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Alle Artikel kategorisiert unter »Mindestlohn«

Landtag Brandenburg beschließt Mindestlohn für Musiker

15.12.18 (Gerald Mertens - DOV) -
Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) begrüßt den Beschluss des Landtages Brandenburg zum Mindestlohn für Musiker. Als erstes deutsches Landesparlament hatte der Landtag in Potsdam am 13. Dezember 2018 beschlossen, die Mindeststandards der DOV für die Honorierung freischaffender Musiker und Vokalsolisten verbindlich einzuführen.

Gleicher Eindruck, andere Lösungsansätze

16.11.17 (Ines Stricker) -
Im April des Jahres hat der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages an alle Fachverbände Leitfragen zum Gespräch „Soziale Lage der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen“ herangetragen. Tätig wur-den daraufhin der Deutsche Musikrat und der Deutsche Tonkünstlerverband. Der DTKV bat seine Landesverbände, die Fragen aus ihrer jeweiligen Per-spektive zu beantworten.

Deutscher Bühnenverein: Theater-Mindestgage steigt auf monatlich 1.850 Euro

Die in den Stadt- und Staatstheatern sowie Landesbühnen geltende monatliche Mindestgage wird zum 1. Januar 2017 von bisher 1.765 brutto auf 1.850 Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 4,8 Prozent. Der entsprechende Tarifvertrag wurde vom Deutschen Bühnenverein und den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger) und VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) soeben unterzeichnet.

Statement der Koalition der Freien Szene zu Mindestlöhnen in künstlerischen Berufen

Mit Befremden hat die Koalition der Freien Szene Berlin zur Kenntnis genommen, dass der Deutsche Bühnenverein in einer Pressemitteilung vom 10.07.2014 fordert, die deutschen Bühnen von der Pflicht, an alle Beschäftigten den Mindestlohn von 8,50€ zu zahlen, auszunehmen. Die Tatsache, dass in dieser Pressemitteilung die prekäre Situation der Freien Szene zur Begründung dieser Forderung dient, zwingt die Koalition der Freien Szene zum Widerspruch.

Bühnenverein: Bundesrat soll Gesetz über Mindestlohn nicht ohne Weiteres zustimmen

Der Bundesrat sollte dem Gesetz über den Mindestlohn nicht zustimmen, ohne dass weitere Ausnahmen für die Theater und Orchester in den Gesetzentwurf aufgenommen werden. Diesen Rat gibt der Bühnenverein den im Bundesrat vertretenen Ländern, die am Freitag über das vom Bundestag bereits verabschiedete Gesetz entscheiden sollen. Aus Sicht des Bühnenvereins ist die Ausnahmeregelung für Praktikanten unzulänglich, weil der Mindestlohn nur dann nicht gezahlt werden muss, wenn das Praktikum ausbildungsvorbereitend ist und nicht länger als drei Monate dauert.

Deutscher Musikrat: „Achtung Stolperfalle: Mindestlöhne für Praktikanten“

15.06.14 (PM-DMR) -
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles fordert, auch für Praktikanten einen flächendeckenden Mindestlohn von € 8,50 pro Stunde gesetzlich zu verankern. Ausnahmen seien nur angedacht, wenn es sich um ein Pflichtpraktikum handelt oder das freiwillige Praktikum sechs Wochen nicht überschreitet. Mit ihrer Forderung stößt sie auf Gegenwind innerhalb der Koalition und der Unionsfraktion.

Die alten Fragen – Runde neun: In Bremen traf sich die Branche zur Fachmesse jazzahead!. Eine Nachlese.

29.04.14 (Ralf Dombrowski) -
Am Anfang gab es etwas Knatsch. Am Tag, als die jazzahead! zum inzwischen neunten Mal ihre Tore öffnete, präsentierte die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) eine Pressemeldung, worin deren neuer Vorsitzender Gebhard Ullmann ein altes Thema reanimierte: die Unterstützung der Showcase-Konzerte der German Jazz Expo, die dann während des Freitags stattfanden.

Die Kulturflatrate haben wir schon längst

06.03.14 (Martin Hufner) -
Da wird seit vielen Jahren über eine so genannte „Kulturflatrate“ im Internet nachgedacht, auf politischer Ebene darüber diskutiert. Der Deutsche Musikrat wehrte sich in seinem „3. Berliner Appell“ vom November 2010 gegen deren Einführung, unter anderem mit dem Argument, dass damit die Werthaltigkeit von kreativen Leistungen implizit abgelehnt werde. Zuvor hatte sie auch der Bundesverband der Musikindustrie mit ähnlichen Argumenten abgelehnt. Von der Politik ist nichts zu hoffen, eine Kulturflatrate von Staats wegen ist tot. Für Privatunternehmen hingegen scheint sich eine Musikflatrate als attraktiv zu erweisen: Musikstreaming boomt.

Mindesthonorare für Musiker

Agnes Krumwiede (Bündnis 90/Die Grünen) ist Deutschlands einzige Bundestagsabgeordnete, die von Beruf Pianistin – und auch Mitglied des Tonkünstlerverbandes – ist. Sie lernte in ihrer ersten Legislaturperiode den Politikbetrieb aus der Opposition heraus kennen. Dass grundsätzlich alle Anträge ihrer Fraktion und somit auch die zu kulturellen Themen von den Regierungsfraktionen abgelehnt wurden, bestärkt sie in ihrem Wahlkampf für eine rot-grüne Regierungsmehrheit.

Mehr Geld, mehr Schutz - Was die Parteien zur Kulturpolitik fordern

10.09.13 (nmz/kiz) -
Deutschland schreibt Kultur groß, aber die soziale Lage vieler Künstler ist erbärmlich. Alle Parteien wollen sich hier für Verbesserungen einsetzen. In einer dpa-Umfrage sagen die Kulturexperten der fünf Bundestags-Fraktionen, welche drei Ziele ihnen in der kommenden Legislaturperiode besonders wichtig sind.
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