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Alle Artikel kategorisiert unter »Chormusik«

„Wir leben vom Konzertgeschäft“

13.04.22 (Burkhard Schäfer) -
1972 – vor 50 Jahren – gründete Günter Graulich zusammen mit seiner Frau Waltraud in Stuttgart den Carus-Verlag. Anfang der 2000er Jahre übernahm Sohn Johannes die Geschäfte; er baute das Unternehmen weiter aus und machte es zu einem der größten Anbieter im Bereich Vokalmusik. Zum Firmenjubiläum, das am 3. Juni auch mit einem Festkonzert in der Stuttgarter Musikhochschule gefeiert wird, sprach die nmz mit Johannes Graulich über den Verlag, der schon vielen Krisen getrotzt hat und von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen wurde.

„Es reizt mich, für Laienchöre zu schreiben“

24.02.22 (Burkhard Schäfer) -
Der Stuttgarter Jan Kopp (Jg. 1971) komponiert Neue Musik – eine Richtung, die man eher mit Komplexität und Expertentum als mit Laien und Liebhabern in Verbindung bringt. Gleichwohl gelingt es ihm immer wieder, diese beiden „Lager“ an einen Tisch zu holen, ohne dabei ästhetische Konzessionen zu machen. Wie schafft er das?

Der Musik Werk und der Menschen Beitrag

17.11.21 (Bojan Budisavljevic) -
Mehr noch als die Sakralbauten des Abendlandes, erzählt dessen Vokalmusik davon, wie Kult allmählich zur Kultur wurde, wie eine Praxis der Beschwörung und des Erhabenen durch die Zeitläufte hindurch ins profane Alltagsleben diffundierte oder, kulturkritischer gesprochen: sich verflüchtig­te. Vom Vorsänger über die Gruppe, von der Ein- zur Mehrstimmigkeit: Angesichts der Fülle unterschiedlichster Formen von Chorleben heutzutage, ist es hin und wieder angebracht, sich diese Geschichte als eine der unendlichen Ausdifferenzierung vorzustellen, vom großen Ganzen bis in kleinste Einzelheiten.

Perspektiven für einen „Neustart Chormusik“?

07.05.21 (Juan Martin Koch) -
Mit dem Beitrag auf Seite 20 dieser Ausgabe legen die Autor*innen der „ChoCo-Studie“ erste Ergebnisse ihrer Online-Befragung von über 4.000 Chören in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Für die nmz hat Juan Martin Koch mit Kathrin Schlemmer (Professorin für Musikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt), Johannes Graulich (Geschäftsführer des Carus-Verlags) und Jan Schumacher (Universitätsmusikdirektor der Goethe Universität Frankfurt am Main) über die Studienergebnisse und mögliche Schlüsse daraus gesprochen.

Wie die Pandemie sämtliche Ebenen der Chorarbeit trifft

06.05.21 (Ester Petri) -
Seit Beginn der Pandemie leidet die Chormusik, die sich normalerweise großer Beliebtheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfreut, unter starken Einschränkungen. Gemeinsames Singen findet seitdem kaum noch statt. Über die Auswirkungen der Krise auf die Chöre und ihre Mitglieder gibt es bislang nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse. Dem begegnet die ChoCo-Studie mit einer umfangreichen Erhebung der Situation der Chöre im deutschsprachigen Raum.

Chöre auf dem Weg ins digitale Zeitalter begleiten

07.01.21 (Robert Göstl) -
Im Oktober vermeldete der Stuttgarter Carus-Verlag eine Erweiterung seines digitalen Angebots. Neben Notenausgaben stünden nun auch „Zusatzmaterialien für die effektive Proben- und Konzertvorbereitung“ zur Verfügung. Robert Göstl hat mit Ester Petri und Johannes Graulich von der Geschäftsführung des Verlags über diesen digitalen Schwerpunkt gesprochen. Beide ergänzten sich gegenseitig bei ihren Antworten, weshalb diese im Folgenden mit dem Verlagsnamen gekennzeichnet sind.

Noten-Tipps 2020/12

28.12.20 (Robert Göstl) -
Klaus K. Weigele/Klaus Brecht (Hrsg.): James Bond. chorissimo! Movie, Band 4. Carus CV 12.434 +++ Musica Baltica: Baltic Songs for Upper Voices. Vol. 3: Songs for Childrens Choir. Edition Peters EP73352

Ausgebremst

27.11.20 (Gabriele Puffer) -
„Singen ist in: Etwa vier Millionen Menschen über 14 Jahre singen nach Angaben des Deutschen Musikinformationszentrums hierzulande in Gesangsgruppen und Chören. Dabei macht das Singen nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf die psychische und körperliche Gesundheit aus.“ So hieß es vor genau einem Jahr auf tagesschau24.1 Inzwischen gilt gemeinsames Singen als riskant, die Gelegenheiten dazu sind selten geworden – Anlass für eine Bestandsaufnahme. Sechs bayerische Musikerinnen und Musiker tauschten sich am 6. November in einer Videokonferenz darüber aus, was es heißt, in Corona-Zeiten einen Chor zu leiten.

Noten-Tipp 2020/11

20.11.20 (Robert Göstl) -
Andreas N. Tarkmann (Arr.): Volkslieder für Chor SATB und Klavier vierhändig, alternativ mit Blechbläserquintett. Carus CV 2.215 (Chorleiterband). Erhältliches Material: Chorpartituren, Band für Klavier vierhändig, Harmoniestimmen für Bläser, CD mit dem Knabenchor Hannover (Jörg Breiding)

Annäherung an ein monumentales sakrales Meisterwerk

15.10.20 (Burkhard Schäfer) -
Die Liturgie (Armenisch „Badarak“ bzw. „Patarak“) gilt als das Hauptwerk von Komitas Vardapet. Bis zu seiner Deportation am „Roten Sonntag“ (24. April 1915) arbeitete der 1869 in Kütahya (ehem. Osmanisches Reich, heute Türkei) geborene und 1935 in Paris verstorbene Komponist, Musikethnologe, -pädagoge und -wissenschaftler an dem Stück. Vollenden konnte er es nie. Geschrieben ist das Werk – liturgiegemäß – für reinen Männerchor. Der armenische Komponist Wache Scharafjan (Jg. 1966) hat es in Zusammenarbeit mit Sigvards Klava für gemischten Chor neu arrangiert. In dieser Bearbeitung ist es auf der jetzt beim Label Delos (Vertrieb: Naxos) erschienenen CD auch zu hören. Das klangliche Ergebnis ist überwältigend, auch oder vielleicht gerade deshalb, weil die Musik für westlich-säkularisierte Ohren fremdartig „anders“ klingt.
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