitschrift am Freitag in Berlin meldete.
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