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Alle Artikel kategorisiert unter »Paul-Georg Dittrich«

Es ist kompliziert – „Boris Godunow“ und „Secondhand-Zeit“ von Sergej Newski in Stuttgart

05.02.20 (Georg Rudiger) -
An der Stuttgarter Staatsoper wurde Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ mit Sergej Newskis neuem Stück „Secondhand-Zeit“ gekoppelt. Unser Kritiker sieht Probleme: „Diese Gleichzeitigkeit von Disparatem kann überfordern, zumal häufig keine zwingenden Verbindungen geschaffen werden.“ Aber er sieht auch eindrückliche Bilder der Regie Paul-Georg Dittrichs und eine souveräne musikalische Leitung durch Titus Engel.

Premiere im Doppelpack: Stuttgarts Oper «Boris» verbindet zwei Werke

30.01.20 (dpa, Martin Oversohl) -
Stuttgart - Zwei Werke zum Preis von einem? Könnte man meinen, zumindest bei der Stuttgarter Opern-Premiere «Boris». Denn verwoben mit Mussorgskys Volksdrama «Boris Godunow» wird das moderne Werk «Secondhand-Zeit» von Sergej Newski uraufgeführt. Ein spannendes Projekt.

Latex-Opfer – Malte Giesens „Wolfsschlucht“ an der Deutschen Oper Berlin uraufgeführt

17.09.19 (Peter P. Pachl) -
Im Rahmen ihrer „Überschreibungen“ von Händel bis Korngold hat die Deutsche Oper Berlin ein Musiktheater von Malte Giesen nach Motiven von Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ in Auftrag gegeben: die „Wolfsschlucht“, in Malte Giesens Partitur zum alleinigen Topos der Opernhandlung gemacht, kam in der musiktheatralischen Werkstatt, der ehemaligen Tischlerei dieses Hauses, zur Uraufführung. Peter P. Pachl besuchte die zweite Aufführung.

Wenn Kunst auf Wirklichkeit trifft – „Ariadne auf Naxos“ mit Vorspiel an der Oper Halle

24.02.19 (Joachim Lange) -
Die Neuinszenierung von „Ariadne auf Naxos“ wird an der Oper Halle gefeiert, die Stadt steuerte mit einer Personalentscheidung in Sachen Intendanz ein makabres Vorspiel bei. Joachim Lange berichtet.

Hector Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ in Bremen

21.03.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Wenn man in den Zuschauerraum kommt, ist Faust längst da, er ist einer von uns. Auf einem Steg, mitten in das Foyer hineingebaut, irrt der weißgekleidete Rothaarige unsicher umher und es ist von vornherein klar: mit dem Goethe‘schen Intellektuellen und dessen Sinnsuche hat dieser hier nichts zu tun. Es ist mit einem kleinen Bonsai-Baum im durchsichtigen Rucksack der eher depressive Versager von Hector Berlioz, der seiner „dramatischen Legende“ den Titel „La Damnation de Faust“ gegeben hat.

Eine fiktive Märchenwelt – Alban Bergs „Wozzeck“ am Theater Bremen

15.02.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
„...von dem Augenblick an, wo sich der Vorhang öffnet, bis zu dem, wo er sich zum letzten Male schließt, darf es im Publikum keinen geben, der etwas von diesen diversen Fugen und Inventionen, Suiten- und Sonatensätzen, Variationen und Passacaglien merkt – keinen, der von etwas anderem erfüllt ist als von der weit über das Einzelschicksal Wozzecks hinausgehenden Idee dieser Oper. Und das – glaube ich – ist mir gelungen.“ Der Wunsch des Komponisten Alban Berg für seine 1921 vollendete und 1925 mit einem Skandal uraufgeführte Oper ging jetzt in der Premiere am Bremer Theater am Goetheplatz großartig in Erfüllung.
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