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Alle Artikel kategorisiert unter »Thema: Krieg gegen die Ukraine«

Die Odessa-Suite ist seine große Erzählung

20.04.22 (Stefan Pieper) -
Extrem sei zurzeit der Widerspruch zwischen den im Ukraine-Krieg erlebbaren „dunkelsten Seiten der Menschheit“ und andererseits den vielfältigen Demonstrationen, „wie gut Menschen zueinander sein können“. Der Pianist Vadim Neselovskyi stellte seinem Solo-Recital im Krefelder Theater eine bewegende Ansprache voran. Noch mehr wirkte seine „Odessa-Suite“ wie eine tief persönliche musikalische Erzählung. Über sich selbst und seine Geburtsstadt an der südwestukrainischen Schwarzmeerküste. Über den Reichtum von Kultur an sich und über die Empfindungen der Menschen, die er dort kennt. Die dort gerade in Überlebensangst ausharren und zu denen er in regelmäßigem Kontakt steht...

Studierende und der Krieg

19.04.22 (Moritz Eggert) -
Was für ein Luxusthema, über Kompositionsunterricht in Deutschland zu schreiben in diesen Zeiten. Denn es ist unvorstellbar, dass so etwas gerade in zum Beispiel Kiew stattfindet, während Bomben einschlagen und Zivilisten für einen der sinnlosesten Kriege in der Menschheitsgeschichte abgeschlachtet werden. In der Ukraine gibt es viele Musikhochschulen, zahllose Musikstudierende, Orchester und Festivals der Neuen Musik, wie zum Beispiel das berühmte „Two Days and Nights of New Music“ in Odessa. Ist ihnen gerade nach Unterricht zumute?

Frage des Blickwinkels: Augsburg setzt Schostakowitsch ab

05.04.22 (Sarah Lindenmayer) -
Krieg und Elend auf der Bühne darzustellen sei immer ein schwieriges Unterfangen, schreibt das Theater Biel/Solothurn. Wenn die Realität das Geschehen auf der Bühne einhole, werde es jedoch unmöglich. Mit dieser Begründung hat sich das Schweizer Theater hinsichtlich des Ukraine-Krieges entschieden, Tschaikowskys Oper „Mazeppa“ aus dem Spielplan zu streichen. In dem Werk geht es um eine tragische Liebesbeziehung und gleichzeitig um den Konflikt um die ukrainische Unabhängigkeit vom damaligen Zarenrussland. Aktueller geht es nicht. Dem Spiegel sagte eine Sprecherin, dass man den ukrainischen Orchestermitgliedern nicht habe zumuten wollen, die von Tschaikowsky vertonte Schlachtszene zu musizieren.

In ein musikalisches Gespräch mit der Welt kommen

04.04.22 (Burkhard Schäfer) -
Ende 2021 veröffentlichte Naxos die CD „Ukrainian Piano Quintets“. Hauptwerk des Albums ist das „Ukrainische Quintett“, das Borys Ljatoschynskyj während des 2. Weltkriegs komponierte und mit seiner musikalischen Aussage heute von einer buchstäblich brennenden Aktualität ist. Die nmz sprach mit zweien der Musiker, dem Ehepaar Iryna Starodub (Klavier) und Yurii Pogoretskyi (Cello), über das Album sowie über die aktuelle Lage in der Ukraine und die Musik des Landes.

Wie gefährlich ist russische Musik?

01.04.22 (Albrecht Dümling) -
Auf dem Weg vom Brandenburger Tor zur Komischen Oper passiert man die riesige, weiträumig abgesperrte Russische Botschaft. Im Innern des Opernhauses beginnt dann „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ von Jaromir Weinberger, einem jüdischen Komponisten, der aus seiner tschechischen Heimat fliehen musste. Der Regisseur Andreas Homoki hat deshalb in die Höllenszene dieser Oper Hitler und Stalin eingebaut. Nach dem Schlussbeifall wendet sich der Sänger der Titelfigur ans Publikum und spricht von dem merkwürdigen Gefühl, in diesen Zeiten ein unbeschwertes Happy End zu erleben. So bittet er um Spenden für Ukraine-Flüchtlinge. Zu Tausenden treffen sie täglich am Berliner Hauptbahnhof ein.

„Wo können wir üben?“

31.03.22 (Juan Martin Koch) -
Der russische Angriffskrieg trifft auch die ukrainische Musikausbildung mit brutaler Wucht. Zu einer Anlaufstelle für geflüchtete Studentinnen aus Kijw, Odesa und von anderen Standorten hat sich unter anderem die Hochschule für Musik Freiburg entwickelt.

Krieg und Musikwettbewerbe

31.03.22 (Andreas Kolb) -
Der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen findet seit 1969 statt – immer im Wechsel mit Streichern und Bläsern. Der Bläserwettbewerb musste 2020/2021 coronabedingt abgesagt werden und wird in diesem Jahr nachgeholt. Vom 5. bis 14. Mai 2022 präsentieren Hornist*innen und Tubist*innen im Alter zwischen 16 und 33 Jahren in vier öffentlichen Wettbewerbsrunden ihr Können.
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