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Alle Artikel kategorisiert unter »Sebastian Hannak«

Spiel mir das Lied vom Geld … – „Einbruch mehrerer Dunkelheiten“ von Felix Leuschner und Dietmar Dath am Staatstheater Kassel uraufgeführt

07.06.22 (Joachim Lange) -
Mal keine Raumbühne – passt aber trotzdem genau in die Programmatik von Florian Lutz, was jetzt in Kassel als Uraufführung über die Bühne des Staatstheaters gegangen ist. Und außerdem auch ganz gut zu der in ein paar Tagen beginnenden ‚documenta 15‘. Bis Mitte Juli steht die Opernnovität „Einbruch mehrere Dunkelheiten“ noch ein paar Mal auf dem Programm. Der Libretto stammt von Dietmar Dath, die Komposition von Felix Leuschner. Das Gesamtkunstwerk, das Elemente von Performance, Thriller, Dystopie und auch herkömmlicher Oper miteinander vereint, hat Florentine Klepper im Bühnenbild von Sebastian Hannak inszeniert.

Meyerbeers Glanz und Preußens Gloria – Giacomo Meyerbeers Singspiel „Ein Feldlager in Schlesien“ an der Oper Bonn

24.04.22 (Joachim Lange) -
Aller guten Dinge sind Vier. Man braucht in Coronazeiten einen langen Atem und starke Nerven, wenn man eine Oper auf die Bühne bringen will. Der Intendant der Oper Bonn Bernhard Helmich brauchte davon jede Menge, um Giacomo Meyerbeers Preußenopus „Ein Feldlager in Schlesien“ letztlich doch noch herauszubringen. Jetzt hat es im vierten Anlauf endlich geklappt.

Fürchtet euch nicht – In Kassel inszeniert Jochen Biganzoli Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“

08.12.21 (Joachim Lange) -
Kaum ein Werk mit der Vertonung der christlichen Weihnachtsbotschaft ist so sehr wie das Weihnachtsoratorium aus den Jahren 1734/35 heute in beiden Sphären daheim: in der christlichen und der weltlichen. So gesehen hat es durchaus eine innere Logik, Johann Sebastian Bachs terminbezogenes Meisterwerk auch auf die Bühne eines Opernhauses zu holen, so wie es jetzt Jochen Biganzoli am Staatstheater Kassel.

„Tosca“ in der Raumbühne – Die zweite Premiere des Spielzeitauftakts in Kassel

27.09.21 (Joachim Lange) -
Die Idee hat aparten Witz. Zum Auftakt einer neuen Intendanz lässt man auf Alban Bergs „Wozzeck“ aus dem Jahre 1925 tagsdrauf Puccinis „Tosca“, mit deren Premiere im Januar 1900 das 20. Jahrhundert für die Oper gleichsam begann, folgen. Erst die heute akzeptierte, sagen wir ästhetische Herausforderung. Dann der beim Publikum nach wie vor hoch im Kurs stehende Repertoire-Liebling.

Spektakulärer Auftakt einer neuen Intendanz: Florian Lutz inszeniert Alban Berg „Wozzeck“ in einer Raumbühne mit Gegenwartsbezug

26.09.21 (Joachim Lange) -
Mehr ungeplante Unterstützung von außen konnte sich Florian Lutz kaum wünschen und schon gar nicht selbst organisieren. Zum Auftakt seiner Intendanz am Staatstheater Kassel legte der bundesweite Aktionstag der meist jungen Klimaschützer auch hier zeitweise den Verkehr lahm. Dazu: die spannendste Bundestagswahl seit langem. Die Zeit ist, wenn nicht aus den Fugen, so doch spürbar angespannt. Auch nervös.

Walter Sutcliffe auf der Couch – Der designierte Opernintendant stellt sich in Halle zunächst mal fast privat vor

26.06.20 (Joachim Lange) -
So war es nicht geplant. Aber dieser Termin hätte nicht besser platziert sein können: Im Hof des „neuen theaters“ in Halle lud Ines Brock den designierten Nachfolger von Opernintendant Florian Lutz, den Briten Walter Sutcliffe, als Gast ihres „Promitalks“ aufs Interview-Sofa. Die Plätze, die die Coronaregeln in dieser kleinen Freiluftbühne (wo auch wieder häppchenweise Theater gespielt wird) waren allesamt von Zuschauern und Opernfreunden besetzt, die die Gelegenheit nutzen wollten, um ihren künftigen Opern-Intendanten kennenzulernen.

Wenn Kunst auf Wirklichkeit trifft – „Ariadne auf Naxos“ mit Vorspiel an der Oper Halle

24.02.19 (Joachim Lange) -
Die Neuinszenierung von „Ariadne auf Naxos“ wird an der Oper Halle gefeiert, die Stadt steuerte mit einer Personalentscheidung in Sachen Intendanz ein makabres Vorspiel bei. Joachim Lange berichtet.

Knallbunte Schicksale – Axel Ranischs „Nackt über Berlin“ im Opernhaus Halle

18.09.18 (Roland H. Dippel) -
Ein halbes Jahr nach dem Erscheinen gelangt der Debütroman „Nackt über Berlin“ von Axel Ranisch schon auf die Bühne und erweist sich dabei als im höheren Sinne außergewöhnliches Musiktheater neben der Spur. Denn durch klassische Musik artikuliert sich der übergewichtige Schüler Jannik und eröffnet damit nicht nur dem Vietnamesen Tai, in den er verliebt ist, das Tor zu einer idealen Welt. Mitten in Berlin. Ein spannender Theaterabend auf Sebastian Hannaks Raumbühne BABYLON im Opernhaus Halle

Discodunkel und Lebenslicht: Das Ballett Rossa Halle auf der Raumbühne Babylon

17.09.18 (Roland H. Dippel) -
Das Leitungstriumvirat der Oper Halle hat sich Schweres vorgenommen: Es knüpft an den mit dem Theaterpreis „Der Faust“ gewürdigten Erfolg der Raumbühne HETEROTOPIA in der Spielzeit 2016/17 an. Was kann auf das verwirklichte Theater-Ideal mit beglückten Zuschauern und hochgradig anspruchsvoll bis spielerischen Projekten in der gelebten Utopie HETEROPTOPIA, in einem Buch bei Theater der Zeit dokumentiert, folgen?

Einmal Zukunft und zurück – Verdis „Messa da Requiem“ an der Oper Halle

16.09.18 (Joachim Lange) -
Es ist durchaus legitim, den Eröffnungsabend der neuen Spielzeit in der Oper Halle für Affentheater zu halten. Wobei dieses Etikett nicht nur dann zutrifft, wenn man es kritisch meint und ohnehin ein Problem mit dem assoziativ Grenzen aufbrechenden Theater des regieführenden Intendanten Florian Lutz hat. Oder, wenn man die Affenmasken für den gewaltig aufgestockten Chor und Teile des Publikums nicht nur für unbequem, sondern auch für albern oder unangemessen hält. Zumal Verdis „Messa da Requiem“ der Form und dem Namen nach eine Totenmesse ist.
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