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Alle Artikel kategorisiert unter »Burkhard Schäfer«

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„Für einen Komponisten ist das Alleinsein doch sowieso die normale Situation“ – Ein Gespräch mit Pēteris Vasks

17.06.20 (Burkhard Schäfer) -
Der 1946 in Aizpute (Lettland) geborene Komponist Pēteris Vasks, Sohn eines baptistischen Pfarrers, schreibt spirituelle Bekenntnismusik. Seine klingenden Botschaften werden auf der ganzen Welt gehört. In der Corona-Krise sieht Vasks auch eine Chance für die Menschheit. Wir sprachen mit dem Komponisten – natürlich „nur“ am Telefon.

Der baltische Weg

11.11.19 (Burkhard Schäfer) -
Es war die bis dato längste Menschenkette aller Zeiten und sie ging ins Guinness-Buch der Rekorde ein. Was war geschehen? Am 23. August 1989 versammelten sich rund zwei Millionen Balten auf den Straßen. Sie reichten sich die Hände und bildeten eine Kette, die von Tallinn über Riga bis nach Vilnius reichte – mehr als 600 Kilometer lang. Friedlich und, vor allem, singend machten sie den sowjetischen Besatzern unmissverständlich klar, dass sie sich die staatliche Unabhängigkeit zurückwünschten, die sie am 23. August 1939, also genau 50 Jahre früher, mit dem Hitler-Stalin-Pakt praktisch eingebüßt hatten.

„Das Klassik-Geschäft ist ein schmutziges geworden“

27.03.19 (Burkhard Schäfer) -
Musikinteressierten Menschen muss man Tabea Zimmermann nicht vorstellen. Der Name steht quasi synonym für „ihr“ Instrument: die Bratsche. Die weltweit gefeierte Solistin ist gleichzeitig auch Dozentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Im Interview mit der nmz spricht die Künstlerin unter anderem darüber, welche technischen und physikalischen Besonderheiten die Bratsche bietet, wie sie die derzeitige Ausbildungssituation und den „Kulturstandort“ Deutschland einschätzt und was sie von der Hochglanz-Klassik hält.

„Hören Sie sich die Musik an!“

27.02.19 (Burkhard Schäfer) -
Alles begann mit einem Artikel in der oberpfälzischen Tageszeitung „Der neue Tag“. Martin Valeske, evangelischer Pfarrer in Kohlberg, las im Jahr 2009 den Bericht zum 80. Todestag des Komponisten Anton Beer-Walbrunn und wurde sofort hellhörig: Ein oberpfälzischer Tondichter, geboren am 29. Juni 1864 in Valeskes Pfarrgemeinde, der bis zu seinem Tod am 22. März 1929 das Musikleben der Stadt München maßgeblich beeinflusst hatte und dessen Namen gänzlich in der Versenkung verschwunden war?

Böhmische Kammermusik

01.04.18 (Burkhard Schäfer) -
Am 5. Oktober spielte das Sojka Quartett aus Pilsen in der Regensburger Weinschenkvilla die deutsche Erstaufführung von Roland Leistner-Mayers Streichquartett Nr. 7. Eine neue CD mit seinen Quartetten 5 bis 7 ist auch erschienen.

Die Orgel überdauert – wenn sie gepflegt wird

28.02.18 (Burkhard Schäfer) -
Im Dezember 2017 hat die UNESCO die deutsche Orgelbaukunst und -musik zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Medial schlug das hohe Wellen, zumindest kurzzeitig. Kann diese Auszeichnung aber auch dabei helfen, die Orgel aus ihrer (sakralen) Nische herauszuholen, gar populär zu machen? Einer, der es wissen muss, ist Philip Hartmann, seit 2005 Bezirkskantor für das Dekanat Ulm und Mitherausgeber des Standardwerks „Handbuch Orgelmusik“ (Bärenreiter/Metzler). Wir sprachen mit ihm über den „Orgelstandort Deutschland“ und darüber, warum es so schwer ist, Nachwuchs für die „Königin der Instrumente“ zu finden.

Preziosen, die für sich sprechen

31.01.18 (Burkhard Schäfer) -
Am 16. Dezember 2007 verstarb Harald Genzmer hochbetagt in München. Anlässlich seines zehnten Todestages veranstaltete die Harald-Genzmer-Stiftung in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München am 16. und 17. Dezember 2017 ebendort ein Konzertwochenende. Die gebotenen Werke und Interpretationen begeisterten durch die Bank und sogar eine Uraufführung des einstigen Genzmer-Schülers Roland Leistner-Mayer war zu erleben.

Das Label, bei dem nichts vergriffen ist

27.10.17 (Burkhard Schäfer) -
Vor mehr als 40 Jahren gründete Robert von Bahr (Jg. 1943) in seiner Heimat Schweden das Label BIS Records. Er leitet es bis heute. Rund zweieinhalbtausend Einspielungen sind im Lauf der Zeit zusammengekommen – und jede der Scheiben ist erhältlich. Im Interview mit Burkhard Schäfer erklärt der fließend Deutsch sprechende Schwede, was ihn antreibt. Und das ist nicht das Geld.

„Auf ungewöhnliche Weise emotional mitreißend“

09.09.17 (Burkhard Schäfer) -
„Ich persönlich war ja eher dafür, 2018 das runde zwanzigjährige Jubiläum zu feiern als jetzt das zwanzigste Mal. Aber ich bin überstimmt worden“, erklärt Lars Vogt und lacht. Ja, der 1970 in Düren geborene Pianist und Gründer von „Spannungen – Musik im Innogy-Kraftwerk Heimbach“ hat wirklich gut lachen. „Sein“ Festival hat sich – auch dank der landschaftlich einzigartigen Lage im Herzen der Eifel und einer ungemein inspirierenden Location – tatsächlich zu einer der am meisten energiegeladenen Begegnungsstätten für Kammermusik-Enthusiasten entwickelt. Und das fast ohne PR-Maschinerie.
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