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Alle Artikel kategorisiert unter »Vanessa«

Warten auf Anatol – Die Oper Magdeburg glänzt mit Samuel Barbers Oper „Vanessa“

21.01.19 (Joachim Lange) -
„Vanessa“ – das klingt irgendwie nach einem Illustriertentitel. Oder nach Hollywood. Bei der regieführenden Intendantin der Oper Magdeburg Karen Stone und ihrem Ausstatter Ulrich Schulz sieht es auch etwas danach auch. Vanessa ist die Frau, um die der Amerikaner Samuel Barber (1910-1981) eine Oper geschrieben hat. Seit ihrer Uraufführung an der MET 1958 hat sie den Kanon des Genres im 20. Jahrhundert zwar nicht revolutioniert, aber sich widerstandslos ganz gut einfügt. Die Rubrik, in der es um scheiternde Beziehungen und geheime Obsessionen geht, ist ja ohnehin beliebig erweiterbar. Das Libretto für Barbers einzige Oper schrieb sein Lebensgefährte Gian Carlo Menotti (1911-2007). Selbst Opernkomponist, hat er schon von daher ein gewisses Feeling für eine operntaugliche Story.

Halbszenisch verschenkt – Samuel Barbers Oper „Vanessa“ in der Berliner Philharmonie

01.11.16 (Peter P. Pachl) -
Die Wiederbefragung der amerikanischen Erfolgsoper aus dem Jahre 1958 zeigte die musikalisch vielseitige Könnerschaft des 1911 geborenen amerikanischen Komponisten, im Zusammenspiel mit bewährten Topoi aus Oper und Drama im routiniert verfassten Libretto seines Komponistenkollegen Gian Carlo Menotti. Was Ende der Fünfigerjahre stilistisch anachronistisch wirkte, mag angesichts das nachfolgenden halben Jahrhunderts, dessen Tendenzen auch eine neue Tonalität gefördert haben, des Vorwurfs der Unzeitgemäßheit entbehren. Um so stärker jedoch fallen dramaturgische Unzulänglichkeiten ins Gewicht.

Das lange Warten auf Anatol – Am Theater Hagen geht die Reihe mit amerikanischen Opern erfolgreich weiter

Das Theater Hagen überrascht doch immer wieder. Und zeigt sich konsequent in seinem Engagement für die amerikanische Oper! Vieles gab es da in den letzten zehn, zwölf Jahren zu sehen und zu hören: neben Klassikern wie Kurt Weills „Street Scene“ und Leonard Bernsteins „West Side Story“ unter anderem Raritäten wie William Bolcoms „A View from the Bridge“, André Previns „Endstation Sehnsucht“ und zuletzt (vor drei Jahren) Carlisle Floyds „Susannah“. Jetzt steht Samuel Barbers „Vanessa“ auf dem Spielplan – und damit kann das Haus wieder einmal punkten!

Triste Träume voller Brüche: Samuel Barbers Oper „Vanessa“ in Frankfurt

03.09.12 (Wolf-Dieter Peter) -
Vielleicht nicht gültig für „Emma“-orientierte Business-Women, aber zwischen Monaco, London und Stockholm in den sogenannten „besseren Kreisen“ anzutreffen: Leben wie in Samuel Barbers „Vanessa“. Für den unvoreingenommenen Musiktheaterfreund ist also das Werk mitnichten „passé“.
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