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Alle Artikel kategorisiert unter »Alte Musik«

Auf nach Europa – Tage Alter Musik Regensburg 2018

22.05.18 (Juan Martin Koch) -
Hat der Handelsstreit mit den USA die Alte-Musik-Szene erreicht? Erhebt die Europäische Union nun Import-Zölle auf Ensembles aus Nicht EU-Staaten? Auf diesen absurden Gedanken konnte man angesichts des diesjährigen Programms der Tage Alter Musik Regensburg beinahe kommen.

Um Himmels Willen keine eckige Musik

21.04.18 (Bojan Budisavljevic) -
Alte Musik, die historische, historisch informierte Aufführungspraxis: Die Bewegung hat sich über 50, 60 Jahre aus vielen Energiequellen gespeist, aus den unterschiedlichsten Motiven und dies in verschiedenen Ländern, mal früher, mal später. Heutzutage jedenfalls ist es ein internationaler Stil, durchaus mit Gespür für regionale Varianten, aber einigermaßen standardisiert, etabliert und erfolgreich, und daher seit langem schon ebenso medien- wie festival- und hochschulkonform. Alte Musik wird ebenso gefeiert wie gelehrt; sie ist überall erhältlich, eine Gabe aus zweiter und dritter Hand.

Historische Tasteninstrumente werden digitalisiert

20.04.18 (dpa, PM) -
Leipzig - Am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig ist ein Forschungsprojekt zur Digitalisierung historischer Instrumente gestartet. Dabei werden nach Angaben der Hochschule auch Toninformationen besonders filigraner Klangkörper aufbereitet, die bisher nicht zum Klingen gebracht werden konnten.

Dirigent und Bio-Bauer - John Eliot Gardiner wird 75

20.04.18 (dpa, Uli Hesse) -
London - Vor mehr als 50 Jahren veränderte der britische Bach-Kenner und Star-Dirigent Sir John Eliot Gardiner grundlegend die Art und Weise, wie Alte Musik heute interpretiert wird. Seinen 75. Geburtstag feiert er natürlich mit einem Bach-Wochenende in Londons Kulturzentrum Barbican - er gilt weltweit als der Experte für den berühmten Thomaskantor Johann Sebastian Bach.

Aufbruch zu neuen Formaten der Musikaufführung – In Berlin findet erstmals der Musikhochschulwettbewerb D-bü statt

08.01.18 (Wendelin Bitzan) -
Dass die professionelle Musikausbildung im deutschsprachigen Raum noch immer größtenteils in den ritualisierten Lehr- und Berufsausübungsparadigmen des 19. und 20. Jahrhunderts verharrt, ist keine neue Diagnose. An Musikhochschulen wird mehr nach innen als nach außen geschaut: In dem durch Hauptfachunterricht und Üben reglementierten Ausbildungsalltag wird ein stark abgegrenztes historisches Repertoire kultiviert, während der sich wandelnde Arbeitsmarkt eher kritisch beäugt denn als Herausforderung begriffen wird. Institutionen und Innovationen sind sich in der Musik häufig wesensfremd; die Unbefangenheit und Unbekümmertheit, die es braucht, um neue Wege zu beschreiten, finden sich vorrangig in der freien Szene und weniger an den etablierten, staatlich geförderten Stätten des Musik- und Musikausbildungswesens.

Fokus instrumental (Mátyás Kiss)

29.12.17 (Mátyás Kiss) -
2016 stand Gesang im Fokus meiner Jahresbilanz. Diesmal also Instrumentales, das mir in den letzten 12 bis 15 Monaten positiv aufgefallen ist, zunächst drei frühbarocke Kammermusiken: Die Academy of Ancient Music unter Richard Egarr hat sich um die enorm einflussreichen „Sonate concertate in stil moderno, libro primo“ des Venezianers Dario Castello, von dem noch nicht einmal die Lebensdaten überliefert sind, verdient gemacht (AAM); für die „Sonate da camera“ des selten gespielten Carlo Ambrogio Lonati haben sich die Ars Antiqua Austria unter der geigerischen Leitung von Gunar Letzbor engagiert (Pan Classics); und schließlich ist das Ensemble Fürsten-Musik mit „Tafelmusik am Dresdner Hof“ hervorgetreten, darunter 6 Sonaten aus Johann Wilhelm Furchheims Sammlung „Musicalische Taffel-Bedienung“ (Querstand).

Buch-Tipps 2017/12

29.12.17 (Michael Wackerbauer) -
Peter Schleuning: So könnte es gewesen sein – Musikergeschichten. Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Wolfgang Amadé Mozart, Ludwig van Beethoven und Fanny Hensel +++ Philippe Margotin/Jean-Michel Guesdon: Rolling Stones. Alle Songs +++ Michael Heinemann: Heinrich Schütz. Bildbiographie

Noten-Tipps 2017/12

19.12.17 (Eckart Rohlfs) -
Rudolf Mauersberger (1889–1971): Der kleine Melchior und das Weihnachtskind. RMWV 2.4 (1945/1946). Eine Weihnachtslegende auf einen Text von Kurt Arnold Findeisen für gemischten Chor, Sopran solo und Klavier, herausgegeben von Gerhardt Uhle. Partitur. Ed. Merseburger +++ Michelangelo Rossi (1601/02–1656): Toccata settima, bearbeitet für Streichquartett von Thorsten Schmid-Kapfenburg (2017). Partitur und Stimmen, Verlag Neue Musik Berlin +++ Georg Philipp Telemann (1681–1767): Concerto B-A-CH für 2 Solobratschen, Viola da braccio/da gamba) und Basso continuo, B-dur. Erstausgabe und Generalbass von Klaus Hofmann. Partitur und Stimmen Ed. Walhall +++ Gunther Tiedemann: The Groove String ConneXion. 12 Stücke für Streicherensemble. Breitkopf & Härtel

25 Jahre „Internationale Steglitzer Tage für Alte Musik“

13.12.17 () -
Im Jahre 1991 hat Anka Sommer das Projekt „Steglitzer Tage für Alte Musik“ ins Leben gerufen im Rahmen des Fachbereichs „Alte Musik“ an der Leo-Borchard-Musikschule, unterstützt vom Freundeskreis der Musikschule, der bis heute Veranstalter dieses Projekts ist, sowie dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf. Seit 2001 ist der DTKV Berlin auch dabei.

Konzertdesign goes local – Die „Montforter Zwischentöne“ beleben Feldkirch (Vorarlberg) mit neuen Formaten

21.11.17 (Antje Rößler) -
Während der regelmäßige Opern- und Konzertbetrieb unter Sparmaßnahmen leidet, entstehen immer mehr Festivals. Deren wachsende Anzahl führt zu austauschbaren Programmen. Die Montforter Zwischentöne im österreichischen Feldkirch setzen dagegen auf maßgeschneiderte Veranstaltungen mit regionalem Bezug.
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