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Alle Artikel kategorisiert unter »Bundesverband Musikindustrie«

Metall auf Metall – BGH sorgt für Stärkung der Rechte der Tonträgerhersteller auch mit Blick auf Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie

30.04.20 (PM - BVMI) -
Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) nimmt die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) im Fall „Metall auf Metall“ positiv zur Kenntnis. Nach der heutigen Pressemitteilung des BGH folgt das Gericht den Vorgaben des EuGH und stellt klar, dass Vervielfältigungshandlungen seit Geltung der InfoSoc-Richtlinie 2001/29/EG im Jahr 2002 europarechtskonform auszulegen seien. Nach diesen Maßstäben stelle die Entnahme von zwei Takten einer Rhythmussequenz ohne Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers grundsätzlich eine Verletzung der Tonträgerherstellerrechte dar. Nach den Feststellungen des Berufungsgerichts haben die Beklagten die Rhythmussequenz in beim Hören wiedererkennbarer Form übernommen. Weder eine freie Benutzung noch die Berufung auf etwaige Schrankenregelungen wie das Zitat oder die Parodie komme in Betracht, da die Voraussetzungen hierfür nicht gegeben seien. Eine Berufung auf eine Schranke für Pastiches scheide ebenfalls aus, da diese derzeit nicht in deutsches Recht umgesetzt worden sei.

„Musikindustrie in Zahlen“ – BVMI-Jahrbuch 2019 ab sofort abrufbar als kostenfreies E-Paper

24.04.20 (PM - BVMI) -
Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) hat gestern die neue Ausgabe des jährlich erscheinenden Reports „Musikindustrie in Zahlen“ mit den zentralen Marktdaten 2019 veröffentlicht. Neben den Details zu Um- und Absatz, die bereits am 27. Februar gemeldet worden sind, liefert der Bericht jedes Jahr auch Daten zu Musiknutzung, Musikhandel, Repertoire und Charts sowie zu den Profilen von Musikkäuferinnen und -käufern in Deutschland.

BVMI erwirkt einstweilige Verfügung gegen Streaming-Manipulations-Anbieter

03.03.20 (PM-BVMI) -
Das Landgericht Berlin hat auf Betreiben des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) eine einstweilige Verfügung gegen den Betreiber der Website Followerschmiede.de erlassen, wie der BVMI und sein internationaler Dachverband IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) heute bekanntgaben.

Bundesverband Musikindustrie stellt Branchenzahlen 2019 vor

27.02.20 (dpa) -
Berlin (dpa) - Jahrelang ging es für Deutschlands Musikindustrie stetig bergab. Die Halbjahreszahlen im Juli verbreiteten in der Branche neue Hoffnung. Treiben die Zuwächse beim Audiostreaming auch die Jahresbilanz 2019 ins Plus? Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) stellt am Donnerstag (10.00 Uhr) seine Umsatz- und Nutzungszahlen für 2019 vor.

Musik-Streams überspringen 2019 in Deutschland die 100-Milliarden-Marke

08.01.20 (PM - BVMI) -
Audio-Streaming hat sich als umsatzstärkstes Format im deutschen Musikmarkt fest etabliert – und konnte 2019 erneut mit beeindruckenden Zahlen aufwarten. Wie eine Sonderauswertung von GfK Entertainment in Kooperation mit dem Bundesverband Musikindustrie (BVMI) zeigt, hat die Zahl der getätigten Musik-Streams im vergangenen Jahr mit 107 Milliarden Abrufen erstmals die 100-Milliarden-Marke geknackt. Zum Vergleich: Im Vorjahr generierten die Deutschen noch 79,5 Milliarden, 2017 rund 56,4 Milliarden Streams.

Schiedsstelle beim DPMA unterbreitet Vorschlag zur Angemessenheit eines GWVR-Tarifs für Ton- und Bildtonträger

16.11.19 (PM - GWVR) -
Seit 2015 verhandelt die Gesellschaft für die Wahrnehmung von Veranstalterrechten (GWVR) mit dem Bundesverband Musikindustrie (BVMI) über den Tarif für eine Vergütung des Leistungsschutzrechts der Veranstalter bei der Vervielfältigung von Live-Mitschnitten auf Ton- und Bildtonträgen. Die GWVR hatte dazu 2017 einen Tarif veröffentlicht. Da sich die Parteien auf dem Verhandlungswege nicht auf einen Gesamtvertrag einigen konnten, rief der BVMI die Schiedsstelle beim DPMA an und beantragte dort einen Vorschlag zur Angemessenheit der veröffentlichten Vergütungssätze.

Rückgang der CD-Verkäufe in Deutschland beschleunigt

18.01.19 (dpa) -
Berlin - Im deutschen Musikmarkt ist der langjährige Umsatzbringer CD im vergangenen Jahr schneller als zuvor vom Streaming verdrängt worden. Der CD-Absatz sackte um 23 Prozent auf 48,2 Millionen Silberscheiben ab, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Freitag mitteilte. Beim Streaming, bei dem die Songs aus dem Netz abgespielt werden, gab es einen Sprung von 40 Prozent auf 79,5 Milliarden Audio-Streams.

Bundesverband Musikindustrie kritisiert YouTube-Kampagne gegen Artikel 13

22.11.18 (PM - BVMI) -
Aus Sicht des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) stellt die Kampagne, mit der YouTube zur Zeit Stimmung gegen Artikel 13 der geplanten EU-Urheberrechtsreform macht, eine fragwürdige Mobilisierung seiner eigenen Community dar.

Förderpiraten

29.08.18 (Martin Hufner) -
Seit einiger Zeit gibt es Fördermittel des Bundes über die „Initiative Musik“. Verglichen mit den Fördermitteln für die Filmindustrie sind die Etats echte Peanuts. Aber meistens hilft das den Antragsstellerinnen aus den Bereichen Jazz, Pop und Klassik ein wenig auf die Beine. In der letzten Förderrunde fand sich unter den Antragsstellerinnen aber auch der Verband der Musikindustrie. Er wollte sich eine Studie zur „Zukunft der Musiknutzung“ mit- oder vollfinanzieren lassen. Und er bekam den Zuschlag.

BVMI-Halbjahresreport 2018: Audio-Streaming überholt die CD

18.07.18 (PM-BVMI) -
Zeitenwende auf dem deutschen Tonträgermarkt: Im ersten Halbjahr 2018 hat Audio-Streaming (+35,2%) die CD überholt und ist mit 47,8 Prozent Marktanteil nun – wie bereits in anderen Märkten – größtes Umsatzsegment. Seit Ende der 1980er Jahre, also fast 30 Jahre lang, war die sogenannte Silberscheibe das dominierende Musikformat gewesen. Inzwischen liegt sie bei einem Marktanteil von 34,4 Prozent, ihr Umsatz ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 24,5 Prozent zurückgegangen.
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