Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »David Bösch«

Der Horror des „ersten Mal“ – Video-Uraufführung von Gordon Kampes Kinderoper „Spring doch“

20.06.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Hölle, das sind die anderen“ – haben wir nicht alle irgendwann in der Schulzeit Jean-Paul Sartres Satz zitiert und für die ganze Wahrheit gehalten? Speziell bezüglich Klassenkameraden und noch mehr „…dINNEN“, diesen Biestern! Genau das ist das Kernthema von Gordon Kampes Kinderoper, deren Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper in den Dezember verschoben werden musste – und jetzt eben unseren Kritiker Wolf-Dieter Peter an den PC holte.

Die lustigen Weiber und die Crossdresser – Otto Nicolais Shakespeare-Oper an der Staatsoper Berlin

04.10.19 (Peter P. Pachl) -
Die Tatsache, dass am Tag der Deutschen Einheit eine Spieloper von Otto Nicolai das Festprogramm bildete, mag den einen oder anderen Opernbesucher verwundert haben. Aber immerhin hat in diesem Opernhaus vor 170 Jahren die Uraufführung der „Lustigen Weiber von Windsor“ stattgefunden, und Otto Nicolai war einer der Vorgänger im Amte von Daniel Barenboim. Peter P. Pachl über Premiere mit „wenn“ und „doch“.

Theater statt Opium! Giuseppe Verdis „Nabucco“ an Dresdens Semperoper

27.05.19 (Michael Ernst) -
Theater bildet die Welt ab. Und macht sie so zu einem besseren Ort? Im Idealfall vielleicht. Der sollte allerdings immer wieder als Ziel genommen werden, um für eine bessere Welt einzutreten. Exakt diesen Anspruch eines politischen Theaters will Intendant Peter Theiler auch an der Semperoper in Dresden umsetzen. Michael Ernst überprüft!

Trash-Opulenz – Smetanas „Verkaufte Braut“ an der Bayerischen Staatsoper

24.12.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Bedřich Smetanas erst in deutschen Opernhäusern höchst erfolgreiche Komische Oper beinhaltet viel ernste Konflikte: ein verstoßener Erstgeborener, der als Knecht in der Fremde schuftet; ein fesches Bauernmädel, das mit dem zwischenmenschlich zunächst hilflosen, daher stotternden Zweitgeborenen verheiratet werden soll, aber den vermeintlichen Knecht tiefinnig liebt; patriarchalisch fixierte Väter; eine intrigant planende Mutter; ein gewieft auf seine Prämie hinarbeitender Protz von Heiratsvermittler; das lärmende Elend eines Wanderzirkus – alles nur eine Gaudi?

Auf Wiedersehen, Kinder: Mozarts „Idomeneo“ am Staatstheater Nürnberg

18.02.18 (Juan Martin Koch) -
Um Troja dreht sich so manches in dieser Spielzeit an der Nürnberger Oper. Berlioz’ „Trojanern“ folgte nun Mozarts „Idomeneo“ in der Inszenierung von David Bösch: als gelungene Kenntlichmachung eines Meisterwerks. Juan Martin Koch berichtet:

Die Semperoper landet mit Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die Tote Stadt“ einen Coup!

18.12.17 (Joachim Lange) -
Dass Erich Wolfgang Korngolds „Tote Stadt“ zur Semperoper, genauer gesagt zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, passen würde, war klar. Aber gleich so? Das übertraf dann doch die Erwartungen! Und dabei stand nicht mal der Spätromantiker Thielemann als musikalischer Hausherr am Pult. Dmitri Jurowski hat bei seinem Dresdner Operndebüt jedoch sämtliche (der reichlichen) Vorzüge dieses Richard-Strauss-Orchesters par excellence voll ausgespielt und geradezu ein Korngold-Orchester daraus gemacht!

Der fahrende Holländer

01.12.15 (Joachim Lange) -
Davis Böschs Holländer Inszenierung an der Oper Frankfurt sieht moderner aus, als sie ist. Joachim Lange machte sich vor Ort schlau.

Festival Les Jardins mystérieux – Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an der Opera du Lyon

15.03.15 (Peter P. Pachl) -
Sogar Straßenhinweisschilder an Kreuzungen weisen zu „ Les Stigmatisés“ als dem „chef d’oeuvre luxurient“ in der Opera du Lyon: Im tiefschwarz gestylten Opernhaus, mit seinen roten Laternen und schmalen Rolltreppen zu Parkett und Rängen, schien die französische Erstaufführung von Franz Schrekers skandalumwitterter Oper „Die Gezeichneten“ richtig platziert. Es begann auch durchaus spannend, mit der Projektion von Suchanzeigen vermisster junger Frauen und Kinder – in englischer Sprache in der französisch überzutreten, in deutscher Sprache gesungenen „Les Stigmatises“.

Anti-Märchen in „Höllastadt“: Engelbert Humperdincks „Königskinder“ an der Oper Frankfurt

01.10.12 (Juan Martin Koch) -
Sie können zusammen nicht kommen, die Wunden sind viel zu tief: Vergeblich strecken die Königskinder in David Böschs Frankfurter Inszenierung am Ende ihre Hände aus. Mit diesen haben sie sich zuvor gegenseitig das Schwert in den Leib gestoßen, weil das verwunschene Brot den ersehnten Liebestod nicht hatte herbeiführen können.

Umjubeltes Operndebüt von Theater-Regisseur Bösch in München

02.12.09 (Agentur ddp) -
München - Mit einer effektvollen Neuinszenierung von Gaetano Donizettis Oper «Der Liebestrank» hat der junge deutsche Theaterregisseur David Bösch im Münchner Nationaltheater sein umjubeltes Operndebüt gegeben. Bösch, der zuletzt als Hausregisseur am Essener Aalto-Theater viel beachtete Schauspiel-Inszenierungen präsentiert hatte, machte aus der schlichten Belcanto-Komödie ein humorvolles Slapstick-Spektakel.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: