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Alle Artikel kategorisiert unter »Publikumsforschung«

Klassik – (k)ein Auslaufmodell?

06.10.15 (Edmund Wächter) -
Als der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer seinen inzwischen zurückgenommenen Plan, keinen zweiten großen Konzertsaal in München zu bauen, auch damit begründete, dass das Publikum für klassische Musik älter und immer kleiner würde, erntete er von Seiten der Klassikanhänger einen Proteststurm. Doch sagte er, der sich gerne auf die Stimme des Volkes beruft, nicht etwas, was viele denken? Ist klassische Musik nicht wirklich ein Auslaufmodell? In der Tat klagen manche Solisten und Kammermusikensembles, dass das Publikum für klassische Musik in den letzten Jahrzehnten kleiner und immer älter geworden ist und dass weniger Konzerte mit klassischer Musik veranstaltet werden.

Im Labor der Publikumserforschung

29.08.14 (Pat Christ) -
Musik zu kategorisieren, das ist nicht Ziel des Teams der „Abteilung Musik“ im Frankfurter Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. „Wir fragen nach dem Wahrnehmen, dem Erleben und Bewerten von Musik durch die Hörer“, erläutert Direktorin Melanie Wald-Fuhrmann. Im Wissen darum, dass Musik unter den Künsten ganz besondere und besonders intensive Wirkungsweisen hat, geht es dem Team um die Musikwissenschaftlerin also um Facetten der Rezeptionsästhetik.

Dirigent Yu Long: Klassik-Publikum in China hat mehr Energie

13.01.14 (dpa) -
München/Shanghai - Der chinesische Dirigent Yu Long (49) sieht zwischen dem Klassik-Publikum in seiner Heimat und dem in Deutschland große Unterschiede. «In China hat die klassische Musik viel mehr Energie - das gilt nicht nur für die Musiker, sondern auch für das Publikum», sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Vorsichtiger Optimismus bei Betreibern von Musikspielstätten

24.06.11 (nmz/kiz) -
Köln - Die Betreiber von Musikspielstätten blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Der Trend für die kommenden drei Jahre wird von 31 Prozent positiv eingeschätzt, 57 Prozent erwarten keine Änderung und 12 Prozent gehen eher von einer Verschlechterung ihrer Situation aus, wie aus einer am Freitag in Köln vorgestellten Studie der «Initiative Musik» hervorgeht. Nur vier Prozent der befragten Unternehmen droht nach eigener Einschätzung die Insolvenz.

Studie: Klassische Musik ist blind für Zukunftssorgen

28.04.11 (PM - pte) -
Friedrichshafen - Das alternde Klassik-Publikum stirbt bald aus, doch Feuilleton-Journalisten wie auch Intendanten, Operndirektoren und Kulturpolitiker sehen über das Problem einfach hinweg. Zu diesem Schluss kommen Kulturforscher der Zeppelin Universität in ihrer Analyse der Klassik-Berichterstattung in den Medien. "Die Klassik-Branche ist in ihrer Zuversicht scheinbar blind für Zukunftssorgen. Das Thema Publikumsschwund wird verdrängt, verdeckt oder einfach verschwiegen", so Studienautor Markus Rhomberg im pressetext-Interview.

Bühnenverein hält Publikumsprognosen zu Klassikveranstaltungen für spekulativ

08.03.10 (PM) -
Die Behauptung der Friedrichshafener Zeppelin-Universität, das Publikum für klassische Musik werde sich in den nächsten 30 Jahren stark rückläufig entwickeln, hält der Deutsche Bühnenverein für spekulativ. „Niemand kann für so lange Zeit sicher vorhersagen, was die Menschen in Zukunft interessieren wird und was nicht“, kommentierte der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Prof. Klaus Zehelein, die kürzlich vorgestellte Studie der Zeppelin Universität.

Buch-Tipps 2010-02

06.02.10 (Michael Wackerbauer) -
Leoš Janácek. Thema con variazioni. Briefwechsel mit seiner Frau Zdenka und seiner Tochter Olga +++ Patrick Glogner/Patrik S. Föhl (Hrsg.): Das Kulturpublikum. Fragestellungen und Befunde der empirischen Forschung +++ Norbert Miller: Die ungeheure Gewalt der Musik. Goethe und seine Komponisten
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