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Alle Artikel kategorisiert unter »Bochum«

Solidaritätsbekundung der Ruhrtriennale mit Kirill Serebrennikow und Doğan Akhanlı

25.08.17 (PM - Ruhrtriennale) -
Mit Betroffenheit reagieren die Ruhrtriennale und Intendant Johan Simons auf die jüngsten Strafverfolgungen der Künstler Kirill Serebrennikow und Doğan Akhanlı durch Russland und die Türkei. „Wir solidarisieren uns politisch und künstlerisch mit Kirill Serebrennikow und Doğan Akhanlı, die gerade zum unfreiwilligen Symbol werden, künstlerische Freiheit und freie Meinungsäußerung zu verteidigen“, so Johan Simons am Mittwoch in Bochum.

Ruhrtriennale: Erik Saties „Socrate“ mit Barbara Hannigan und Reinbert de Leeuw

22.08.17 (Georg Beck) -
Ein bukolischer Frieden liegt über dieser Performance. Ein alter Mann am Klavier, ein Junge als Umblätterer, eine Sopranistin als Sokrates-Nachruferin. Alles glüht. Dazu ein milde gestimmter, freilich nicht unironischer Komponist. Mit Erik Saties „symphonischem Drama in drei Teilen“, charmante Übertreibung für eine zurück­genommene kammermusikalische Abschiedsmusik, kehrte in die Bochumer Jahrhunderhalle nach einer kräfteraubenden Debussy-Oper wieder die Stille ein.

Ruhrtriennale: Krzysztof Warlikowski und Sylvain Cambreling machen aus Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ ein spannendes Kammerspiel

20.08.17 (Joachim Lange) -
Dass der aktuelle Intendant der Ruhrtriennale Johan Simons die letzte Jahresscheibe seiner Intendanz mit Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ einläutet, hat auch etwas von einer Referenz an den Erfinder dieser alljährlichen kulturellen Frischzellenkur für das Ruhrgebiet Gerard Mortier. Die Bochumer Jahrhunderthalle, in der diese Eröffnung mit einer vorgeschalteten Rede von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zelebriert wurde, hat sich längst als Herzstück der Ruhrtriennale etabliert. Dieses Industriearchitektur-Erbstück verdankt Mortier damit eine respektable Alterskarriere!

Ruhrtriennale startet mit Debussys „Pelléas et Mélisande“

18.08.17 (dpa) -
Bochum - Die Ruhrtriennale startet am Freitag (19.30 Uhr) mit der Oper «Pelléas et Mélisande» von Claude Debussy in die dritte und letzte Spielzeit unter Intendant Johan Simons. Die Neuinszenierung der Oper hat Simons in die Hände des polnischen Regisseurs Krzysztof Warlikowski gelegt. Die musikalische Leitung hat Sylvain Cambreling.

Simons' letzte Schicht - Ruhrtriennale startet

15.08.17 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Bochum - Die Ruhrtriennale startet am Freitag (18. August) in ihre letzte Saison unter Intendant Johan Simons. Zum Auftakt des sechswöchigen experimentellen Festivals ist die Neuinszenierung von Claude Debussys Oper «Pelléas et Mélisande» mit der kanadischen Sopranistin Barbara Hannigan in der Jahrhunderthalle in Bochum zu erleben.

Ruhrtriennale will Publikum «Hoffnungsschimmer schenken»

09.08.17 (nmz/kiz) -
Bochum - Jedes Jahr im Spätsommer verwandeln sich im Ruhrgebiet ehemalige Zechen, Halden und Stahlwerke in Aufführungsorte für Opern, Theaterstücke und Tanzvorführungen - es ist wieder Ruhrtriennale. Dieses Jahr startet das Festival am 18. August in der Bochumer Jahrhunderthalle mit der Oper «Pelléas et Mélisande» von Claude Debussy, uraufgeführt im Jahr 1902.

Aus der Not eine Tugend gemacht

01.05.17 (vdm) -
Die Musikschule Bochum beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie man die Möglichkeiten der Musik für die Integration zugewanderter Menschen einsetzen kann. (s. auch nmz 4/16) Erstmalig nutzte sie den „Kulturrucksack“: eine kulturelle Initiative des Landes NRW für 10–14jährige Kinder. Es geht dabei nicht nur um Musik, sondern auch um die anderen kulturellen Erscheinungsformen, aber vor allem geht es um den Erstkontakt mit kultureller Aktivität.

„Du bist keine Weltstadt“

12.04.17 (Andreas Rossmann) -
Kultur in Bochum, das war jahrzehntelang zuerst, wenn nicht allein das Schauspielhaus, sowohl im eigenen Selbstverständnis als auch in der Außenwahrnehmung. Trotz der Skulptur „Terminal“ von Richard Serra, die 1980, von heftigen Debatten begleitet, schräg gegenüber des Hauptbahnhofs aufgestellt wurde, trotz Herbert Grönemeyer, der 1984 mit „4630 Bochum“ Popmusikgeschichte schrieb. Und wer dachte schon an das Musical „Starlight Express“, das hier seit 1988 rollt? Das Theater war der Leuchtturm der 370.000-Einwohner-Stadt; die Intendanten Peter Zadek (1972 bis 1977) und Claus Peymann (1979 bis 1986), davor schon Saladin Schmitt (1919 bis 1949) und Hans Schalla (1949 bis 1972) stehen dafür.

Eine Dauerfrequenz hält sich hartnäckig

05.04.17 (Juan Martin Koch) -
Wenn die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) – sonst eher für mahnende Worte angesichts abgewickelter oder fusionierter Klangkörper zuständig – eine frohlockende Pressemitteilung herausgibt, lässt das aufhorchen. „Ich bin überzeugt, dass wir gerade den Beginn einer Trendwende im Klassikbereich erleben“, gab Geschäftsführer Gerald Mertens Ende Februar anlässlich der Veröffentlichung der neuen DOV-Konzertstatistik zu Protokoll, die einen „Veranstaltungsrekord“ vermeldete. Grund zu Euphorie also?

Neue Heimstätte für Proben und Konzerte

02.04.17 (vdm) -
Die ganze Welt konnte im Januar die spektakuläre Eröffnung der Hamburger Elbphilhamonie medial miterleben. Ebenso spektakulär wie der Bau, war bekanntermaßen seine Vorgeschichte mit endlosen Zeitverzögerungen und immensen Kostensteigerungen. Etwas regionaler begrenzt, war die Aufmerksamkeit, die im Oktober 2016 der Eröffnung des neuen Bochumer Konzerthauses, dem „Anneliese Brost Musikforum Ruhr“, zuteil wurde. Vielleicht war das öffentliche Interesse auch deshalb geringer, weil Bau- und Kostenplanung im Großen und Ganzen eingehalten wurden? Zweieinhalb Jahre Bauzeit und 37 Millionen Euro sind eben nichts, worüber man sich aufregen könnte. Neben Geldern vom Land und von der EU wurde das Haus wesentlich durch Bürgerbeteiligung finanziert. Insgesamt kamen rund 14 Millionen Euro von privaten Spendern. Das allein ist schon eine Sensation. (siehe auch S. 17f)
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