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Alle Artikel kategorisiert unter »Regietheater«

Wie gegenwärtig kann Oper sein ?

01.06.22 (Juan Martin Koch) -
Die diesjährige Münchener Biennale für neues Musiktheater überraschte mit mehreren Produktionen, in denen aktuelle politisch-gesellschaftliche Themen aufgegriffen wurden. Konnte das gut gehen? Und was ist daran eigentlich so überraschend? Ein kleiner Blick zurück und einer zur Seite mag bei der Einordnung hilfreich sein.

Von Vatermord im Politkampf

11.03.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Schön, wenn ein Kenner schreibt und Eckart Kröplin hat einen Großteil seines Lebens in der DDR-Oper und -Wissenschaft verbracht, studierend, beratend, lehrend, leitend. Nach zahlreichen Einzelpublikationen legt er jetzt eine analytische Geschichte der Kulturpolitik und des Opernlebens der Jahre 1945 bis 1990 vor.

Heillos Inkonsequentes gegen Romantik – Die „Freischütz“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München

14.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein besonderer Abschied wäre möglich gewesen: In der 1990 heillos gescheiterten „Freischütz“-Neuinszenierung donnerte im Nationaltheater der damalige Schauspieler Klaus Bachler die tödlichen „Freikugel“-Bedingungen Samiels ins Theaterrund. Jetzt hätte der gerne als Erzähler oder Vorleser auftretende Intendant Nikolaus Bachler in seiner letzten Saison nochmals… Doch der von ihm engagierte Regisseur sah alles anders.

Sänger Georg Zeppenfeld: Oper darf nichts für den Elfenbeinturm sein

02.11.18 (dpa, Jörg Schurig) -
Dresden - Opernsänger Georg Zeppenfeld hält nichts davon, wenn Regisseure ein Werk völlig verfremden. «Das Publikum ist froh und dankbar, wenn es ein Stück wiedererkennt. Dann ist es auch sehr liberal, was die Inszenierung anbelangt», sagt der international gefeierte Bass. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur spricht er auch über das Verhältnis von Handwerk und Glück und das Geheimnis einer richtigen Bühnenpräsenz.

Mölich-Zebhauser gegen Aktualisierungswahn bei Inszenierungen

18.03.18 (dpa) -
Baden-Baden - Der Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, Andreas Mölich-Zebhauser, hat sich gegen einen Aktualisierungswahn bei Inszenierungen ausgesprochen. Eine drastische Überzeichnung der Lebenswirklichkeit bringe letztlich eine Banalisierung der Werke hervor, sagte der 65-Jährige am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms für die Spielzeit 2018/2019 - der letzten unter seiner Intendanz.

Regisseur Konwitschny beklagt «tote Hose» an vielen deutschen Bühnen

01.12.17 (dpa) -
Stuttgart - Starregisseur Peter Konwitschny (72) beklagt, dass an vielen Bühnen heute nur noch «tote Hose» herrsche. «In München ist tote Hose, und in Hamburg ist tote Hose. Tote Hose ist, was keine Impulse schafft, keine Widersprüche liefert», sagte Konwitschny vor der Premiere der Oper «Medea» von Luigi Cherubini an diesem Sonntag (3.12.) in Stuttgart.

Gedächtnisschmerzen

08.09.15 (Max Nyffeler) -
Wenn man etwas über die Gegenwart erfahren will, ist es manchmal nützlich, bei früheren Autoren nachzuschlagen. Zum Beispiel bei Friedrich Nietzsche. In der „Genealogie der Moral“ geht er der Frage nach, wie sich beim Menschen das Gewissen herausgebildet hat. Er bezeichnet diesen Prozess als eine der großen und zugleich schrecklichen Leistungen des vorgeschichtlichen Menschen.

Vergewaltigung in Rossini-Oper - Londons Opernchef entschuldigt sich

01.07.15 (dpa) -
London - Eine Vergewaltigungsszene in der Oper «Guillaume Tell» von Gioachino Rossini hat im Londoner Opernhaus Covent Garden für Aufruhr gesorgt. Nach Buh-Rufen und verheerenden Kritiken entschuldigte sich Opernchef Kasper Holten am Dienstag dafür, dass die «gewaltsamen Szenen» bei einigen Zuschauern Unbehagen hervorgerufen hätten.

Was bleibt, ist ein Buch – Rückblicke auf ein langes Leben für das Musiktheater: „Oper mit Herz“

05.01.11 (Michael Ernst) -
Gut zwei Monate nach dem Tod von Opernregisseur Joachim Herz liegen bereits Schriften aus dem Nachlass vor, vom Meister noch in „letzter Hand“ ediert. Dass deren Titel „Oper mit Herz“ fast wie ein Wortspiel klingt, ist natürlich kein Zufall. Geht es doch um den Auftakt einer drei Bände angelegten Edition „Musiktheater des Joachim Herz“, in dem zunächst der Weg „Von der Barockoper zum Musikdrama“ gezeichnet werden soll.

Kampfbegriff Werktreue – Schriftsteller Ostermaier verteidigt Regietheater

21.02.10 (Georg Etscheit - ddp) -
Der Münchner Schriftsteller Albert Ostermaier hält nichts von einer Generalkritik am Regietheater. "Ich bin Gegner dieser Verteufelung und Mystifikation des Regietheaters", sagte Ostermaier der Nachrichtenagentur ddp. "Alles, was man auf die Bühne bringt, ist immer eine Interpretation, eine Übersetzung. Der Begriff der Werktreue ist ein Kampfbegriff, der nichts mit der Realität zu tun hat. Und er ist auch völlig ahistorisch."
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