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Alle Artikel kategorisiert unter »Frank Schneider«

Wie eine Feuerschmiede – Nicola Hümpel inszeniert „Der Barbier von Sevilla“ an der Staatsoper Hannover

19.01.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
1816, das Uraufführungsjahr von Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“, ist auch in Rom keineswegs ein gemütliches Jahr. Die napoleonischen Kriege waren vorbei, in die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden mischte sich die zensurscharfe Restauration. Michael Talke bot in Bremen vor vier Jahren eine Aufführung, in der er die Menschen in einem beispiellosen Egoismus zeigte und gleichzeitig der Absurdität und der Komik freien Lauf ließ. Dieses Stück einer Frau anzuvertrauen, die sich in ihren preisgekrönten Performances und Installationen viel mit Musik beschäftigt, war eine gute Idee der Staatsoper Hannover.

Vom leicht denunziatorischen Begriff „DDR-Musik“

27.02.19 (Michael Ernst) -
In allen vier deutschen Himmelsrichtungen käme wohl niemand auf die Idee, von „BRD-Musik“ zu reden. Bei „DDR-Musik“ ist das anders, die sorgt – mal mit, mal ohne Anführungszeichen – noch immer für reichlich Diskussionsstoff. So war es nur eine Frage der Zeit, dass im Osten und beinahe drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall (!) eine Debatte über „Neue Musik aus Ostdeutschland“ angeregt werden sollte.

Geschichten aus dem Musikland: Wie hat der Osten komponiert?

26.02.19 (Michael Ernst) -
In Dresden wird klingende Ostalgie betrieben. Ein Forschungsthema, das absolut notwendig ist. Das ist mal eine unbedingt lobenswerte Initiative von Sächsischer Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB), Sächsischer Akademie der Künste und Festspielhaus Hellerau: Wie klang es im Osten? Dieser Frage wollen die Veranstalter in einer vierteiligen Gesprächs- und Konzertreihe nachgehen, um der Marke „DDR-Musik“ auf den Grund zu gehen.

Buch-Tipps 2015/05

28.04.15 (Michael Wackerbauer) -
Frank Schneider: Eine Welt auf sechzehn Saiten. Gespräche mit dem Vogler Quartett, Berenberg +++ Franz Hummel. Hg. von Th. Kalin/F. Messmer (Komponisten in Bayern, Bd. 57) +++ Hans-Josef Irmen: Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke Engelbert Humperdincks, Dohr

Etwas mehr Licht dürfte es schon sein

06.12.11 (Georg Beck) -
Seltsame Koinzidenz. Kurz vor Tagungsstart wurde der 1951 nach sow- jetischem Vorbild gegründete DDR-Komponistenverband aus dem Vereinsregister gestrichen. So lange kann es dauern. Und doch herrschte reger Andrang. Nicht wenige erwarteten offenbar, mit neuen Enthüllungen konfrontiert zu werden. Die Themen der viertägigen Intensivsitzung „Komposition in der DDR – Theorie und Praxis“ waren danach. Von den „Kontroll-instanzen“ über den „Bitterfelder Weg“ und den Ikonen „Sozialistischer Realismus“ und „Widerspiegelungs­theorie“ bis zum „Avantgarde-Diskurs“ war alles vertreten, wurde alles angetippt. Jedes Themenfeld eine kritische Masse für sich. Die Entscheidung des Veranstalters, den Fächer ganz weit aufzumachen, führte indes kaum übers Kratzen an Oberflächen hinaus.

Spitze des Konzerthauses Berlin kritisiert Senat

21.04.09 (Agentur ddp) -
Berlin - Begleitet von scharfer Kritik am Kultursenat haben die Spitzen des Konzerthauses Berlin ihre Pläne für die Saison 2009/2010 präsentiert. Der scheidende Intendant Frank Schneider sagte am Montag: «Diese Behörde ist mein Defizit.» Sein Nachfolger Sebastian Nordmann konstatierte eine «finanzielle Armut» für das Haus. Chefdirigent Lothar Zagrosek kündigte für kommende Woche ein Krisengespräch mit Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) an.
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