Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Burkhard Schäfer«

Intensive Zusammenarbeit unter fordernden Bedingungen

27.01.21 (Burkhard Schäfer) -
Mit Beginn der Spielzeit 2020/21 ist Yuval Weinberg, Jahrgang 1990, Nachfolger von Marcus Creed als Chefdirigent des SWR Vokalensembles. Burkhard Schäfer hat mit dem nun jüngsten Künstlerischen Leiter eines ARD-Klangkörpers gesprochen.

Annäherung an ein monumentales sakrales Meisterwerk

15.10.20 (Burkhard Schäfer) -
Die Liturgie (Armenisch „Badarak“ bzw. „Patarak“) gilt als das Hauptwerk von Komitas Vardapet. Bis zu seiner Deportation am „Roten Sonntag“ (24. April 1915) arbeitete der 1869 in Kütahya (ehem. Osmanisches Reich, heute Türkei) geborene und 1935 in Paris verstorbene Komponist, Musikethnologe, -pädagoge und -wissenschaftler an dem Stück. Vollenden konnte er es nie. Geschrieben ist das Werk – liturgiegemäß – für reinen Männerchor. Der armenische Komponist Wache Scharafjan (Jg. 1966) hat es in Zusammenarbeit mit Sigvards Klava für gemischten Chor neu arrangiert. In dieser Bearbeitung ist es auf der jetzt beim Label Delos (Vertrieb: Naxos) erschienenen CD auch zu hören. Das klangliche Ergebnis ist überwältigend, auch oder vielleicht gerade deshalb, weil die Musik für westlich-säkularisierte Ohren fremdartig „anders“ klingt.

Mit den Händen zeigen statt sprechen

16.09.20 (Burkhard Schäfer) -
Fast 18 Jahre lang war Marcus Creed Leiter des SWR Vokalensembles Stuttgart. Jetzt hat er den Stab an seinen Nachfolger Yuval Weinberg weitergereicht. Zu seiner Verabschiedung wurde er zum ersten Ehrendirigenten in der Geschichte des Ensembles ernannt. Eine CD-Box ist auch erschienen. Sie heißt „Chormusik der Welt“ und sie ist (s)ein klingendes Vermächtnis.

„Ich brauche immer erst den Text“

13.07.20 (Burkhard Schäfer) -
Der mit zahlreichen Preisen dekorierte und international aufgeführte lettische Komponist Eriks Ešenvalds (*1977) hat sich vor allem im Bereich der Chormusik einen Namen gemacht. Burkhard Schäfer sprach mit ihm über den Schaffens­prozess, seine musikalischen Wurzeln und seine Insprirationsquellen.

„Für einen Komponisten ist das Alleinsein doch sowieso die normale Situation“ – Ein Gespräch mit Pēteris Vasks

17.06.20 (Burkhard Schäfer) -
Der 1946 in Aizpute (Lettland) geborene Komponist Pēteris Vasks, Sohn eines baptistischen Pfarrers, schreibt spirituelle Bekenntnismusik. Seine klingenden Botschaften werden auf der ganzen Welt gehört. In der Corona-Krise sieht Vasks auch eine Chance für die Menschheit. Wir sprachen mit dem Komponisten – natürlich „nur“ am Telefon.

Der baltische Weg

11.11.19 (Burkhard Schäfer) -
Es war die bis dato längste Menschenkette aller Zeiten und sie ging ins Guinness-Buch der Rekorde ein. Was war geschehen? Am 23. August 1989 versammelten sich rund zwei Millionen Balten auf den Straßen. Sie reichten sich die Hände und bildeten eine Kette, die von Tallinn über Riga bis nach Vilnius reichte – mehr als 600 Kilometer lang. Friedlich und, vor allem, singend machten sie den sowjetischen Besatzern unmissverständlich klar, dass sie sich die staatliche Unabhängigkeit zurückwünschten, die sie am 23. August 1939, also genau 50 Jahre früher, mit dem Hitler-Stalin-Pakt praktisch eingebüßt hatten.

„Das Klassik-Geschäft ist ein schmutziges geworden“

27.03.19 (Burkhard Schäfer) -
Musikinteressierten Menschen muss man Tabea Zimmermann nicht vorstellen. Der Name steht quasi synonym für „ihr“ Instrument: die Bratsche. Die weltweit gefeierte Solistin ist gleichzeitig auch Dozentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Im Interview mit der nmz spricht die Künstlerin unter anderem darüber, welche technischen und physikalischen Besonderheiten die Bratsche bietet, wie sie die derzeitige Ausbildungssituation und den „Kulturstandort“ Deutschland einschätzt und was sie von der Hochglanz-Klassik hält.

„Hören Sie sich die Musik an!“

27.02.19 (Burkhard Schäfer) -
Alles begann mit einem Artikel in der oberpfälzischen Tageszeitung „Der neue Tag“. Martin Valeske, evangelischer Pfarrer in Kohlberg, las im Jahr 2009 den Bericht zum 80. Todestag des Komponisten Anton Beer-Walbrunn und wurde sofort hellhörig: Ein oberpfälzischer Tondichter, geboren am 29. Juni 1864 in Valeskes Pfarrgemeinde, der bis zu seinem Tod am 22. März 1929 das Musikleben der Stadt München maßgeblich beeinflusst hatte und dessen Namen gänzlich in der Versenkung verschwunden war?

Böhmische Kammermusik

01.04.18 (Burkhard Schäfer) -
Am 5. Oktober spielte das Sojka Quartett aus Pilsen in der Regensburger Weinschenkvilla die deutsche Erstaufführung von Roland Leistner-Mayers Streichquartett Nr. 7. Eine neue CD mit seinen Quartetten 5 bis 7 ist auch erschienen.

Die Orgel überdauert – wenn sie gepflegt wird

28.02.18 (Burkhard Schäfer) -
Im Dezember 2017 hat die UNESCO die deutsche Orgelbaukunst und -musik zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Medial schlug das hohe Wellen, zumindest kurzzeitig. Kann diese Auszeichnung aber auch dabei helfen, die Orgel aus ihrer (sakralen) Nische herauszuholen, gar populär zu machen? Einer, der es wissen muss, ist Philip Hartmann, seit 2005 Bezirkskantor für das Dekanat Ulm und Mitherausgeber des Standardwerks „Handbuch Orgelmusik“ (Bärenreiter/Metzler). Wir sprachen mit ihm über den „Orgelstandort Deutschland“ und darüber, warum es so schwer ist, Nachwuchs für die „Königin der Instrumente“ zu finden.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: