Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »ARD-Wettbewerb«

Die Preisträger 2021 des ARD-Wettbewerbs stehen fest: Vier erste, fünf zweite sowie sechs dritte Preise im 70. Wettbewerbsjahrgang

30.09.21 ((nmz-red)) -
Insgesamt gab es es beim 70. Internationalen ARD-Musikwettbewerb 626 Bewerbungen aus 54 Ländern und vier Kontinenten, 72 Kandidatinnen und Kandidaten haben schließlich den Sprung in die 2. Runde des Wettbewerbs geschafft. Insgesamt wurden beim diesjährigen Wettbewerb vier erste, fünf zweite sowie sechs dritte Preise verliehen.

Vierzehn Tage im Wettbewerb um die Gunst der Jury

27.09.19 (Klaus Kalchschmid) -
Die Sommer-Festspiele sind vorbei, doch die Herbstsaison hat noch nicht begonnen, da bricht alljährlich Anfang September für 14 Tage der ARD-Musikwettbewerb über München herein und versammelt in voll besetzten Sälen schon zu den ersten Runden jede Menge interessierter Musikliebhaber, die mucksmäuschenstill sein können. Wieder war es ebenso anstrengend wie aufregend, alle Semifinali, die manchmal sechs und mehr Stunden dauern, und alle Finali zu erleben; dazu kursorisch zweite Durchgänge und drei Preisträgerkonzerte, die sich manchmal wie Pflicht oder Kür und Schaulaufen bei den Eiskunstläufern verhalten. Mancher spielt und singt beim Konzert gelöster als unter Wettbewerbsbedingungen, manchem fehlt nun der Fokus und die Konzentration auf das bestmögliche Spiel und eine mögliche Auszeichnung, die im Falle der Erstplatzierung 10.000 Euro bedeutet oder 7.500 Euro (Zweiter Platz) sowie 5.000 Euro (Dritter Platz).

Kleine Sensation im Fach der goldenen Töne

26.09.18 (Klaus Kalchschmid) -
Jedes Jahr ist der Internationale Musikwettbewerb der ARD – einer der größten und vielfältigsten seiner Art – mit 21 unterschiedlich häufig wechselnden Fächern Anfang September das erste musikalische (Groß-)Ereignis der noch jungen Saison im fast unüberschaubar reichen Musikleben Münchens. Dieses Jahr wurde er zum 67. Mal ausgetragen und versammelte 58 Sänger/-innen, 17 Klaviertrios, 39 Trompeter und 40 Bratscherinnen im jeweils ersten Durchgang. Von ihnen kamen in den jeweiligen Fächern nicht mehr als sechs ins Semifinale. Doch die spiegelten die hohe Qualität in allen Fächern, insbesondere bei den Sängern oder beim Klaviertrio, wo man viele Teilnehmer gerne über den zweiten Durchgang hinaus gehört hätte.

ARD-Wettbewerb: Konstantia Gourzi komponiert „Evening at the Window“ als Pflichtstück für Viola – Ein Interview

12.09.18 (Tabea Eppelein) -
Konstantia Gourzi ist eine international anerkannte Komponistin. Ihre Werke finden nicht nur in Deutschland Beachtung, sondern auch beispielsweise in Spanien, Griechenland, Japan und Israel. Konstantia Gourzis Musik schafft einen interkulturellen Dialog weit über Grenzen hinweg. Und dabei ist es Neue Musik, die man ohne Anstrengung hören kann – sie berührt stets unmittelbar. Für den ARD-Wettbewerb 2018 komponierte sie das Pflichtstück für Viola. Der Titel: „Evening at the Window“. Am 14. September 2018 findet die Uraufführung im Prinzregententheater München statt. Natürlich ist der Inhalt des Stückes bis zu diesem Termin noch streng geheim. Konstantia Gourzi verrät im Interview mit Tabea Eppelein trotzdem schon einiges.

Vermisst: Erste Preise und Kammermusik

28.09.17 (Eckardt Rohlfs) -
Ein wenig enttäuscht verkündete Martin Wagner, der Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks, bei der Preisverleihung die Ergebnisse des 66. ARD-Musikwettbewerbes: 16 Finalisten in den vier Kategorien für Violine, Klavier, Oboe und Gitarre und nur ein Ers­ter Preis (der ging verdientermaßen an den südkoreanischen Pianisten JeungBeum Sohn).

Wieder kein Erster Preis für Gitarristen

28.09.17 (Peter Päffgen) -
Vierundzwanzig Jahre ist es her, dass die Gitarre zuletzt im Internationalen Musikwettbewerb der ARD berücksichtigt worden ist. Damals gab es keinen Ersten, dafür zwei Zweite Preise: Joaquín Clerch (Kuba) erhielt einen davon, Pablo Márquez (Argentinien) den anderen.

Kampf & Kunst

03.07.17 (Theo Geißler) -
Seinen – wie ich finde – vorzüglichen Beitrag in dieser Ausgabe über „Glanz und Elend von Musikwettbewerben“ startet unser Autor Harald Eggebrecht mit einem kurzen Ausflug in die griechische Mythologie – unter Verwertung der Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ von Friedrich Schiller. Er hätte auch die alten olympischen Spiele als Beispiel wählen können. Vielleicht der zeitlichen Distanz geschuldet neigen wir dazu, den edlen hellenischen „Athlon“ in Sport und Kultur zu beschönigen. Seinen Tiefpunkt erreichte dieser dann nach Griechenlands Niedergang in den römischen Gladiatorenkämpfen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: