Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Yannick-Muriel Noah«

Gepflegte Rohheit – Philipp Krenn inszeniert Brittens „Peter Grimes“ in Wiesbaden, Dietrich Hilsdorf Verdis „Attila“ in Bonn

07.02.17 (Frieder Reininghaus) -
Benjamin Brittens Oper „Peter Grimes“, 1945 mit renitenten Intentionen und widerständigem Potential in die konservative Londoner Musiktheaterlandschaft gepflanzt, huldigt einem Außenseiter. Britten erkundete mit sensiblen Instrumentalklanggespinsten und deftigen Gesangspartien das Seelenleben eines Fischers, wie er wohl vor zweihundert Jahren an einem gottverlassenen Abschnitt der rauen Nordseeküste Englands anzutreffen war.

Per Dropkick überstylt: Giuseppe Verdis „Aida“ an die Schweriner Luft gesetzt

11.07.16 (Heinz-Jürgen Staszak) -
Nach 17 Jahren bringt das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin bei seinen 24. Schlossfestspielen wieder Verdis „Aida“ auf die Open-Air-Bühne. Das besondere Attraktivitäts-Potenzial dieser Festspiele, die sommers bis zu 30.000 Besucher anlocken, liegt in ihrem reizvollen Ort: Der Alte Garten, ein städtischer Platz, besäumt von Burgsee und Schlossinsel.

In Reader’s Digest-Manier – Die Oper Bonn präsentiert Julian Andersons Oper „Thebans“

04.05.15 (Frieder Reininghaus) -
Dass wir uns mit den Griechen beschäftigen, steht auf der Tageordnung – mit oder ohne unsere höheren Absichten oder tieferen Beweggründe. Die Aufmerksamkeit muss einigen offensichtlich immer noch in philosophischer Ruhe über Grundsätzliches nachdenkenden heutigen Griechen gelten und ihren Ahnherren vor rund 2.500 Jahren. Denn ihr Einwirken auf das geschäftliche und kulturelle Leben nördlich der Alpen ist erheblich. Daher: Dank erst einmal Richtung Athen für die vielfältigen Beiträge zum Muntermachen und Frischhalten!

Zuschauer einer zynischen Feier – Premiere von Verdis Aida an der Oper Bonn

Dietrich Hilsdorf und Will Humburg, der Regisseur und der Dirigent – wenn diese beiden Vollblut-Theatermacher aufeinandertreffen, ist großes, kraftvolles Spektakel mit entschiedener politischer Aussage zu erwarten. Das haben die beiden oft genug in den zurückliegenden Jahren bewiesen. Nun bestätigt Verdis „Aida“, deren Premiere an der Oper Bonn orkanartig umjubelt wurde, einmal mehr, dass Hilsdorf noch lange kein zahnlos gewordener Tiger ist und Verdi-Spezialist Humburg nach wie vor als gewaltiger und impulsiver Klangmagier agiert.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: