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Alle Artikel kategorisiert unter »Wahrnehmung«

Von der Atomisierung der Musikwahrnehmung

24.09.19 (Hans-Jürgen Schaal) -
Während Albumhörer einst ihre Schätze horteten wie Flaschen seltenen Weins, drehen die heutigen Konsumenten einfach nur den Wasserhahn auf. Streaming bedeutet eine Zäsur in unserem Musikhören, die philosophische Dimensionen hat.

Zu Helene Fischer unters Messer – Welche Musik bei der OP läuft

13.08.15 (dpa) -
Konzentriert setzt der Chirurg bei seinem Patienten das Skalpell an, während aus Lautsprechern Hits wie „Atemlos durch die Nacht“ erklingen. Kann das funktionieren? Mediziner sind sich uneins. Bei vielen Operationen läuft Musik: mal lauter, mal leiser, meist ausgewählt vom Chirurgen. Weltweit seien wohl 50 bis 70 Prozent der Operationen mit Musik untermalt, schreiben Forscher um Sharon-Marie Weldon vom Imperial College London im „Journal of Advanced Nursing“.

Das Geschäft mit der Flüchtigkeit

03.07.15 (Martin Hufner) -
Vor über zwölf Jahren haben wir in der nmz die verschiedenen Musiknutzungsanbieter eingehend untersuchen lassen. Damals stellten wir uns die Frage, welchen Vorteil Musikstreaming überhaupt seinem Nutzer bietet. Denn, um in den Genuss der Musik zu kommen, muss er sie sich im Prinzip bei jedem Hören immer wieder neu ausleihen. Der Download hingegen machte die Musik zum nutzbaren Besitz. Da hat sich was geändert: Die Streamingdienste expandieren, die Downloadportale stagnieren oder schrumpfen.

Entwarnung

27.05.10 (Martin Hufner) -
Die Wissenschaft hat festgestellt, hat festgestellt, dass der Ipod keine Musik enthält, Musik enthält. In der Tat, Forscher der TU Dortmund um den Musikwissenschaftler Günther Rötter haben herausgefunden, dass Jugendliche, die beim Hausaufgabenmachen Musik hören, dadurch weder Vor- noch Nachteile in Sachen Lernfähigkeit erleiden. Das Ergebnis überraschte auch die Forscher, ging man doch bislang davon aus, dass Musik mindestens von der eigentlichen Tätigkeit ablenke. Der Grund: „Musik ist überall, daher reagiert der Körper nicht mehr“, erklärt Prof. Rötter. „Sie ist praktisch wie ein Accessoire, das nicht störend wirkt.“ Eine interessante Interpretation.
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