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Alle Artikel kategorisiert unter »Marlis Petersen«

Wem die Stunde schlägt – Nach fast 50 Jahren ein neuer „Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper

22.03.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Nostalgie wird aufleben. Denn süddeutsche und Münchner „Rosenkavalier“-Liebhaber haben es sich seit 1972 bequem gemacht: Carlos Kleiber hat dirigiert; Otto Schenk kennt sich wie wenige in Stil und Etikette des 18.Jahrhunderts aus und konnte mit Sängern umgehen; Jürgen Rose zauberte ein Imitat der Amalienburg auf die Bühne – süffiger Opern-Champagner… schon auch ausgeperlt… jetzt also: alles neu.

Korngolds „Die tote Stadt“ wird im Münchner Nationaltheater gefeiert

19.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich! München, die einstige „Hauptstadt der Bewegung“, deren Theater sich eifrig den braunen Kulturbarbaren angedient haben, hat ein Spielplan-Defizit. Auch im Bereich des Musiktheaters ist die alles Staunen werte Phalanx von Komponisten, die schon lange vor 1933 widerlich abqualifiziert und dann nicht mehr gespielt wurden, lang und breit. Nach 1955 jetzt endlich eine Serie von Korngolds „Opernhit von 1920“ – doch die Freude unseres Kritikers Wolf-Dieter Peter blieb nicht ungetrübt.

Riesenerfolg für Korngolds «Die tote Stadt» in München

19.11.19 (dpa) -
München - Das Opern-Traumpaar Jonas Kaufmann und Marlis Petersen ist am Montagabend nach der Premiere von Erich Korngolds «Die Tote Stadt» im Münchner Nationaltheater gefeiert worden. Die 1920 uraufgeführte Oper des von den Nazis wegen seiner jüdischen Herkunft verfemten Komponisten war an der Bayerischen Staatsoper erstmals seit mehr als 60 Jahren zu erleben.

Strauss unbedingt verschlimmbessern – Die Münchner Opernfestspielpremiere „Salome“

28.06.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Der Salome-Stoff im Jahr 2019 – da gäbe es leider Anknüpfungspunkte, denn grässlicherweise sind ja Enthauptungen von unliebsamen Köpfen wieder aktuell geworden. Also war in der Strauss-Metropole München zu Beginn der Opernfestspiele etwas zu erwarten. Doch den Buh-Sturm für das Bühnenteam fand Wolf-Dieter Peter völlig angemessen.

Sopranistin Marlis Petersen: Kunst braucht Zeit

04.02.19 (dpa, Jörg Schurig) -
Dresden - Marlis Petersen (50) ist eine unverwechselbare Stimme in der Opernwelt. In der Mitte des Lebens sieht sie den Musikbetrieb aber auch kritisch. «Mich stört vor allem die Schnelllebigkeit», sagt die Sopranistin im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Auch Ratschläge für den Nachwuchs hat sie parat.

Tatjana Gürbaca inszeniert Georg Friedrich Händels „Alcina“ im Theater an der Wien

26.09.18 (Joachim Lange) -
Händel-Erfahrungen hat Tatjana Gürbaca. In Halle hatte sie vor zwei Jahren mit einer packenden Bühnenversion des Oratoriums „Jephta“ die dortigen Händefestspiele eröffnet. Das „Theater an der Wien“ ist ihr – nicht zuletzt durch ihren auf drei Teile komprimierten Nibelungen-Ring – vertraut, den man wohl – wenn nicht alles täuscht – getrost als Fingerübung für größere Aufgaben in Bayreuth ansehen darf.

Von der Traumfabrik zur Realität – Frankfurts Oper bietet eine ganz besondere „Lustige Witwe“

15.05.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Im operettig schön-schiefen Bild: Nicht einmal die Fledermaus kann der lustigen Witwe das Wasser reichen – was Verfilmungen angeht. Nach dem sensationellen Erfolg auf allen Bühnen der Theaterwelt okkupierte das neue Medium den Stoff in einem ersten Stummfilm: 1918 drehte ein Ungar „A Vig özvegy“ – und machte als Michael Curtiz mit „Casablanca“ später Filmgeschichte. Inzwischen hatten Stroheim und Lubitsch sehr unterschiedlich lustige „Witwen“-Filme gedreht, es häuften sich die Zitate in Filmen… und genau da setzte das Frankfurter Team um Regisseur Claus Guth an.

Mehrheitsfähiges aus dem Schiffsbauch: Zur Uraufführung von Jörg Widmanns Oratorium „Arche“ in der Elbphilharmonie

14.01.17 (Juan Martin Koch) -
Am dritten Tag des Eröffnungsfestivals hatte das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano seinen ersten Auftritt in der Elbphilharmonie. Unter großem Jubel wurde Jörg Widmanns Oratorium „Arche“ uraufgeführt – passend zum Anlass ein repräsentatives Mammutwerk.

Die Welt im Labyrinth – Marlis Petersen und Kirill Petrenko setzten in München mit Alban Bergs Lulu auf musikalische Überwältigung

26.05.15 (Joachim Lange) -
In München ist die neue „Lulu“ ein musikalisches Ereignis! Im Ganzen und auf die Interpretin der Titelrolle bezogen. Dass sich Marlis Petersen mit dieser bei Wedekind (1864–1918) und dann bei Berg (1885–1935) allemal skandalumwitterten Femme fatale eine blutige Nase holte, war als kleiner Premierenunfall (nur) ganz wortwörtlich zu verstehen. Im Eifer des Gefechts verfehlte sie nämlich im zweiten Akt einen der Durchgänge im vollverglasten Labyrinth, mit dem der russische Regisseur und Ausstatter Dmitri Tscherniakov die Bühne vollgestellt hatte, und knallte gegen eine Glaswand. Mit einem geistesgegenwärtig gereichten Taschentuch und einer Live-Improvisation vom Feinsten (inklusive der kleinen Textkorrektur zu einem „mir geht es nicht gut“) überspielte sie das so, als würden die Blutspritzer auf dem weißen Kleid dazu gehören.

«Singen ist Teil meiner Seele» - Ein Interview mit Marlis Petersen

21.10.14 (dpa) -
New York - Marlis Petersen ist mit 20 Jahren Berufserfahrung inzwischen ein «alter Hase» im Operngeschäft, wie sie selbst sagt. Nach dem Studium an der Stuttgarter Musikhochschule gelang ihr ein steter Aufstieg an deutschen Theatern und Opernhäusern. 2005 stand sie schließlich erstmals auf der Bühne der renommierten New Yorker Metropolitan Oper. In diesem Jahr eröffnete sie in Mozarts «Die Hochzeit des Figaro» dort die Saison.
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