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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutscher Bühnenverein«

Bühnenverein verabschiedet Verhaltenskodex und beschäftigt sich mit Herausforderungen der Digitalisierung

Der Bühnenverein hat auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung in Lübeck einen „Wertebasierten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch“ verabschiedet, den die Mitgliedstheater und -orchester in ihren Häusern kommunizieren und individuell weiterentwickeln werden. „Dies ist kein Katalog, der menschliches Verhalten bis in den letzten Winkel hinein diktiert und ausleuchtet. Aber er soll die Theater und Orchester bestärken, mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder auszuhandeln, wie man miteinander umgeht und arbeitet“, sagte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon in Lübeck. Der Verhaltenskodex steht auf der Website des Bühnenvereins als Download zur Verfügung und hängt dieser Mail an.

Bühnenverein strebt «Kulturwandel» an - Jahrestagung in Lübeck

08.06.18 (dpa) -
Lübeck - Sexuelle Gewalt, Digitalisierung, mehr Frauen in Führungspositionen: Diese Themen stehen zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins im Fokus. 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland treffen sich vom 7.-9. Juni in Lübeck, wo ein Wertekodex gegen sexuelle Belästigung und Gewalt beschlossen werden soll.

Jahreshauptversammlung 2018 des Bühnenvereins im Juni in Lübeck - Digitalisierung, #MeToo-Debatte und Geschlechtergerechtigkeit im Fokus

Der Deutsche Bühnenverein – Bundesverband der Theater und Orchester tagt mit seiner Jahreshauptversammlung im Juni 2018 zum zweiten Mal in Lübeck; 1961 war die Hansestadt das erste Mal Tagungsort. Am 8. Juni 2018 werden Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kunst des Landes Schleswig-Holstein, und Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, die Veranstaltung eröffnen. Vom 7. bis 9. Juni 2018 treffen sich im Theater Lübeck rund 250 Intendant*innen, Kulturpolitiker*innen und Verwaltungsdirektor*innen zu internen Gremiensitzungen und Fortbildungen.

„Zur Bühne“: Bühnenverein erhält 5,6 Millionen Euro für Kinder- und Jugendprojekte

Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des BMBF geht in die nächste Runde. 2018 geht das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ in die zweite Förderphase. Ziel des Programms ist es, Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ungehinderten Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen.

Verbesserte Arbeitsbedingungen für KünstlerInnen am Theater – Bühnenverein und Gewerkschaften erhöhen Mindestgage und stärken Schwangerenschutz

21.10.17 (PM - VdO) -
Für KünstlerInnen an deutschen Theatern gelten ab 1. April 2018 verbesserte Arbeitsbedingungen: Unter anderem wird der Schutz für schwangere Künstlerinnen deutlich gestärkt und die Mindestgage auf 2.000 Euro erhöht. Darauf einigten sich die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) mit dem Deutschen Bühnenverein als Arbeitgeberverband.

Bühnenverein sieht Theater-Fusionen in Mecklenburg-Vorpommern mit «konstruktiver Sorge»

10.10.17 (dpa) -
Schwerin - Der Deutsche Bühnenverein sieht die Strukturveränderungen in der Theaterlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns mit «konstruktiver Sorge». Der Bühnenverein honoriere die Versuche des Landes, die Finanzierung der Theater neu zu organisieren, sagte der Geschäftsführende Direktor Marc Grandmontagne am Montag zum Abschluss eines zweitägigen Treffens in Schwerin.

Deutscher Bühnenverein berät über Theaterlandschaft in MV

09.10.17 (dpa) -
Schwerin - Der Deutsche Bühnenverein befasst sich bei einer zweitägigen Beratung in Schwerin mit der laufenden Umgestaltung der Theaterlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der Tagung sollen am Montag (13.00 Uhr) im Mecklenburgischen Staatstheater präsentiert werden.

Theaterstatistik 2015/2016 des Deutschen Bühnenvereins: Besucheranstieg im Kinder- und Jugendtheater und mehr Zusatzveranstaltungen als je zuvor

Die öffentlich getragenen Theater und Orchester –also Staats- und Stadttheater sowie Landesbühnen – boten in der Spielzeit 2015/2016 mehr Vermittlungsveranstaltungen, Stück-Einführungen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen als je zuvor: Die Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins zeigt einen Anstieg von fast 10 Prozent. Dieses „theaternahe Rahmenprogramm“, das in vielen Spielstätten und auch außerhalb des Theaters stattfindet, stieg von 13.229 Veranstaltungen auf 14.519. Bereits in den Vorjahren war hier ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. „Theater tun also messbar mehr dafür, in die Stadtgesellschaft hineinzuwirken und ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht zu werden. Dieses Engagement geht viel zu häufig in Debatten unter, in denen Theater und Orchester mit ihren Leistungen infrage gestellt werden“, kommentierte Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins, heute die Zahlen in Köln.

Werkstatistik des Bühnenvereins 2015/2016 erschienen - „Tschick" bleibt vorn, „Terror“ als starker Neueinsteiger bei den Uraufführungen – Mozart vor Humperdinck vor Bizet!

Am 29. Juni 2017 ist die Werkstatistik 2015/2016 „Wer spielte was?“ des Deutschen Bühnenvereins erschienen. Wie in der Spielzeit 2014/2015 führt die Romanbearbeitung „Tschick“ nach Wolfgang Herrndorf (mit 46 Inszenierungen im Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater) die Liste der meist inszenierten Werke in Deutschland an, vor der „Zauberflöte“ (mit 29 Inszenierungen im Musiktheater und Puppentheater). Mit 802 Aufführungen liegt „Tschick“ auch bei der Zahl der Aufführungen vorn. Auf den zweiten Platz hat sich eine andere Jugendbuchbearbeitung geschoben: „Krieg – Stell dir vor, er wäre hier“ (486 Aufführungen) nach Janne Teller. „Blue Man Group“ liegt auf Platz 3 mit 454 Aufführungen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr wurde Tschick 1.156 mal aufgeführt, gefolgt von Blue Man Group mit 476 Aufführungen. Bei den Uraufführungen ragt Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama „Terror“ heraus: Mit 18 Inszenierungen in der ersten Saison und 397 Aufführungen vor fast 150.000 Zuschauern führt es in diesem Bereich fast alle Listen an.

Bühnenverein politisch: Jahreshauptversammlung debattierte „Das Fremde und das Eigene“ in Dresden

30.06.17 (Michael Ernst) -
Ausgerechnet Dresden, könnte man meinen. Die vermeintliche Hochburg von Pegida & Co. scheint als Diskussionsstätte rechtspopulistischer Themen geradezu prädestiniert. Schließlich sollte es ganz absichtsvoll um „Das Fremde und das Eigene“ gehen.
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