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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Wertmüller«

Neue Horizonte in Farbe mit ascolta, dem SKO und einer Schüler-Kunstgruppe

Für Wassily Kandinsky hatte die Farbe einen Klang. Komponisten seit Earl Brown haben Musik grafisch notiert. Im Kinder- und Jugendprojekt SKOhr-Labor des Stuttgarter Kammerorchesters dient Malerei den beteiligten Schülern dazu, sich mit neuer Musik auseinanderzusetzen.

Die Donaueschinger Musiktage 2016

Auch 2016 begleitete nmzMedia wieder die Donaueschinger Musiktage mit täglich aktuellen Blogvideos. Im Anschluss entstand diese zusammenfassende Dokumentation aus dem Material dieser vier Filme. Proben und Aufführungen, Installationen und Konzerte, Gespräche, Interviews und viel Atmosphäre rund um das wohl einflussreichste Festival für zeitgenössische Musik.

Donaueschinger Musiktage 2016 – Donnerstag: “Perception”

Wie nehmen wir Musik wahr und in welcher Weise lassen wir uns auf sie ein? Zwischen Verführung und kritischer Reflexion liegt auch in der zeitgenössischen Musik das Spannungsfeld.

Berlin als Magnet musikalischer Immigration

06.04.14 (Albrecht Dümling) -
Als Matthias Osterwold 2002 als Nachfolger Heike Hoffmanns die Leitung der Musik-Biennale Berlin übernahm, schob er das 1967 in der DDR gegründete Fes-tival zeitgenössischer Musik als jährliche „MaerzMusik“ vom Februar in den März. Der neue Name bezog sich nicht allein auf den veränderten Termin, sondern ebenso auf die Merz-Kunst Kurt Schwitters’. Entsprechend wurden Dadaismus und Klangkunst verstärkt in die Programme einbezogen. Diesem Interesse hatte der Stadtsoziologe, Volkswirtschaftler und Musikwissenschaftler Osterwold schon im Berliner Verein „Freunde Guter Musik“ gehuldigt. Das damalige Spezialgebiet wurde nun Schwerpunkt eines maßgeblichen Festivals zeitgenössischer Musik.

Verpuffter Anschlag und mitreißende Filmmusik – Ein Wochenende bei MaerzMusik

25.03.14 (Martin Hufner) -
Zweispältiges Wochenende bei MaerzMusik 2014 mit einem Musik-Theater-Blindgänger von Michael Wertmüller und wirklich fantastischer Filmmusik von Johannes Kalitzke mit dem Ensemble Modern. Biedermeiertum auf der Musiktheaterszene steht einem Filmmusik-Phänomen gegenüber.

Im großen Zelt vereint

04.06.13 (Stefan Pieper) -
Es kommt schon auf die Einheit von den richtigen Dingen an, die zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort funktionieren, und diesbezüglich stimmten im großen Festivalzelt im Moerser Schloss­park jahrzehntelang die Parameter. Anders wird der Charakter des Festivals in der künftigen Festivalhalle auf jeden Fall sein. Aber warum jetzt schon darüber spekulieren! Viel wichtiger war es doch, das jahrzehntelang liebgewonnene Ambiente noch einmal intensiv aufzusaugen. Den typischen Geruch nach feuchter Erde und frühlingshafter Vegetation einzuatmen.

Unterwegs sein – Jazzmusiker Peter Brötzmann erhielt Albert-Mangelsdorff-Preis

19.09.11 (Martin Hufner) -
Er ist mittlerweile 70 Jahre und immer noch gilt er als ein, wenn nicht „das“ Urgestein des freien Jazz in Deutschland seit den 60er Jahren. Peter Brötzmann hat zur Eröffnung des Cage-Jahres und zugleich als Auftaktkonzertes des „Workshops Freie Musik“ in der Akademie der Künste Berlin, im Hanseatenweg, den Deutschen Jazzpreis erhalten. Im Trio „Full Blast“ mit Michael Wertmüller (Schlagzeug) und Marino Pliakas (E-Bass) zelebrierte er die Auszeichnung mit bekannter Vehemenz.

11 Fragen an … Michael Wertmüller

31.03.11 (Michael Wertmüller) -
Kurze biografische Angaben:
Komponist
Schlagzeuger
Anarchist
Nihilist
Avantgardist
Immoralist
Antichrist

Vielfalt oder Konzentration?

19.12.10 (Alexander Keuk) -
Jährlich in den ersten beiden Oktoberwochen findet in Dresden das „Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik“ im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau statt. Seit 2009, als Dieter Jaenicke den langjährigen Intendanten Udo Zimmermann ablöste, trägt es zusätzlich den etwas indifferenten Titel „Tonlagen“ und ist inhaltlich gemäß dem genreübergreifenden Auftrag eines Künste-Zentrums in die Breite gegangen. Wie ehedem gibt sich das Festival weiterhin ein Motto, das in einem musikwissenschaftlichen Symposium und in der Konzertdramaturgie verarbeitet wird – in diesem Jahr: „Populär versus Elitär“. Damit aber ist alles und nichts gesagt, denn unter diese Ägide lässt sich von Nyman bis Xenakis jegliche Musik stellen. Genau das machen die Hellerauer auch frecherweise, allerdings ohne zu hinterfragen, ob eine bloße Neugier auf alles, was erklingt als Kriterium für eine Festivalprogrammierung und -profilierung ausreicht.

Der Grenzgänger als Luzerner Leitmotiv

29.09.10 (Andreas Kolb) -
Komplexe Algorithmen elektronischer Musik oder Überwältigungssound einer groovenden Funk-Band? Materialfragen postmoderner Komponisten oder die gute alte Funktionsharmonik? Spektrale Strukturen oder ein durchgängiges Metrum? Neue Musik und Jazz scheinen wirklich nichts gemein zu haben. Zwischen Jazz-und Rock-Innovatoren wie Sun Ra, Ornette Coleman oder Jimi Hendrix und Komponisten wie Helmut Lachenmann, Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen liegen Welten. Eine Generation später sieht das Bild allerdings schon anders aus: Im Bereich der Neuen Musik beziehen sich Komponisten wie Tobias PM Schneid, Moritz Eggert und Heiner Goebbels explizit auch auf Jazzmusik und Improvisation. Interpreten/Komponisten wie der Saxophonist Michael Riessler, der Trompeter Michael Stockhausen oder der Posaunist Mike Svoboda sind ernstzunehmende Grenzgänger.
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