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Alle Artikel kategorisiert unter »Bielefeld«

«Heute hier, morgen dort» und immer noch da: Hannes Wader wird 80

Berlin/Bielefeld - Liedermacher ist ein sperriger Begriff. So, als sei die Kunst nicht so wichtig wie das Herstellen. Und doch ist dieses Wort das Gegenstück zum französischen Chansonnier. Einer der wichtigsten Vertreter dieser Zunft, der wie etwa Franz Josef Degenhardt, Wolf Biermann oder Konstantin Wecker stets angestrebt hat, künstlerischen Anspruch und politische Aussagen miteinander zu verbinden, ist Hannes Wader.

Theater Bielefeld: «Berlin Alexanderplatz» erstmals als Oper

18.11.20 (dpa) -
Bielefeld - Alfred Döblins Roman «Berlin Alexanderplatz» wird vom Theater Bielefeld erstmals musikalisch umgesetzt. In der Spielzeit 2021/2022 soll die Geschichte um Franz Biberkopf im Berlin der 1920er-Jahre als Oper aufgeführt werden, wie das Theater am Mittwoch mitteilte. Stephan Döblin, Sohn des Autors, habe dem Plan für eine Oper zugestimmt.

Ein wirklich teuflisches Spiel – Tomo Sugao inszeniert Gounods „Faust“ am Theater Bielefeld

Tomo Sugao, der 1979 im japanischen Sapporo geborene Opernregisseur, macht schon seit etlichen Jahren international als kreativer Mensch auf sich aufmerksam. In der deutschsprachigen Theaterszene präsentierte er Inszenierungen unter anderem in Zürich, am Mainfranken-Theater Würzburg („Nixon in China“ und „Götterdämmerung“) und zuletzt im vergangenen Jahr in der Oper Dortmund seine Sichtweisen auf Puccinis „Turandot“ und „Madama Butterfly“. Seine jüngste Produktion, Charles Gounods „Faust“, feierte am vergangenen Wochenende am Theater Bielefeld Premiere. Eine bemerkenswerte Lesart, wie unser Autor Christoph Schulte im Walde meint.

Komponist Robin Hoffmann bekommt Henze-Preis

24.07.19 (dpa) -
Münster/Bielefeld - Der avantgardistische Komponist und Improvisationskünstler Robin Hoffmann wird mit dem Hans-Werner-Henze-Preis ausgezeichnet. Mit dem mit 12 800 Euro dotierten Musikpreis würdigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe alle sechs Jahre besondere schöpferische Leistungen zeitgenössischer und aus Westfalen stammender Künstler.

Detailliert und subtil: Ariane und Blaubart von Paul Dukas am Theater Bielefeld

Paul Dukas – das ist der Komponist des „Zauberlehrlings“. Kein anderes Werk aus der Feder des 1935 in Paris gestorbenen Meisters hat es zu vergleichbarer und anhaltender Popularität gebracht wie die furiose Vertonung der Goethe-Ballade. Das mag vor allem daran liegen, dass der Umfang von Dukas‘ Oeuvre schmal ist – Folge der äußerst selbstkritischen Haltung des Komponisten seinen eigenen Arbeiten gegenüber. Viele von ihnen vernichtete er selbst, darunter zwei Opern. In seinen Augen und Ohren Bestand hatte offenbar nur „Ariane et Barbe-Bleu“, die „Conte en trois actes“, uraufgeführt 1907, ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten eher selten auf den Spielplänen der Opernhäuser zu finden. Jetzt bringt das Theater Bielefeld die Geschichte von Ariane und Blaubart auf die Bühne.

Viel Psychologie – „Dead Man Walking“ von Jake Heggie am Theater Bielefeld

Es ist die wahre Begebenheit im Leben der amerikanischen Ordensschwester Helen Prejean, die mehr zufällig in Kontakt kam mit dem zum Tod verurteilten Vergewaltiger und Mörder Joseph De Rocher. Ihre Erfahrungen während der jahrelangen Begegnung mit ihm schrieb Helen Prejean (Jahrgang 1939) in einem Buch auf, aus dem Regisseur Tim Robbins 1995 einen Film machte (mit Susan Sarandon in der Rolle der Schwester, die dafür einen Oscar bekam). Wenige Jahre später entstand aus dem Stoff die Oper „Dead Man Walking“ von Jake Heggie, uraufgeführt im Oktober 2000 an der San Francisco Opera.

„Ich mag es, in Ideen einzutauchen“

26.05.18 (Stefan Pieper) -
Luise Volkmann ist Bandleaderin, Komponistin, Arrangeurin, Saxofonistin, Flötistin und – künstlerisch betrachtet – eine junge Wilde, die ernsthaft arbeitet und der es doch eigentlich „nur“ darum geht, ehrliche Empfindungen in Musik zu kleiden. Nach dem Studium in Leipzig zog es die gebürtige Bielefelderin nach Paris. Seitdem saugt die 25-Jährige die Energie einer internationalen Musikmetropole begierig auf und legt in ihren Projekten eine schwindelerregende Dynamik an den Tag. Ihr 12-köpfiges Ensemble „Eté Large“ ist gerade groß genug, um alle Ideen zum Ausdruck zu bringen!

Treibstoff für eine gelungene Farce – Rezniceks „Benzin“ am Theater Bielefeld

Wer der mittleren und älteren Generation des Opernpublikums angehört, aber mit dem Namen Emil Nikolaus von Reznicek nichts verbindet, kennt dennoch zumindest ein Stück dieses Komponisten: die Ouvertüre aus „Donna Diana“. Denn diese schwungvolle Musik eröffnete bis 1985 in der Bundesrepublik Jahre lang das Fernsehratespiel „Erkennen Sie die Melodie?“ Reznicek und die meisten seiner restlichen Bühnenwerke sind aber längst dem Vergessen anheimgefallen. Diesem Vergessen wirkt das Theater Bielefeld nun entgegen – und bringt Rezniceks „heiter-phantastisches Spiel mit Musik in zwei Akten“ auf die Bühne. Sein skurriler Titel: „Benzin“!

Musik, die sich an die Menschen anpasst

28.09.17 (Heike Eickhoff) -
Fast 150 Teilnehmer fanden sich zur Begrüßung im Hörsaal 13 der Universität Bielefeld ein. Die JeKits-Stiftung hatte zum jährlichen Praxistag JeKits, diesmal unter dem Motto „Vom Lauern auf den Moment – Praxistag zu ästhetisch-künstlerischen Erfahrungs- und Gestaltungsräumen im JeKits-Unterricht“, geladen.

Können Laien Oper ?

02.06.17 (Birgit A. Rother) -
„Als ich letzten Sommer auf Sizilien war, gab es im Haus nebenan Bauarbeiten. Eines Tages kam während der Mittagspause ein Maurer, der zu dieser Baustelle wollte, doch als er klingelte, machte ihm keiner auf. Da stellte er sich vor eines der Fenster und begann mit einer herrlichen Tenorstimme ,Nessun dorma‘ zu singen, wunderschön!“
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