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Alle Artikel kategorisiert unter »Elisabeth Stöppler«

Atemberaubende Klanglandschaften – Alban Bergs „Lulu“ in Weimar

Erstaunlich: Alban Bergs Oper „Lulu“ ist schon fast achtzig Jahre alt – im Deutschen Nationaltheater Weimar jedoch war dieses fraglos zum Kernrepertoire des 20. Jahrhundert gehörende Werk bislang noch nie zu erleben! Regisseurin Elisabeth Stöppler ist also die erste, die die Geschichte rund um Lulu und ihre Verehrer auf die traditionsreiche Bühne bringt.

Stückwerker suchen einen Autor – „Mord an Mozart“-Collage von Rimsky-Korsakow bis Coleman

29.01.16 (Peter P. Pachl) -
Über die jüngste Staatsopernproduktion lässt sich viel erzählen, und das scheint sie aufzuwerten – dem gegenüber stehen die Eindrücke, welche der Zuschauer von der Bühne erlebt. Unser Kritiker Peter P. Pachl war Zuschauer.

Das Theater theatert alles ein: zur Heidelberger Neueröffnung mit Tschaikowskys „Mazeppa“

05.12.12 (Andreas Hauff) -
Mit welcher Oper eröffnet ein Theater? Blättert man im Deutschen Bühnenjahrbuch, so nahmen in den letzten 100 Jahren Wagners „Meistersinger“ die Spitzenposition ein, gefolgt vom „Freischütz“ und verschiedenen Mozart-Opern. Ab und an finden sich auch Raritäten. So jetzt in Heidelberg, das in einem erstaunlichen Akt bürgerlicher Selbstbehauptung und Spendenfreudigkeit sein marodes Theater nicht nur saniert, sondern gleich einen neuen großen Theatersaal errichtet hat. (nmz-online berichtete.) Hier versuchte Regisseurin Elisabeth Stöppler, Piotr Tschaikowskys Oper „Mazeppa“ dem Anlass gemäß auf die Bühne zu bringen.

Bildgewaltiges politisches Theater: Hans-Werner Henzes „We come to the River“ an der Dresdner Semperoper

14.09.12 (Michael Ernst) -
Das hat sich die Sächsische Staatsoper Dresden selbst eingebrockt: Kaum macht sie ernst mit ihrer einjährigen Hans-Werner-Henze-Hommage und startet die Spielzeit mit dessen Oper „Wir erreichen den Fluss“, da erheben sich auch schon erste Besucher und fliehen zurück ins heile Hotel. Wer länger ausgehalten hat, sah sich mit einem kraftvollen Zeitstück konfrontiert.

Teuer erkaufte Freiheit: Gioacchino Rossinis „Guillaume Tell“ am Staatstheater Nürnberg

04.03.12 (Juan Martin Koch) -
Es ist schon merkwürdig: Während man bei einem Werk Richard Wagners eine Aufführungsdauer von über vier Stunden ganz selbstverständlich akzeptiert und sie mit nachmittäglichem Beginn und langen Pausen entsprechend zelebriert, glaubt man dem Publikum eine gut vierstündige französische Oper nicht zumuten zu können.
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