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Alle Artikel kategorisiert unter »Alte Musik«

unüberhörbar 2017/05

19.05.17 (Hanspeter Krellmann) -
So höret meinen Gesang – Klopstock-Vertonungen von Georg Philipp Telemann und Johann Heinrich Rolle. Solisten, Leipziger Concert, Siegfried Pank. Raumklang +++ Ralph Vaughan Williams: Sinfonien­ 3 & 4. Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Andrew Manze. Onyx +++ Domenico Scarlatti: Sonatas. Angela Hewitt, Klavier. Hyperion

CD-Tipp 2017/05

19.05.17 (Juan Martin Koch) -
Thierry Escaich: Baroque Song pour orchestre, Concerto pour clarinette et orchestre, Erinnerung pour orches­tre á cordes, Suite symphonique de „Claude“. Paul Meyer, Klarinette; Orchestre de l’Opéra de Lyon, Alexandres Bloch. Sony Classical.

Hörlust im Monteverdi-Land

17.05.17 (Christoph Vratz) -
Er hat die Musikgeschichte auf den Kopf gestellt. Aber ein eigentlicher Revolutionär war er nicht. Er stülpte nicht alles Alte um, sondern rückte seine Idee von Musik gleichberechtigt neben das, was es zur damaligen Zeit alles gab. Doch egal, ob Aufrührer oder sanfter Erneuerer: Claudio Monteverdis stilis­tische Neuerungen haben dazu geführt, dass er als Ahnvater gilt, als Erfinder der Oper und als harmonisch kühner Kopf, der, überspitzt gesagt, sogar als Vorläufer der Atonalen gelten darf. Er hat die Regeln des Tonsatzes ignoriert, um die Aussagen seiner Bühnen-Figuren authentisch und unverfälscht erscheinen zu lassen.

Glaubensbekenntnis und Theaterlust

17.05.17 (Uwe Schweikert) -
Anders als seine Zeitgenossen war Claudio Monteverdi niemals gänzlich vergessen. Dennoch ist es gerade einmal vierzig Jahre her, dass sein Name kometengleich am Musikhimmel aufging. Initialzündung war die Inszenierung des „Orfeo“, zu der sich der Regisseur Jean-Pierre Ponnelle und der Dirigent Nikolaus Harnoncourt 1975 in Zürich zusammenfanden. Viele Werke Monteverdis – einige der Madrigalbücher durch Raymond Leppard oder der Opern durch Harnoncourt selbst – lagen bereits als Schallplatteneinspielungen vor. Dennoch war es erst diese spektakuläre Bühnenaufführung, die 1977 ihre Fortsetzung mit „Il ritorno d‘Ulisse in patria“ und „L‘incoronazione di Poppea“ fand, die die eigentliche Wiederentdeckung des bis dahin nur in Spezialistenkreisen bekannten Komponisten anstieß.

Rebell, Anti-Theoretiker, Gefühlsmensch - 450 Jahre Monteverdi

12.05.17 (dpa, Lena Klimkeit) -
Rom - Monteverdi steht für einen radikalen Umbruch in der Musikgeschichte. Er komponierte die erste Oper, die vollständig erhalten geblieben ist. Mit seinem musikalischen Schaffen machte er sich aber nicht nur Freunde.

Fantastisch lebendige Barockkultur

06.05.17 (Silke Düker) -
In diesem Jahr feiert Deutschlands erste Ausbildungsstätte für Alte Musik ihr 30-jähriges Bestehen: die „Akademie für Alte Musik“ an der Hochschule für Künste in Bremen. Die meisten Studenten verlassen die Stadt nach ihrer Ausbildung. Doch eine Handvoll Absolventen beschloss zu bleiben und gründete im Februar 2015 das „Bremer Barockorchester“ (BBO). Inzwischen ist die noch recht junge Gruppe um den künstlerischen Leiter Néstor Fabián Cortés Garzón zu einem 20-köpfigen international besetzten Ensemble herangewachsen. Allesamt „Alte-Musik-Spezialisten“. Sie kommen aus Australien, Japan, Frankreich, Ungarn, Estland, Italien, Deutschland, Mexiko, Chile und Kolumbien und haben an renommierten europäischen Schulen gelernt.

Die Gegenwärtigkeit Claudio Monteverdis

01.05.17 (Mátyás Kiss) -
War Monteverdi in den ersten beiden Dritteln des vorigen Jahrhunderts nur eine Angelegenheit für Musikologen oder bestenfalls für Komponisten, die sich an Modernisierungen seiner Bühnenwerke versuchten, begann sich dies in den späten sechziger Jahren radikal zu ändern. Ein Name steht für die bis heute anhaltende Monteverdi-Renaissance: Nikolaus Harnoncourt.

Musik zur Karwoche – eine CD-Umschau von Mátyás Kiss

13.04.17 (Mátyás Kiss) -
Auch in den vergangenen beiden Jahren haben sich weltweit Ensembles mit Erfolg darum bemüht, neben den bewährten, die vorösterliche Fastenzeit beschließenden Klassikern vergessene und abseitige Edelsteine zu Tage zu fördern und einzuspielen. Ein Dutzend davon sollen im Folgenden vorgestellt werden.

unüberhörbar 2017/04

09.04.17 (Christoph Schlüren) -
Samuel Capricornus: Lieder von dem Leyden und Tode Jesu; Theatrum musicum (Auszüge). La Chapelle Rhenane, Benoit Haller +++ Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur; Vier Stücke aus „Much Ado About Nothing“, Jules Conus: Violinkonzert e-Moll; Elegie für Violine und Klavier. Thomas Albertus Irnberger, Violine; Barbara Moser, Klavier; Israel Symphony Orchestra, Doron Salomon +++ Arthur Honegger: Le Roi David. Ensemble Vocal de Lausanne, Orchestre de la Suisse Romande, Daniel Ruess

Midori Seiler zur Professorin für Barockvioline an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen

04.04.17 (PM - HfMFL Weimar) -
Der Ausbildungsbereich „Alte Musik“ an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar erhält prominente Verstärkung: Zum Sommersemester 2017 wurde die renommierte Geigerin Midori Seiler zur Professorin für Barockvioline berufen. Sie ist damit die vierte Professorin am Institut für Alte Musik neben Prof. Bernhard Klapprott (Cembalo, Clavichord, Orgel), Prof. Imke David (Viola da gamba) und Prof. Myriam Eichberger (Blockflöte). Bereits in den Jahren 2010 bis 2013 hatte Midori Seiler eine Professur für Barockvioline an der Weimarer Musikhochschule inne. „Wir freuen uns sehr, diese bedeutende Künstlerin und Pädagogin für unser Haus gewonnen zu haben“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Christoph Stölzl.
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