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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikdrama«

Männer-Marionetten und Frauen-Puppen – „Der fliegende Holländer“ am Theater Hof

29.09.17 (Roland H. Dippel) -
Intendant Reinhardt Friese macht aus seiner Skepsis gegenüber Richard Wagner kein Hehl und für den Chefdirigenten Walter E. Gugerbauer ist es eines der ersten Großprojekte am Theater Hof, das auch beim Gastspiel im Rosenthal Theater Selb einen beträchtlichen Aufwand betreibt: Das gesamte Ballett ist dabei. Seit Jahren erarbeitet sich das Haus im Musiktheater eine gekonnte und geschickte Repertoire-Erweiterung, die im Frühjahr zu einem neuen Höhepunkt ansetzt: Da gelangt Aribert Reimanns frühe Oper „Ein Traumspiel“ zur Premiere Aufführung.

„Vom Wesen des Besitzes“ – Richard Wagners „Rheingold“ hatte Premiere am Staatstheater Oldenburg

06.02.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Ein gut platziertes „Bravo“ ging dem Beifallssturm nach der Aufführung von Richard Wagners „Rheingold“ am Oldenburgischen Staatstheater voraus. Zu Recht. Nach dem „Vorabend“ des „Ring des Nibelungen“ ist der gesamte Zyklus erstmals in der Geschichte des Oldenburgischen Staatstheaters geplant.

Ein Leuchtturm im Wagner-Jubiläumsjahr

05.02.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Wagner-Handbuch, hg. v. Laurenz Lütteken, Bärenreiter/Metzler, Kassel/Stuttgart/Weimar 2012, XXX, 512 S., Abb., Notenbsp., € 69,95, ISBN 978-3-476-02428-2

Flieder duftet besser als Nikotin – „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Katharina Wagners Bayreuther Version

03.08.10 (Peter P. Pachl) -
Es gibt wohl in der Dialektik des Regietheaters kaum eine klaffendere Diskrepanz als die zwischen dem strahlenden C-Dur-Jubel am Ende von Richard Wagners „Meistersinger“-Partitur und der szenischen Version seiner Urenkelin bei den Bayreuther Festspielen, mit dem als bedrohliche Schreckfigur im gefährlichen Dunkel stehenden, von grässlichen Monumentalbüsten á la Breker eingerahmten Sachs. Der auf den Schlussakkord postwendend einsetzende Buh-Sturm wurde nur noch gesteigert, als Katharina Wagner mit ihrem Bühnenbildner Tilo Steffens alleine vor den Vorhang trat.

„Parsifal“ – Premieren-Höhepunkt der Bayreuther Festspiele

30.07.10 (Peter P. Pachl) -
Wie bei der Pressekonferenz der Bayreuther Festspiele zu vernehmen war, wird es den „Parsifal“ in der Inszenierung von Stefan Herheim (aufgrund finanziell zu hoher Forderungen eines Ausstatters) leider nicht als Public Viewing und damit auch nicht auf DVD geben. Dies ist nicht nur aufgrund der herausragenden Qualität dieser Arbeit, sondern insbesondere auch deshalb besonders bedauerlich, da diese Inszenierung obendrein die (Rezeptions-)Geschichte der Bayreuther Festspiele selbst ins Bild setzt.

Das Gesamtkunstwerk im digitalen Zeitalter

07.07.10 (Juan Martin Koch) -
Ein beliebtes Gedankenspiel ist es, sich vorzustellen, welche Musik ein Komponist der Vergangenheit heutzutage schreiben würde, auch wenn dieses meist dazu missbraucht wird, die zeitgenössische E- gegen die U-Musik auszuspielen. Im Falle Richard Wagners müssten die Fragen wohl ein wenig anders lauten: Aus welchen Kunstsparten würde sich der Gesamtkunstwerkler heutzutage seine Bühnenwelten zusammenbauen? Und wie weit würde er sich dabei in digitale Welten vorwagen?
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