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Alle Artikel kategorisiert unter »Menschen«

Leipzig erhält einen Kurt-Masur-Platz

05.09.17 (dpa) -
Leipzig - Die Stadt Leipzig benennt zu Ehren Kurt Masurs (1927-2015) einen Platz nach dem Dirigenten. Zur Namensgebung der bislang unbenannten Fläche an diesem Freitag werde auch die Witwe Tomoko Masur erwartet, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

Steely-Dan-Gitarrist Walter Becker mit 67 Jahren gestorben

05.09.17 (dpa) -
Mit Hits wie „Rikki Don't Lose That Number“ und „Dirty Work“ wurde Steely Dan bekannt. Walter Becker und Donald Fagen hatten die US-Band 1972 gegründet. Nun trauert die Musikwelt um den Gitarristen Becker.

Albert-Mangelsdorff-Preis 2017 geht an die Saxophonistin Angelika Niescier

04.09.17 (PM - UdJ) -
Die Kölner Saxophonistin und Komponistin Angelika Niescier wird in diesem Jahr mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) ausgezeichnet. Als wichtigste Auszeichnung für Jazz im deutschsprachigen Raum wird der Preis alle zwei Jahre von der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) an eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Jazzszene verliehen und wird von der GEMA-Stiftung, der GVL, dem Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes und dem Förderkreis Jazz mit 15.000 Euro dotiert.

Trauer um DMR Ehrenmitglied Aloys Kontarsky

30.08.17 (PM-DMR) -
Mit großer Betroffenheit hat der Deutsche Musikrat vom Tod seines Ehrenmitgliedes Prof. Aloys Kontarsky erfahren. Der Pianist, Dozent der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt und ehemalige Professor der Hochschule für Musik und Tanz Köln verstarb am Dienstag, 22. August 2017 nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren.

Stiller Aufrührer und Vaterfigur

29.08.17 (Gerhard R. Koch) -
Das Image des Streichquartetts ist seit jeher gespalten. War es als Diskurs gleichberechtigter „Vernünftiger“ zunächst ein aufklärerisch-demokratisches Modell intensiver musikalischer Kommunikation, so wurde das Genre später zum Inbegriff kammermusikalischer Intimität, ja, zumal in Deutschland, bildungsbürgerlich elitärer Kunst-Erhabenheit. Wer bevorzugt Quartett spielte oder hörte, setzte sich ab von der „Masse“ derer, die es lieber mit zirzensischer Virtuosität, spätromantischem Orchester-Schwall und opulent-kulinarischem Opern-Applomb hielten. Bei Kammermusik-Abenden traf man denn auch in der Regel auf ein eher älteres, gewiss kenntnisreiches, aber auch konservativ abgeschottetes Publikum. Gleichzeitig war das Quartett aber auch die Experimentier-Kammer der Komponisten – von Beethoven über Bartók und die Wiener Schule bis zu Ligeti, Nono, Lachenmann und Ferneyhough.

Sympathisant und Protagonist des Neuen

29.08.17 (Gerhard R. Koch) -
Ein giftiges Bonmot lautete: Kunst-(also auch Musik-)Wissenschaft, hieße so, weil sie weder mit Kunst noch Wissenschaft zu tun habe. Ähnliches ließe sich von manchen Kulturpolitikern sagen, denen es sowohl an ästhetischer Empathie gebricht, als auch an Macht, sprich Geld. Ähnlich löst das Wort „Kulturmanager“ widerstrebende Gefühle aus, lässt es doch an Technokraten denken, denen es mehr um das Wie des administrativen Procedere geht als um das Was der Kunst. Institution, Organisation, Finanzierung, Legitimierung von Nicht-Profitablem oder aber Nicht-„sozial Relevantem“ sind deren Hauptprobleme. Sie zu ignorieren, ist nicht ratsam, will man innerhalb des bestehenden „juste milieu-Systems bestehen.

Gespür für das Machbare

29.08.17 (nmz-red) -
Der Musikwissenschaftler, -pädagoge, Musiker, Gründungspräsident der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Ehrenpräsident des Deutschen Musikrates (DMR) Richard Jakoby starb nach langer Krankheit am 9. Juli 2017 im Alter von 88 Jahren. DMR-Präsident Martin Maria Krüger würdigte ihn als „herausragenden Musikpädagogen“ und „bedeutende Persönlichkeit des deutschen Musiklebens“. Der von 1976 bis 1988 als Präsident des DMR amtierende Jakoby habe sich „beispiellos für die Arbeit des Deutschen Musikrates“ eingesetzt. „Stets mit dem nötigen Gespür für das Machbare, trat er erfolgreich für bürgerschaftliche Mitverantwortung ein“, so Krüger weiter.

Am Mischpult: Pierre Henry

29.08.17 (jmk) -
Mit den Klängen leben, in den Klängen leben. Kaum ein Musiker hat dieses Motto so wörtlich genommen wie Pierre Henry. Immer wieder verwandelte der Komponist und Soundtüftler sein Haus, das gleichzeitig Tonstudio und Ausstellungsfläche für seine Werke bildender Kunst war, in einen intimen Hörsaal, den er dann, mit charakteristischem Rauschebart an seinem Mischpult sitzend, für das Publikum mit seiner „musique concrète“ beschallte. Musik aus konkreten, aufgenommenen Klängen komponieren: Die neuen Möglichkeiten, die sich aus dieser Technik ergaben, entdeckte Henry, der Schlagzeug und Komposition studiert hatte, 1949 im Pariser Studio d’essai, das Pierre Schaeffer leitete.

Personalia 2017/09

29.08.17 (nmz-red) -
Elisabeth Gutjahr zur Rektorin des Mozarteums gewählt +++ Karin Rawe +++ Christoph Wünsch +++ Christoph Adt +++ Eislers Leipziger Geburtshaus – Städtische Gedenktafel wurde enthüllt +++ Ganzheit: Wilhelm Killmayer

Petition für Kirill Serebrennikow gestartet

29.08.17 (dpa) -
Berlin - Internationale Künstler haben die russische Staatsanwaltschaft in einem offenen Brief aufgefordert, die Strafverfolgung von Theater- und Filmregisseur Kirill Serebrennikow einzustellen. Die Zahl der Unterzeichner der auf der Plattform change.org veröffentlichten Petition steige stündlich, teilte die Berliner Schaubühne am Montag mit.
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