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Alle Artikel kategorisiert unter »Otto Nicolai«

Three Ladies und ein Mann: Die flotten Weiber von Halberstadt

11.10.20 (Roland H. Dippel) -
Spieloper ist heutzutage ein schwieriges Genre. Das Nordharzer Städtebundtheater revidiert bei der Premiere von Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ nach Shakespeares Komödie einige Vorurteile gegenüber der komisch-phantastischen Oper auf den Text Salomon Mosenthals für die Berliner Hofoper 1849. Dabei zeigt es kräftige Komödiantik und bietet eindrucksvoll passgenaue Besetzungen.

Die lustigen Weiber und die Crossdresser – Otto Nicolais Shakespeare-Oper an der Staatsoper Berlin

04.10.19 (Peter P. Pachl) -
Die Tatsache, dass am Tag der Deutschen Einheit eine Spieloper von Otto Nicolai das Festprogramm bildete, mag den einen oder anderen Opernbesucher verwundert haben. Aber immerhin hat in diesem Opernhaus vor 170 Jahren die Uraufführung der „Lustigen Weiber von Windsor“ stattgefunden, und Otto Nicolai war einer der Vorgänger im Amte von Daniel Barenboim. Peter P. Pachl über Premiere mit „wenn“ und „doch“.

Auf dem Weg zur deutschen Oper: CD-Premiere von Otto Nicolais „Die Heimkehr des Verbannten“

10.11.16 (Peter P. Pachl) -
Der 1810 in Königsberg geborene Otto Nicolai hatte offenbar eine Vorliebe für britische Stoffe. So komponierte er als Kapellmeister am Wiener Kärntnertortheater 1837 „Rosmonda d’Inghilterra“. 1840 folgte in Turin „Il templario“. Obgleich die französische Dramenvorlage zu „Il proscritto“, Frédéric Souliés „Le proscrit“, in Grenoble spielt, ist die Handlung von Nicolais „Il proscritto“ vor dem Hintergrund der Rosenkriege in England angesiedelt. Und die bekannteste Oper dieses Komponisten, „Die lustigen Weiber von Windsor“, basiert bekanntlich auf Shakespeare.

Oper Magdeburg: „Die lustigen Weiber von Windsor“ in der Hippiezeit

11.05.16 (Joachim Lange) -
Am Ende, wenn es unterm Hanfbaum im mitternächtlichem Grün rundgeht und ein Sommernachtstraum auf Droge tobt, wird klar, was in dieser komisch-fantastischen Oper eigentlich an abgründigem Potenzial steckt. Unverwüstlich ist Otto Nicolais Version der Shakespeare-Komödie über den dicken Ritter, der an permanenter Selbstüberschätzung seines Sexappeals leidet, ohnehin. Selbst dann, wenn sie, wie jetzt in Magdeburg, mit zeitgeistiger Fremdmusik und kalauernden Stammtischwitzchen aufgepeppt wird.

Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ an der Hochschule für Musik Hanns Eisler

28.04.16 (Peter P. Pachl) -
Während im britischen Sprachraum die Opernversion von Shakespeares „The Merry Wives of Windsor“, William Waltons „Sir John in Love“, langsam aber beharrlich von Verdis Alterswerk verdrängt wird, rutschten auch die Aufführungszahlen der nur im deutschen Sprachraum bekannten, komisch-fantastischen Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ zugunsten von Verdis „Falstaff“ auf einen nachgeordneten Platz. Otto Nicolais 1849 in Berlin uraufgeführte Oper steht nun unweit des Uraufführungsorts, im Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler, auf dem Programm.

Zwischen italienischer und deutscher Oper: Otto Nicolais „Die Heimkehr des Verbannten“ in Chemnitz

30.01.11 (Peter P. Pachl) -
Wie Richard Wagner an seinem „Tannhäuser“ und Albert Lortzing an der „Undine“, so arbeitete auch Otto Nicolai an der etwa gleichaltrigen Oper „Il proscritto“ bis an sein Lebensende. Aber nicht die Fassung letzter Hand, „Der Verbannte“, stand im Theater Chemnitz auf dem Spielplan, sondern die Wiener Fassung von 1844, als Fortsetzung jener Neubetrachtung von Nicolais Oeuvre, der an diesem Haus vor zwei Jahren die Wiederaufführung der italienischen Oper „Il templario“ vorangegangen war.

Sir John mit dem hilfreichen Häschen: Otto Nicolais „Lustige Weiber von Windsor“ an der Volksoper Wien

23.12.10 (Frieder Reininghaus) -
Sir John bekam an der Wiener Volksoper ein Hasenwesen zugesellt. Es dient Falstaff bereits während der Ouverture als hilfreicher Geist. Als Briefträger des abgehalfterten Schwerenöters ermöglicht der putzige Adjutant die dreiste Annäherung an Frau Fluth und Frau Reich, wie die beiden Gattinnen der ehrbaren Bürger von Windsor in der teils freizügigen Textbearbeitung von Regisseur Alfred Kirchner & Co. heißen. Das Faktotum ist vom Anfang an dabei. Falstaff mutierte in Kirchners Lesart zu einem letzten Ritter der späten 1960er-Jahre und ist mit einem zum Wohnmobil umgerüsteten VW-Bus unterwegs. Er stellt dem Häschen eine alte Schreibmaschine in den Weg. Auf ihr tippt es die beiden gleichlautenden Briefe – den an die familienpolitisch stark engagierte Frau Reich und den an die vom Ehemann übermäßig beargwöhnte Nachbarin Fluth.

Kaderschmiede für die Oper von morgen

28.08.09 (Ines Stricker) -
Die Sonne brennt, die Mücken schwirren, die Mauersegler schweben über den Schlosshof. Gelegentlich durchstreifen auch Besucher den schönen Innenhof des Weikersheimer Schlosses. Das junge Sängerensemble vorne auf der hohen gewundenen Bretterbühne, bei dieser szenischen Probe noch von einem Klavier statt vom RIAS Jugendorchester Berlin begleitet, lässt sich davon nicht im Geringsten stören.
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