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Alle Artikel kategorisiert unter »Die Sache Makropulos«

„Die Sache Makropulos“ in Dessau: Triumph für Iordanka Derilova

04.02.20 (Roland H. Dippel) -
Es besagt viel über gegenseitiges Vertrauen, wenn sich ein Haus mit Gastspielbetrieb wie das Theater Schweinfurt aus dem Angebot eines langjährigen Partners, des Anhaltischen Theaters Dessau, gezielt Leoš Janáčeks intensive, aber vom breiten Publikum ungeliebte Oper „Die Sache Makropulos“ heraussucht: Dieses Vertrauen in Qualität, Leistung, Überzeugungskraft und Publikumsbindung ist vollauf berechtigt. Die zweite Vorstellung der Neuproduktion im sträflich leeren Dessauer Theater am Friedensplatz wurde zu einem Triumph des Ensembles des Anhaltischen Theaters und vor allem der Sopranistin Iordanka Derilova.

Theatergeburtstag in Gelsenkirchen mit Janaceks „Die Sache Makropulos“

Das Gelsenkirchener „Musiktheater im Revier“ feiert Jubiläum. Vor sechzig Jahren wurde das Haus am Kennedyplatz eröffnet und zog dank seiner außergewöhnlichen Gestaltung nicht weniger Aufmerksamkeit auf sich als der drei Jahre zuvor in Münster fertiggestellte erste Theaterneubau in der Nachkriegszeit. Das im Wesentlichen auf das Konzept des Architekten Werner Ruhnau zurückgehende Gelsenkirchener Haus lebt von seinem offenen, gläsernen Foyer und damit einer direkten Sichtachse zur Stadt. Legendär sind auch die Foyers mit ihren tiefblauen Schwämmen aus Gips, die von Yves Klein gestaltet wurden.

Wie ein Uhrwerk – Leos Janáceks Oper „Die Sache Makropulos“ am Freiburger Theater

27.11.16 (Georg Rudiger) -
Der Zeiger auf dem großen Zifferblatt steht still. Die Zeit ist angehalten für die Operndiva Emilia Marty, die, weil sie als Kind von ihrem Vater ein Lebenselixier zu trinken bekam, inzwischen 337 Jahre zählt. In Leos Janáceks Oper „Die Sache Makropulos“ am Freiburger Theater verkörpert die tschechische Mezzosopranistin Katerina Hebelková die Primadonna. Und macht aus der geheimnisvollen Figur eine sinnliche, selbstbewusste, von den Männern begehrte Frau, die ihr zerbrechliches Inneres mit dem Glanz des Erfolgs schützt.

Konturscharfe Klangräume für ein fabelhaftes Wagner-Ensemble: „Tristan und Isolde“ in Nürnberg

24.10.12 (Juan Martin Koch) -
Der eigentliche Regisseur der Nürnberger „Tristan“-Produktion steht im Orchestergraben: Generalmusikdirektor Marcus Bosch schafft mit der überragend disponierten Staatsphilharmonie Klangräume, in denen Wagners Motivkonstellationen ihren Beziehungszauber entfalten können.

Netze aufspannen, Operncodes entschlüsseln

Die Wiener Philharmoniker und die Salzburger Festspiele führen seit sechs Jahren Operncamps für Kinder und Jugendliche durch. Dieses Jahr beschäftigten sich die Teilnehmer mit Opern von Giuseppe Verdi und Leos Janáček: Macbeth und Die Sache Makropulos versprechen großes Musiktheater und komplexe Vorgaben für die Vermittlung. Die Teilnehmer besuchten die Inszenierungen von Peter Stein und Christoph Marthaler und präsentierten zum Abschluss ihr eigenes Musiktheater: Der Fall McBeth und E.M. forever

Im freien Lauf der Fantasie: Das Janáček Festival in Brno beginnt traumhaft

19.11.10 (Boris Michael Gruhl) -
Das eine ist ein absurder Traum aus Angst, das andere ein Traum aus redseligem Übermut im blauen Bierdunst einer Winternacht im schiefen Wirtshaus auf dem Berg der Prager Burg. Den Angstraum als Oper von Janáček nach einer Komödie von Karel Capek präsentierte ein Gastspiel aus Moskau im alten Mahen-Theater von Brno, dem ehemals deutschen Theater in bürgerlich-plüschiger Neorenaissance. Das Ensemble der international bekannten und geschätzten Helikon-Oper wagte es erstmals „Die Sache Makropulos“, 1926 in Brünn uraufgeführt, nach Russland zu bringen. Da passt es natürlich ausgesprochen gut ins Programm des Festivals in Janáčeks Stadt, dieses Experiment zu präsentieren.
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