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Alle Artikel kategorisiert unter »Steffen Schleiermacher«

Traurige Zeiten, helles Leuchten

10.12.21 (nmz-red) -
Quadro Nuevo: Odyssee – A Journey Into The Light +++ Moritz Eggert: Die Tiefe des Raumes – ein Fußballoratorium +++ Robert Seethaler: Der letzte Satz +++ Daniel Martin Feige: Musik für Designer +++ Steffen Schleiermacher. Der Avantgartainer. Texte und Gespräche +++ Bernd Feuchtner: Die Oper des 20. Jahrhunderts in 100 Meisterwerken +++ Johann Sebastian Bach: Stumme Seufzer, Stille Klagen +++ Manfred Hermann Schmid: Beethovens Streichquartette +++

Vielseitiges Unikat, schlecht zu greifen

11.03.21 (Michael Ernst) -
Wer Steffen Schleiermacher zu kennen meint, dürfte bei diesem Buch wieder und wieder ins Staunen geraten. Jede Menge Überraschungen tun sich auf, während man die 225 dichtbedruckten Seiten studiert, die ihm näherkommen, ihn beschreiben wollen, den – ja was? – Musiker und Musikvermittler, Komponisten, Pianisten und Dirigenten, Arrangeur, Inspirator und Improvisator, den staubtrockenen Scherzbold und das feuchtfröhliche Unterhaltungsgenie.

Der Tod ist groß

11.04.19 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen mit Musik von: Wolfgang Rihm, Mark Andre, Christian Winther Christensen, Steffen Schleiermacher, Peter Brötzmann und Kaija Saariaho

Schwerpunkt an den Rändern: Lied-Gesang beim Bachfest Leipzig 2018

21.06.18 (Roland H. Dippel) -
Nicht weniger als zehn der 161 Veranstaltungen des Bachfestes 2018 waren dem Kunstlied, liedähnlichen Formen mit Kammerensembles und weltlichen Solokantaten in kleinen Besetzungen gewidmet. Mitgezählt spartenübergreifende Beiträge – ausgelassen Veranstaltungen, die in Form und Besetzung als Kammer-, Sakral- oder Orchesterkonzert definiert werden könnten. Damit ist das Bachfest durch Umfang und Repertoirebreite neben den Lied-Schwerpunkten beim Heidelberger Frühling, bei der Schubertiade Schwarzenberg, dem Liedsommer Eppan oder den Star-Petitessen der Münchner und Salzburger Festspielen bestens aufgestellt.

Mit dem neuen Chef Andris Nelsons will das Gewandhausorchester in eine starke Zukunft

23.02.18 (Roland H. Dippel) -
Beim Schlussapplaus verdecken die ihm von Gewandhausdirektor Andreas Schulz und Orchestervorstand Tobias Haupt ans Herz gedrückten Riesensträuße Gesicht und Oberkörper. Jetzt ist er da, endlich! Nach zwei Jahren, seit dem verdrückten Absprung von Riccardo Chailly an die Mailänder Scala, wird der lettische Dirigent Andris Nelsons (39) als 21. Gewandhauskapellmeister Amtsnachfolger in direkter Linie von Felix Mendelssohn Bartholdy und künstlerischer Leiter des personenstärksten Kulturorchesters Deutschlands. Das gelbe Nobellabel Deutsche Grammophon schiebt die neue Traumallianz mit einer weiteren Einspielung der siebten Sinfonie von Anton Bruckner an. Accentus bringt Antonin Dvořáks „Aus der Neuen Welt“ und von Plakatsäulen jubelt es im Stadtgebiet überall „Andris“!

Rezension: Steffen Schleiermachers und Holger Falks CD-Plädoyer für Hanns Eisler

28.09.17 (Roland H. Dippel) -
Schon die erste CD der überfälligen Edition von Hanns Eislers Liedschaffen bei Dabringhaus & Grimm in Co-Produktion mit Deutschlandfunk Kultur klang überraschend anders als frühere Aufnahmen, die mit trockener Sachlichkeit dem kommunistischen Agitationsgestus entgehen wollten oder diesen auf eine Kunstebene zu entrücken versuchten. Holger Falks meisterhafter und stellenweise verblüffend blasiert-anrüchiger Ton, dazu Steffen Schleiermachers emotionale Begleitung gingen auf Konfrontationskurs gegen ein Eisler-Bild, das diesen allzu lange zum blässlichen Links-Ideologen verkleinerte.

Wie geht es weiter mit dem Lied?

16.09.16 (Juan Martin Koch) -
„Wenn der Text gut ist, braucht man ihn nicht zu singen, wenn er schlecht ist, braucht man auch keinen Text.“ Carola Bauckholts Statement klingt so, als habe sie damit den Auftrag der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie, ein Klavierlied zu komponieren, genauer: einen „autarken, literarischen deutschsprachigen Text nach 1945“ zu vertonen, abgelehnt. Hat sie aber nicht.

unüberhörbar 2016/06

14.06.16 (Hanspeter Krellmann) -
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonien 3 & 4. Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado. Harmonia mundi +++ Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 8. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons. BR-Klassik +++ Erik Satie: Mélodies et Chansons. Holger Falk, Steffen Schleiermacher. MDG

Die „LiederWerkstatt“ des Kissinger Sommers ist immer für Überraschungen gut

08.07.15 (Thomas Ahnert) -
„Wenn man einmal Liederbücher des 20. und 21. Jahrhunderts herausgibt, wird die Hälfte davon in Bad Kissingen entstanden sein, so viel ist sicher.“ Der Satz, den Moritz Eggert in einem seiner Blogs schrieb, ist vielleicht etwas optimistisch, aber nicht ganz falsch. Denn der Kissinger Sommer, der in diesem Jahr zum 30. Mal in dem bayerischen Staatsbad veranstaltet wird, ist im Augenblick der einzige Ort in Deutschland, an dem noch Lieder und Zyklen systematisch produziert werden.

Es sind noch Fragen zu stellen

„Sind noch Lieder zu singen?“ Unter diese Frage stellte die Hugo-Wolf-Akademie ein viertägiges Festival an der Stuttgarter Musikhochschule. Bei Paul Celan heißt es: „Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“. Natürlich werden weiterhin Lieder gesungen, die Hitparade ist voll davon, der European Song Contest steht bevor. Hier war das Kunstlied zur Klavierbegleitung gemeint: eine deutsche Tradition, die auf Schubert zurückgeht. Wie hat sich dieses nach 1945 in beiden Hälften des Landes entwickelt? Zwei Pianisten aus Ost und West, Steffen Schleiermacher und Axel Bauni, konzipierten das Programm. Dazu kamen zwölf Uraufführungen: zehn Kompositionsaufträge und zwei Gewinner eines Wettbewerbs.
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