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Alle Artikel kategorisiert unter »Nina Stemme«

Walküren-Hügel auf dem Walküren-Flügel – Wagners „Walküre“ an der Deutschen Oper Berlin

28.09.20 (Peter P. Pachl) -
Hauptproblem dieses Premierenabends sind kurioserweise weniger die freien Plätze zwischen den Besucher*innen mit Mund-Nasenschutz während der gesamten Aufführung, als die Tatsache, dass der neue „Ring“-Zyklus in der Inszenierung von Stefan Herheim in seiner Ikonographie der Tetralogie kontinuierlich aufbaut. Nachdem jedoch „Das Rheingold“ dem Lockdown zum Opfer gefallen war und stattdessen eine Ersatz-Inszenierung auf dem Parkdeck herauskam, fehlt den Betrachter*innen der „Walküre“ das erforderliche Vorwissen dieser spezifischen Lesart.

Filmnahe Verbrecherjagd – Bartóks „Blaubart“ und „Konzert für Orchester“ im Münchner Nationaltheater

02.02.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Fakt ist jedoch, dass weibliche Perspektiven immer noch zu häufig übersehen werden, weil die Institution Oper nach wie vor stark von männlichen Künstlern dominiert wird“ konstatierte Regisseurin Katie Mitchell vor ihrer Neuinszenierung von Béla Bartóks „A Kékszakállú herceg vára“. Ob die Kombination mit einem Bartók-Konzert und einem Film neue, tiefere Einsichten vermittelte, prüfte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter.

Europäischer Kulturpreis für Neo Rauch und René Pape

16.10.19 (dpa) -
Wien/Dresden - Der Maler Neo Rauch und der Opernsänger René Pape gehören in diesem Jahr zu den Gewinnern des Europäischen Kulturpreises «Taurus». Bei einer Gala in der Wiener Staatsoper werde die undotierte Auszeichnung am kommenden Sonntag überreicht, teilte das Europäische Kulturforum mit Sitz in Dresden am Dienstag mit.

Schwedische Sopranistin Nina Stemme erhält Birgit-Nilsson-Preis 2018

15.05.18 (dpa) -
Stockholm - Die schwedische Sopranistin Nina Stemme erhält den Birgit-Nilsson-Preis, eine der höchstdotierten Auszeichnungen der klassischen Musik. Sie werde für ihre herausragende Arbeit, ihre Hingabe und Leidenschaft für Musik ausgezeichnet, begründete die Jury am Dienstag im Stockholm.

Gediegener Sozialrealismus mit einer guten Dosis Theaterhumor – „Lady Macbeth“ bei den Salzburger Festspielen

03.08.17 (Frieder Reininghaus) -
Lange sah man im 20. Jahrhundert Katerina Ismailowa, die tragische Heldin Dmitri Schostakowitschs, eingesargt in das ländlich-rückständige Russland. Dem entstammt die Figur – einer Novelle von Nikolai Leskow aus dem Jahr 1864. Die Bühnenbilder, wenn sie nicht weitgehend abstrahierten, griffen in der Regel optische Elemente der Landarmut auf, illustrierende Motive einer patriarchalischen Kaufmannsgesellschaft am Rande der Zivilisation, der Folklore und Usancen des Zaristischen Polizeivollzugs bzw. Deportationssystems, die mit satirischer Lust überzeichnet wurden. Das funktioniert allemal, da die Sicherheits- und Ordnungskräfte fast überall nicht nur beliebt sind.
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