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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Haas«

Wie klingt denn eigentlich ein Blätterhaufen?

01.03.13 (Katrin Hauk) -
Schon zum achten Mal ereignete sich Anfang dieses Jahres die Impuls Akademie, veranstaltet vom gleichnamigen Verein rund um Ernst Kovacic und Beat Furrer mit Sitz in Graz. Junge Komponisten und Interpreten aus aller Welt verbrachten zwölf intensive Tage miteinander, geprägt von regem Austausch und einer großen Neugier auf Unbekanntes.

Rede Künstler, bilde mich! „NOW!“, das Festival Neue Musik in Essen stellt die Gretchenfrage

06.11.12 (Georg Beck) -
Wie bei jedem anständigen „Symposium“ blieben die gestellten Fragen ohne Antwort. Woher sollen auch ausgerechnet Komponisten wissen, was adornitisch kontaminierte Veranstalter so umtreibt: „Wo ist vorn? Welchen Weg beschreiten wir? Welche Perspektive hat unsere Gesellschaft?“

Brückenschläge und nachhaltige Horizonterweiterungen

31.10.12 (Daniel Ender) -
„Herrlich unübersichtlich“ sei die aktuelle Lage in der zeitgenössischen Musik, schreibt Matthias Osterwold im Programmbuch der diesjährigen Klangspuren Schwaz. Und: „Es kommt darauf an, in diesem fruchtbaren, wuchernden Dickicht der Positionen die Spuren sorgfältig zu lesen und Pfade zu bahnen, die zu den kostbaren, frischen und seltenen Früchten der Kunst führen.“

Sitzen, warten, dass was passiert: Mahler Chamber Orchestra mit neuen Orchesterliedern von Georg Friedrich Haas und Toshio Hosokawa nach Charles Ives’ „114 Songs“

02.09.12 (Georg Beck) -
Doppelte Uraufführungen, halten besser. Was beim Musikfest Berlin richtig ist, kann am Folgetag bei der Ruhrtriennale in Bochum nicht verkehrt sein. Optimale Publicity für alle Beteiligten. Zunächst für Auftraggeber Mahler Chamber Orchestra – trotz eines zumal in den Violinen wie mit Sandpapier auf den Griffbrettern absolvierten Spiels. Merklich litten Ives’ Orchestersuite und seine 2. Symphonie gerade unter diesem Defizit. Optimale Publicity gab es des Weiteren, dank der für Berlin wie für Bochum gleichermaßen notierten Uraufführungen, für die großen Publikumsmagneten Kent Nagano am Pult sowie fürs Star-Interpreten-Duo Chen Reiss/Thomas Hampson.

Georg Friedrich Haas erhält den Musikpreis Salzburg 2013

10.08.12 (kiz, PM) -
Der 1953 in Graz geborene Komponist Georg Friedrich Haas erhält den 2013 zum vierten Mal vergebenen Musikpreis Salzburg – Internationaler Kompositionspreis des Landes Salzburg. Das gab Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner gestern bei einem Informationsgespräch in Salzburg bekannt. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert. Der mit 20.000 Euro dotierte Förderungspreis geht an den 38-jährigen Italiener Aureliano Cattaneo. Das Preisträger-Konzert und die offizielle Preisverleihung finden bei der Salzburg Biennale am 3. März 2013 statt.

Wenn getrennte Welten aufeinandertreffen

02.07.12 (Max Nyffeler) -
Zum Abschluss der diesjährigen Musica-Viva-Saison in München gab es nochmals ein kraftvolles Doppelpack von der Sorte, wie es Winrich Hopp, Leiter der Konzertreihe seit 2011, eingeführt hat: An zwei Abenden hintereinander ein Orchester- und ein Ensemblekonzert, die durch inhaltliche Bezüge miteinander verbunden sind. Das Konzept funktioniert. Das Publikum nutzt die Möglichkeit einer vertieften Auseinandersetzung mit der Thematik und geht gerne zweimal hin.

Umnachtet unter gescheiterten Utopien

31.10.11 (Reinmar Wagner) -
Der Österreicher Georg Friedrich Haas war dieses Jahr Gastkomponist am Lucerne Festival. Zum Abschluss kam als Koproduktion mit der Musikhochschule Basel und dem Gare du Nord seine Kammeroper „Nacht“ auf die Bühne.

Klang-Kontinente und Mahler-Szenen

05.09.11 (Gerhard Rohde) -
Die Salzburger Festspiele, ein Hort abendländischer Hochkultur und entsprechend konservativ ausgerichtet, haben in den letzten zwei Jahrzehnten erstaunliche Verwandlungen erfahren. Mit Gerard Mortier und Hans Landesmann zogen das moderne Musiktheater und die Neue Musik in das Festspiel ein. Peter Ruzicka als Nachfolger brachte mit zahlreichen Uraufführungen neuer Musik Donaueschinger Atmosphäre an die Salzach und Jürgen Flimm setzte sich gegen Bedenken des Festspielkuratoriums durch, als er Luigi Nonos „Al gran sole“ ins Programm aufnahm: Es wurde ein Riesenerfolg.

Zappenduster-Konzert - Das Notlicht bleibt bei Salzburger Festspielen an

18.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
«Keine Pultbeleuchtung, kein Notlicht», heißt es apodiktisch in der Partitur des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas zu seinem 3. Streichquartett. Das 2001 entstandene Stück mit dem kryptischen Titel «In iij. Noct.» ist, so will es der Komponist, in völliger Dunkelheit zu spielen. Eine Herausforderung nicht nur für die Instrumentalisten des Stadler-Quartetts und das Publikum, sondern auch für die Organisatoren der Salzburger Festspiele, bei denen das Stück am Dienstagabend zur Aufführung kam.

Quittensud auf Blümchenkleid, Inzest im Schlosstheater

06.06.11 (Patrick Hahn) -
Mit der Uraufführung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas auf ein Libretto von Händl Klaus wurden die Schwetzinger SWR Festspiele eröffnet. In der Koproduktion des SWR mit dem Theater Bonn betreten Schauspieler und Sänger die traumatischen Erinnerungsräume eines missbrauchten Mädchens.
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