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Alle Artikel kategorisiert unter »Nikolaus Habjan«

Immer ist Undank Loges Lohn …

29.08.21 (Joachim Lange) -
Es war ein cleverer Schachzug von Katharina Wagner, aus dem aufs nächste Jahr verschobenen neuen Nibelungen-Ring, einen kompletten Ring der besonderen Art zu machen. Den Rahmen dafür hatte sie mit dem „Diskurs Bayreuth“ bereits etabliert.

„Immer noch Loge“ – Gordon Kampes Oper in Bayreuth uraufgeführt

30.07.21 (Peter P. Pachl) -
In der Vorbereitung des für das Vorjahr geplanten, dann aber auf den kommenden Sommer verschobenen Neuinszenierung des „Ring des Nibelungen“ haben die Bayreuther Festspiele, um in diesem Jahr nicht ganz auf Wagners Hauptwerk zu verzichten, „Ring 20.21“ ins Programm genommen. Nicht am Vorabend, sondern am Vormittag des Ersten Tages des Bühnenfestspiels, vor der „Walküre“ erfolgte musiktheatrale Auftragswerk, Gordon Kampes „Das Rheingold – Immer noch Loge“, mit drei Gesangssolisten, Klappmaulpuppen und einem Instrumentalensemble am und im Teich unterhalb des Festspielhauses.

Für Leben und Erinnerung tanzen und spielen – Die 28. euro-scene in Leipzig mit vielfältigen Angeboten und großem Publikumszuspruch

13.11.18 (Joachim Lange) -
Die „euro-scene“ gehört seit 1991 zum festen Kulturkalender in Leipzig. Das durch die Stadt und mehrere Stiftungen und Kulturinstitutionen finanzierte Festival hat sich trotz aktueller Mittelkürzungen um 30.000 Euro (durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen) behauptet und bei seinem Publikum etabliert.

Treffsichere Puppen-Distanz – In Hochgatterer-Habjans „Böhm“ entlarven Holzpuppen Allzumenschliches

27.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Am Ende einhelliger, langer Jubel mit Standing Ovations im Bregenzer Kornmarkttheater – und Brecht hätte seine Freude über den perfekten Verfremdungseffekt gehabt: Nikolaus Habjan hat bei den Bregenzer Festspielen in hundert Minuten ein nie moralinsaures, dennoch entlarvendes Psychogramm des Dirigenten Karl Böhm vorgeführt – durch meist lebensgroße Puppen.

Festspiel-Premiere der Oper «Oberon, König der Elfen»

24.07.17 (dpa) -
München - Es war eine ungewöhnliche Premiere bei den Münchner Opernfestspielen: Sänger und lebensgroße Handpuppen standen am Freitagabend bei Carl Maria von Webers romantischem Musiktheater «Oberon, König der Elfen» gemeinsam auf der Bühne. Der Österreicher Nikolaus Habjan bekam für seine Neuinterpretation der 1826 uraufgeführten Oper viel Beifall.

Rettungsversuch: Weber in der Psycho-Klinik – „Oberon“ bei den Münchner Opernfestspielen

23.07.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Dazu sind Festspiele da: Das besondere Werk am besonderen Ort auf besondere Weise. Das gilt grundsätzlich für Webers dramaturgisch bunte Mischung von Feen, Kalifentochter, Meermädchen, Ritter samt Knappen, Puck, Seeräubern, Titania und Oberon in einem Werk mit viel Sprechszenen, turbulenten Schauplatzwechseln und Aktionen. Das Münchner Prinzregententheater ist eher aufgrund seiner eingeschränkten Gegebenheiten „besonders“, vor allem aber der Puppen-Animator Nikolaus Habjan als Regisseur.

euro-scene Leipzig 2016: Feuerzauber im Seniorenheim und „Androiden“ mit echtem Klavier

17.11.16 (Roland H. Dippel) -
Eigentlich unverständlich ist es, wenn Festivals für neues Theater und Tanz von Medien für Musik ignoriert werden. Denn gerade dort zeigen sich signifikante Impulse und praktikable Anwendungen von Musik in freiem und freiwilligem Umgang. Die euro-scene Leipzig reflektierte das neben den programmatischen Hauptsträngen vom 8. bis 13. November zum bereits 26. Mal. Leiterin Ann-Elisabeth Wolff begeisterte sich – und das Publikum stimmte ihr vollherzig zu – für den 29jährigen österreichischen Künstler Nikolaus Habjan, der nach seinem Studium der Musiktheater-Regie auf die Oper pfeift. Buchstäblich, denn er ist auch Kunstpfeifer. Dem Nestroy-Preisträger für die beste Off-Produktion 2016 und seinen Klappmaulpuppen war die Werkschau der euro-scene 2016 gewidmet.

Totentanz-Groteske – Novotny-Zykans komplettierte „Staatsoperette“ bei den Bregenzer Festspielen

03.08.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Österreichs selbst gewählter Weg in den Faschismus und der Anschluss an Nazi-Deutschland – das war 1977 als „Staatsoperette“ in einer nur 65 Minuten langen Stümmelfassung der größte Skandal in der Geschichte des ORF: wochenlange hochemotionale und politisierte Medienschlacht; Verfluchung der Urheber durch einen Erzbischof; Entlassung des verantwortlichen Redakteurs; Totschweigen des Werkes bis gestern… denn die Bregenzer Festspiele unter Intendantin Elisabeth Sobotka wagten sich an die Aufführung einer komplettierten Fassung auf ihrer Werkstattbühne.
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