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Alle Artikel kategorisiert unter »Menschen«

Italiener gewinnt in Berlin den 9. Europäischen Opernregie-Preis 2016

02.11.16 (PM) -
Der italienische Regisseur Andrea Bernard aus Bozen hat in Berlin den 9. Europäischen Opernregie-Preis 2016 gewonnen. Der 29-jährige Andrea Bernhard überzeugte die Jury mit einem originellen Konzept zu der Oper "La Traviata" von Giuseppe Verdi. Ausschlaggebend war, dass er seine besondere Sichtweise auf die Titelfigur Violetta den Sängerdarstellern plausibel vermitteln und in der Probenarbeit umsetzen konnte", erläuterte der Vorsitzende der Jury Graham Vick, künstlerischer Direktor der Opera Birmingham Company.

Unesco zeichnet Orgelbauer aus dem Erzgebirge als «Kulturtalent» aus

31.10.16 (dpa) -
Großolbersdorf - Der Orgelbaumeister Georg Wünning aus dem erzgebirgischen Großolbersdorf ist von den Vereinten Nationen als «Kulturtalent» gewürdigt worden. Die Deutsche Unesco-Kommission will mit der Ehrung auf immateriellen Kulturschätze des Landes hinweisen.

Kulturpreis für Dirigent Alexander Liebreich

31.10.16 (dpa) -
Amberg - Der Dirigent Alexander Liebreich (48) ist mit dem Sonderpreis des Kulturpreises Bayern ausgezeichnet worden. Blicke man nur auf dessen Alter, könnte man ihn als «jungen Hupfer» unter den Dirigenten bezeichnen, sagte Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU) bei einer Feierstunde im oberpfälzischen Amberg.

Einsatz für zeitgenössische Werke

28.10.16 (jmk) -
„In der persönlichen Rückschau scheint mir der angestrebte Weg, ein breites Feld zwischen ernst und heiter, zwischen Einfachheit und Komplexität, zwischen Oper und Konzert, zwischen Auftrag und eigenem Schaffensantrieb, zwischen vokal und instrumental zu bestellen und dabei den Hörer nicht zu vergessen, relativ ausgewogen verlaufen zu sein.“ Als sich der ungarische Autor Bálint András Varga für die erweiterte deutsche Ausgabe seines Buches „Drei Fragen an 73 Komponisten“ im Jahr 2014, 34 Jahre nach dessen ersten Antworten, noch einmal an Gerhard Wimberger wandte, schrieb der über 90-jährige Komponist und Dirigent ein ausführliches Nachwort. Darin schaute er noch einmal mit klarem, distanziertem Blick auf einige Aspekte seines Schaffens zurück: auf seinen individuellen Umgang mit der Dodekaphonie in den 1950er-Jahren etwa und seine spätere Abkehr von dieser Kompositionstechnik oder auf die Phase, in der er sich mit elektroakustischer Musik beschäftigte.

Die Elbphilharmonie als Vermächtnis

28.10.16 (nmz-red) -
Die Premiere der Elbphilharmonie im Januar 2017 noch erleben zu können, ist Barbara Kisseler versagt geblieben. Als parteilose Hamburger Kultursenatorin hatte sie sich seit ihrem Amtsantritt 2011 erfolgreich darum bemüht, die Problembaustelle in den Griff zu bekommen und einen verbindlichen Eröffnungstermin festzulegen.

Der Karl Lagerfeld des Arrangierens

28.10.16 (Claus Lochbihler) -
Claus Ogerman war ein Mensch, der mit einer gewissen Verwunderung auf das Interesse an seiner Person reagierte. Seine Arbeit als Arrangeur für die Größen des amerikanischen Jazz (Stan Getz, Bill Evans, Wes Montgomery, Frank Sinatra, Oscar Peterson etc.) und des brasilianischen Bossa-Nova-Sounds (Tom Jobim, João Gilberto), aber auch mit Pop- und Soul-Sängern, verglich er mit einer für ihn typischen Mischung aus Understatement und Selbstsicherheit gern mit der eines musikalischen Rahmenmachers.

Abschied von Rolf Hempel

28.10.16 (Cornelius Hauptmann) -
Am 18. Oktober 2016 verstarb im Alter von 84 Jahren Prof. Rolf Hempel in Esslingen am Neckar. Prof. Hempel – engagierter Komponist und Kirchenmusiker – war Rektor der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart von 1990 bis 1997.

Granteln und kämpfen aus Liebe für die Neue Musik

28.10.16 (nmz-red) -
Zum zweiten Mal hat die Fachgruppe E-Musik im Deutschen Komponistenverband ihre Ehrennadel für Verdienste um die zeitgenössische Musik verliehen. Wurde 2015 mit der erstmaligen FEM-Nadel-Verleihung an Gerhart Baum das kulturpolitische Engagement geehrt, standen dieses Jahr bei der feierlichen Verleihung kurz vor dem Eröffnungskonzert der Donaueschinger Musiktage zwei Protagonisten des Musikjournalismus im Mittelpunkt: der Musikredakteur beim Deutschlandfunk, Frank Kämpfer, und der Herausgeber dieser Zeitung, Theo Geißler.

Zärtliche Aufmerksamkeit für scheinbar wertlose Klänge

28.10.16 (nmz-red) -
Der Preis der Christoph und Stephan Kaske-Stiftung geht 2016 an den griechischen Komponisten Georges Aperghis. Am 23. Dezember 1945 in Athen als Sohn eines Bildhauers und einer Malerin geboren, bekam Aperghis über das Radio und durch private Klavierstunden Zugang zur Musik. 1963 ließ er sich zunächst als freischaffender Künstler in Paris nieder, wo er seitdem lebt. Im selben Jahr begann er als Autodidakt seine ersten, damals noch durch serielle Techniken sowie durch Iannis Xenakis geprägten Kompositionen.

Personalia 2016/11

28.10.16 (nmz-red) -
Giga-Hertz-Preis an Curtis Roads +++ Heidelberger Musikpreis an Lauer +++ Andrea Zietzschmann Intendantin der „Berliner“
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