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Alle Artikel kategorisiert unter »Dagmar Manzel«

Dagmar Manzel fasziniert – Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper

16.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Verneigung! Ja, es ist schon toll, wenn über einhundert Mann den Walkürenritt oder den Trauermarsch hinfetzen. Doch dann gibt es die eine Künstlerin auf der weiten, leeren Bühne des Münchner Nationaltheaters, die die ganze Welt erstehen lässt. Unser Kritiker Wolf-Dieter Peter hob am Ende sein Glas und verneigte sich vor dem Bildschirm…

Frauens-Wissens-Wollen Reloaded – Die turbulente Oscar Straus-Revue wieder an der Komischen Oper Berlin

18.10.20 (Peter P. Pachl) -
Unter Walter Felsensteins Ägide und darüber hinaus hatte die Komische Oper Berlin einen absoluten Dauerrenner mit Jacques Offenbachs Operette „Ritter Blaubart“. Der Versuch, mit einer Neuinszenierung durch Stefan Herheim an diesen Erfolg anzuknüpfen, ist gescheitert; aber ein anderer Coup aus der Ära Barrie Kosky hat sich zu einem neuen Dauerbrenner entwickelt: Oscar Straus‘ musikalische Komödie „Eine Frau, die weiß was sie will.“

Fingerübung als Saisonstart mit Schönberg und Beckett an der Komischen Oper Berlin

02.10.20 (Peter P. Pachl) -
Arnold Schönbergs Vertonung der Gedichte aus Albert Girauds „Pierrot Lunaire“ waren ein Auftragswerk der berühmten Schauspielerin, Rezitatorin und zeitweiligen Mitarbeiterin Cosima Wagners in Bayreuth, Albertine Zehme. Da Schönbergs Melodram nicht abendfüllend ist, wurde es in der Aufführungsgeschichte zumeist mit anderen Kompositionen gekoppelt. Die singende Schauspielerin Dagmar Manzel stellt nun an der Komischen Oper Berlin zwei kurze Monodramen von Samuel Beckett voran.

Rosa und sein Opernteam: ARTE zeigt „Operndiven – Operntunten“

19.04.20 (Roland H. Dippel) -
Auf seine „Männerfreundschaften“ Made in Weimar folgen die „Opera Queens“. Der schwule Filmemacher Rosa von Praunheim (77) bestätigt stellenweise bleischwere Klischees. Sein Dokumentarfilm „Operndiven – Operntunten“ bringt ein Wiedersehen mit echten Primadonnen wie Edda Moser und Dagmar Manzel, bekennenden Musikexperten wie Kevin Clarke und Tilman Krause sowie dem Opernnerd Axel Ranisch und der halben Operettendiva Christoph Marti.

Barrie Koskys Inszenierung der traditionsbelasteten „Anatevka“ an der Komischen Oper

04.12.17 (Peter P. Pachl) -
Mit seiner Neuinszenierung der „Anatevka“ trat Hausherr Barrie Kosky gegen eine legendäre Vorproduktion an, die Regiearbeit von Walter Felsenstein, der mit der Berliner Erstaufführung des Musicals von Joseph Stein und Jerry Bock eine der erfolgreichsten Produktionen an diesem Haus geschaffen hatte: unter dem Titel „Der Fiedler auf dem Dach“ erlebte Felsensteins „Anatevka“ mehr als 500 Aufführungen.

Alexandrien ist doch Berlin – Oscar Straus’ „Die Perlen der Cleopatra“ an der Komischen Oper Berlin

04.12.16 (Peter P. Pachl) -
Mit der 1923 für Berlin geplanten, dann aber aufgrund der Währungsreform in Wien uraufgeführten und erst ein Jahr später im Theater am Nollendorfplatz herausgebrachten Operette „Die Perlen der Cleopatra“ knüpft Oscar Straus an seine frühen Berliner Wurzeln als Überbrettl-Kapellmeister an, lässt kaum ein Fettnäpfchen aus und übertritt gemeinsam mit seinen Autoren Julius Brammer und Alfred Grünwald permanent die Grenzen des „guten Geschmacks“. Ein gefundenes Fressen also für Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin mit der eigenwillig großartigen Dagmar Manzel in der von Fritzi Massary kreierten Titelrolle.

Wiesbadener Maifestspiele. Nachdenkliches zu Pfingsten. „Vom Ende der Zeit“ mit dem Merlin-Ensemble Wien, und Helmut Oehrings „Agota?“

19.05.16 (Andreas Hauff) -
Unfreundlich, von der kalten Seite, zeigte sich „Pfingsten, das liebliche Fest,“ in diesem Jahr. Zu den Wiesbadener Maifestspielen brachte das Merlin Ensemble Wien auch gleich ein Programm mit, das in die dunkelste Zeit des Jahres gepasst hätte. Das Gastspiel „Vom Ende der Zeit“ im Foyer des Staatstheaters hinterließ einen markanten Eindruck. Auch Helmut Oehrings Musiktheater „Agota?“ verstand zu fesseln.

Dagmar Manzel & Co - Acht Premieren an der Komischen Oper Berlin

06.04.16 (dpa) -
Berlin - Dagmar Manzel als Cleopatra und ein neuer Auftritt der gefeierten britischen Theatertruppe «1927» gehören in der kommenden Saison zu den Höhepunkten in der Komischen Oper Berlin. Insgesamt bringt das renommierte Haus 2016/17 acht Premieren auf die Bühne, darunter als Berliner Erstaufführungen Aribert Reimanns «Medea» und Jean-Philippe Rameaus Barockoper «Zoroastre».

Hauptdarsteller in ihren 30 Rollen – Straus’ „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ an der Komischen Oper Berlin

31.01.15 (Peter P. Pachl) -
Der ungewöhnliche Titel einer Musikalischen Komödie, ein sequenzierter Relativsatz, ist das Haupt-Chanson des Abends, umgeben von mindestens drei weiteren Ohrwürmern, die ebenfalls zu Evergreens geworden sind. Obgleich diese Nummern unverwüstlich blieben, ist „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ schon lange nicht mehr zur Aufführung gekommen.

Mit der Stimme einer Frau von heute: „Menschenskind“ – Dagmar Manzel singt Friedrich Hollaender

20.03.14 (Barbara Haack) -
Nein, sie ist keine Marlene Dietrich, und sie ist auch keine Blandine Ebinger. Dagmar Manzel ist weder kindlich-frech wie die Ebinger noch verführerisch-lasziv wie die Dietrich. Sie ist einfach sie selbst, wenn sie mit den Chansons von Friedrich Hollaender einerseits ihren berühmten Vorgängerinnen Reverenz erweist, andererseits ihre eigene – heutige – Version der nach wie vor aktuellen Lieder singt – mit einer teils samtigen, teils rauchigen Stimme, die den Zuhörer die Versionen, die er vorher kannte, nicht vermissen lässt.
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