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Alle Artikel kategorisiert unter »Dagmar Manzel«

„Nach Tristan“ – Diskurs Bayreuth lädt wieder in den Reichshof und hält, was er verspricht

29.07.22 (Joachim Lange) -
Nach Tristan… Heißt das vielleicht, die Bewegung mit einem in die Jahre gekommen, aufeinander ein eingespieltem Paar nach einer Vorstellung von Wagners „Tristan und Isolde“? Wie am Tag nach der Eröffnungspremiere der Festspiele im Bayreuther Reichshof. Kann gut sein, wenn man Dagmar Manzel und Sylvester Groth so sieht. Der Spielort ist das alte Kino am Markt für die (nicht mehr ganz so) neue Reihe ‚Diskurs Bayreuth‘, mit der Festspielchefin Katharina Wagner den Dienst an den zehn gültigen Werken des Meisters oben auf dem Grünen Hügel, seit ein paar Jahren unten in der Stadt mit Veranstaltungen erweitert, die Werk und Leben ihres Urgroßvaters im weitesten Sinne reflektieren…

Und sonst noch so? Festspiel-Splitter aus Bayreuth

22.07.22 (dpa) -
„NACH TRISTAN“ – „TATORT“-KOMMISSARIN IN BAYREUTH +++ WAGNER FÜR KINDER +++ UMSONST UND DRAUSSEN – OPEN AIR FÜR DIE BAYREUTHER +++ DEMO GEGEN WAGNER

Barrie Kosky’s All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue in der Komischen Oper

08.07.22 (Barbara Haack) -
„Ist es nicht wunderbar, dass wir heute an dieser Stelle wieder jiddische Lieder singen dürfen?“ Max Hopp stellt diese Frage nach einer fulminanten Barrie-Kosky-Abschiedsvorstellung in der Komischen Oper und erntet damit einen Extra-Applaus und Standing Ovations. Knapp drei Stunden der „Barrie Kosky’s All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue“ sind gerade zu Ende gegangen. Der Intendant des Hauses übergibt sein Amt nach zehn erfolgreichen Jahren, will ihm als Regisseur aber regelmäßig weiter verbunden bleiben.

Dagmar Manzel fasziniert – Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper

16.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Verneigung! Ja, es ist schon toll, wenn über einhundert Mann den Walkürenritt oder den Trauermarsch hinfetzen. Doch dann gibt es die eine Künstlerin auf der weiten, leeren Bühne des Münchner Nationaltheaters, die die ganze Welt erstehen lässt. Unser Kritiker Wolf-Dieter Peter hob am Ende sein Glas und verneigte sich vor dem Bildschirm…

Frauens-Wissens-Wollen Reloaded – Die turbulente Oscar Straus-Revue wieder an der Komischen Oper Berlin

18.10.20 (Peter P. Pachl) -
Unter Walter Felsensteins Ägide und darüber hinaus hatte die Komische Oper Berlin einen absoluten Dauerrenner mit Jacques Offenbachs Operette „Ritter Blaubart“. Der Versuch, mit einer Neuinszenierung durch Stefan Herheim an diesen Erfolg anzuknüpfen, ist gescheitert; aber ein anderer Coup aus der Ära Barrie Kosky hat sich zu einem neuen Dauerbrenner entwickelt: Oscar Straus‘ musikalische Komödie „Eine Frau, die weiß was sie will.“

Fingerübung als Saisonstart mit Schönberg und Beckett an der Komischen Oper Berlin

02.10.20 (Peter P. Pachl) -
Arnold Schönbergs Vertonung der Gedichte aus Albert Girauds „Pierrot Lunaire“ waren ein Auftragswerk der berühmten Schauspielerin, Rezitatorin und zeitweiligen Mitarbeiterin Cosima Wagners in Bayreuth, Albertine Zehme. Da Schönbergs Melodram nicht abendfüllend ist, wurde es in der Aufführungsgeschichte zumeist mit anderen Kompositionen gekoppelt. Die singende Schauspielerin Dagmar Manzel stellt nun an der Komischen Oper Berlin zwei kurze Monodramen von Samuel Beckett voran.

Rosa und sein Opernteam: ARTE zeigt „Operndiven – Operntunten“

19.04.20 (Roland H. Dippel) -
Auf seine „Männerfreundschaften“ Made in Weimar folgen die „Opera Queens“. Der schwule Filmemacher Rosa von Praunheim (77) bestätigt stellenweise bleischwere Klischees. Sein Dokumentarfilm „Operndiven – Operntunten“ bringt ein Wiedersehen mit echten Primadonnen wie Edda Moser und Dagmar Manzel, bekennenden Musikexperten wie Kevin Clarke und Tilman Krause sowie dem Opernnerd Axel Ranisch und der halben Operettendiva Christoph Marti.

Barrie Koskys Inszenierung der traditionsbelasteten „Anatevka“ an der Komischen Oper

04.12.17 (Peter P. Pachl) -
Mit seiner Neuinszenierung der „Anatevka“ trat Hausherr Barrie Kosky gegen eine legendäre Vorproduktion an, die Regiearbeit von Walter Felsenstein, der mit der Berliner Erstaufführung des Musicals von Joseph Stein und Jerry Bock eine der erfolgreichsten Produktionen an diesem Haus geschaffen hatte: unter dem Titel „Der Fiedler auf dem Dach“ erlebte Felsensteins „Anatevka“ mehr als 500 Aufführungen.

Alexandrien ist doch Berlin – Oscar Straus’ „Die Perlen der Cleopatra“ an der Komischen Oper Berlin

04.12.16 (Peter P. Pachl) -
Mit der 1923 für Berlin geplanten, dann aber aufgrund der Währungsreform in Wien uraufgeführten und erst ein Jahr später im Theater am Nollendorfplatz herausgebrachten Operette „Die Perlen der Cleopatra“ knüpft Oscar Straus an seine frühen Berliner Wurzeln als Überbrettl-Kapellmeister an, lässt kaum ein Fettnäpfchen aus und übertritt gemeinsam mit seinen Autoren Julius Brammer und Alfred Grünwald permanent die Grenzen des „guten Geschmacks“. Ein gefundenes Fressen also für Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin mit der eigenwillig großartigen Dagmar Manzel in der von Fritzi Massary kreierten Titelrolle.

Wiesbadener Maifestspiele. Nachdenkliches zu Pfingsten. „Vom Ende der Zeit“ mit dem Merlin-Ensemble Wien, und Helmut Oehrings „Agota?“

19.05.16 (Andreas Hauff) -
Unfreundlich, von der kalten Seite, zeigte sich „Pfingsten, das liebliche Fest,“ in diesem Jahr. Zu den Wiesbadener Maifestspielen brachte das Merlin Ensemble Wien auch gleich ein Programm mit, das in die dunkelste Zeit des Jahres gepasst hätte. Das Gastspiel „Vom Ende der Zeit“ im Foyer des Staatstheaters hinterließ einen markanten Eindruck. Auch Helmut Oehrings Musiktheater „Agota?“ verstand zu fesseln.
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