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Alle Artikel kategorisiert unter »Soforthilfe«

Bund hilft 27 freien Orchestern und Ensembles

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat über die Förderanträge des Corona-Hilfsprogramms „Orchester vor neuen Herausforderungen“ entschieden. Aus dem Hilfspaket erhalten insgesamt 27 freie Orchester und Ensembles jeweils bis zu 200.000 Euro. Gefördert werden unter anderem die Akademie für Alte Musik Berlin, das Ensemble Musikfabrik und das Mahler Chamber Orchestra.

Zwischen „Bazooka“ und „Wumms“

30.06.20 (Gabor Scheinpflug) -
Die Welt ächzt unter den wirtschaftlichen Folgen der Bekämpfung der aktuellen Pandemie und versucht diesen etwas entgegenzustellen. Deutschland scheint es im internationalen Vergleich ganz gut hinzubekommen: Zum Beispiel konnten durch den Einsatz des Instruments der Kurzarbeit viele Arbeitsplätze (zumindest vorerst) erhalten und damit Einkommensausfälle vieler sozialversicherungspflichtig Beschäftigter begrenzt werden. Kleine, mittelständische und auch verschiedene große Unternehmen konnten von staatlichen Hilfen und steuerlichen Erleichterungen profitieren. Der Einsatz der „Bazooka“ verhinderte zumindest in der akuten Situation des „Shutdowns“ den wirtschaftlichen Super-GAU.

«Zweite Phase»: Berliner Senat beschließt umfangreiches Corona-Hilfsprogramm

27.06.20 (dpa) -
Berlin - Berliner Unternehmen und Start-ups, aber auch Vereine und Kulturinstitutionen können mit weiteren Staatshilfen in der Corona-Krise rechnen. Der Senat beschloss am Freitag ein Programm, das insgesamt bis zu 1,8 Milliarden Euro umfasst. Darunter sind 1,3 Milliarden Euro vom Bund und 500 Millionen Euro vom Land.

Künstler stehen in Krise mit Rücken zur Wand - «Blick in den Abgrund»

24.06.20 (Christian Schultz, dpa) -
Mainz - Ob Sänger, Schauspieler oder Betreiber eines Kulturclubs - sie alle leiden heftig unter der Corona-Pandemie. Einnahmen brechen weg, Engagements werden abgesagt, staatliche Hilfen fließen oft an ihnen vorbei. Es droht ein Kahlschlag in der Szene.

Lederer stellt weitere 60 Millionen für Berliner Kulturbetriebe in Aussicht

19.06.20 (dpa) -
Berlin - Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Kulturbetrieben der Stadt weitere Millionenhilfen in Aussicht gestellt. Derzeit werde im Senat überlegt, das im Mai aufgelegte Soforthilfeprogramm im Umfang von 30 Millionen Euro noch mal um jeweils zweimal drei Monate im gleichen Volumen, also mit insgesamt 60 Millionen Euro zu verlängern, sagte Lederer am Freitagmorgen im Inforadio des RBB. «Das ist eine realistische Zahl.»

Bundeskabinett beschließt Milliardenhilfe für Kultur

Die Bundesregierung hat heute die von Kulturstaatsministerin Monika Grütters vorgelegten „Eckpunkte für ein Programm zur Milderung der Auswirkungen der Corona -Pandemie im Kulturbereich" beschlossen.

„Wir brauchen Rechtssicherheit“

13.06.20 (Georg Rudiger) -
Lange hat man von der Politik nur wenig zur Kultur gehört. Über die Abstandsregelungen in Baumärkten machte man sich viel früher Gedanken als darüber, in welcher Form wieder Theatervorstellungen oder Konzerte möglich wären. Die pauschale Untersagung aller kulturellen Veranstaltungen kam einem Berufsverbot für Schauspieler, Sänger, Musiker und Veranstalter gleich. Die Kulturszene befand sich in Schockstarre. Wohnzimmerkonzerte wurden gestreamt, digitale Schnipsel von einzelnen Musikern zu Orchestervideos zusammengeschnitten. Aber politischen Druck konnte man wenig aufbauen. Inzwischen rückt die Kultur mehr ins Rampenlicht. Die Bundeskanzlerin widmete ihren letzten Videopodcast den Künstlerinnen und Künstlern.

Betroffene fordern Nachbesserung im Soforthilfeprogramm „Neustart“!

11.06.20 (Pressemeldung) -
Wir veröffentlichen hier den Aufruf „Solo-Selbständige, Freiberufler*innen und Künstler*innen fordern Nachbesserung im Soforthilfeprogramm „Neustart“!, initiiert von Rainer Bode, Matthias Hornschuh, Ina Stock, Gerrit Wustmann und Noam Zur. Darin verlangen sie bei der Ausgestaltung des geplanten Konjunkturpakets angemessen auf die Arbeits- und Lebensrealität der Solo-Selbständigen, Freischaffenden, Künstler*innen und Kunstschaffenden in Deutschland einzugehen. Der Wortlaut und der Link zur Initiative:

Förderungslücke für Soloselbständige gemeinsam schließen: Appell an Bund und Länder

Der Deutsche Musikrat (DMR) und die Konferenz der Landesmusikräte (KdLMR) fordern für soloselbständige Musikerinnen und Musiker eine pauschale monatliche Zahlung von mindestens 1.000 Euro. Damit sollen Corona-bedingte Einnahmeverluste zumindest in Teilen überbrückt werden.

Dynamische Lage – unbequem

09.06.20 (Martin Hufner) -
In Sachen Corona-Pandemie sprechen nicht nur die medizinischen Expert*innen von einer dynamischen Lage. Was sie damit ausdrücken wollen, ist, dass sich die Zukunft nicht vorhersagen lässt und dass das Infektionsgeschehen immer wieder positive wie negative Entwicklungen auslöst. Ähnliches gilt für die Lage im Kulturbereich. Da scheint auch alles dynamisch zu sein. Welche Öffnungsszenarien sind im musikalischen Bereich möglich, welche verbieten sich nach wie vor?
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