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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Haas«

Donaueschinger Musiktage 2010

Eigentlich kämen wir jetzt gerade mit vier neuen Blogvideos von den Donaueschinger Musiktagen 2020 zurück und würden uns an den Schnitt des zusammenfassenden Videos machen. Corona-bedingt sollte das in diesem Jahr nicht sein. Als kleines Trostpflaster haben wir in unserem Archiv gegraben und werfen die ersten Blicke zurück auf das noch vor kurzem ganz Neue: Wie sahen die Musiktage vor zehn Jahren aus und natürlich vor allem: Wie hörten sie sich an?

Ächzen und Flimmern

11.09.20 (Dirk Wieschollek) -
Musik von und zu Giacinto Scelsi, Timothy McCormack, Huihui Cheng, Michel Roth, Uli Fussenegger, Tristan Murail, Georg Friedrich Haas, Michael Pelzel, Nicola Sani, Fabien Lévy, Ragnhild Berstad.

Ohne Dogmatismus und Scheuklappen – KlangZeit 2018 in Münster

Es ist die Mischung aus Beharrlichkeit, Mut, Fantasie und Risikobereitschaft, die man den Protagonisten der „Gesellschaft für Neue Musik Münster“ (GNM Münster) bescheinigen muss. Eine Handvoll Leute initiierte vor 18 Jahren ein erstes großes Festival für zeitgenössische Musik in der Westfalenmetropole – die „KlangZeit 2000“. Das Projekt glückte und kam gut an. Zwei Jahre später folgte das nächste Festival – und so weiter… Trotzdem wird damals niemand damit gerechnet haben, dass dieser ambitionierte Konzertzyklus der GNM Münster Kontinuität entwickeln würde. Hat er aber! Und so gab es jetzt von Ende Mai bis Mitte Juni die jüngste Ausgabe, die zehnte „KlangZeit 2018“. Ein kleines Jubiläum also. Und auch das kam gut an.

Berliner Philharmoniker starten in letzte Rattle-Saison

24.08.17 (dpa) -
Mit Haydns „Schöpfung“ starten die Berliner Philharmoniker in die letzte Spielzeit unter ihrem langjährigen Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Am Freitag (25. August) steht der 62-Jährige mit dem bekannten „Jahrhundertwerk“ am Pult, gleichzeitig läuft das Konzert live in der Digital Concert Hall.

Kieksen, Brummen, Keuchen, Schnalzen

07.03.17 (Isabel Herzfeld) -
Es ist Zeit, die Stimme zu erheben. Natürlich hat es sie immer gegeben, als Bestandteil alter wie neuer Musik, man denke nur an die unendlichen Spielarten des Musiktheaters. Doch die Stimme in den Fokus eines Festivals zu stellen heißt, nach Ursprüngen zu fragen, nach Sinnlichkeit und Körperlichkeit, Persönlichkeit und Konkretion. Gerade in der Nachkriegsavantgarde war das nicht unbedingt angesagt, die mit der Abstraktheit des Tons der Traditionsbelastung ihres Materials entgegenwirken wollte. Sie entwickelte zudem eine ins­trumentale Virtuosität, die über die Grenzen des jeweiligen Instruments hinausstrebte, sogar seine Zerstörung einbezog – der Stimme, so schien es, waren solche Extrempositionen nicht zugänglich. Mehr als jede andere Klangquelle schien sie der Tradition verhaftet, noch dazu an verstaubte Texte gekettet. Sie zu befreien war schon eine ganz besondere Tat, die zunächst der elektronischen Verfremdung gelang. Dieter Schnebel wurde dann in den Siebziger Jahren zum Pionier der experimentellen Stimmbehandlung.

Bitte nicht diese Stacheldrahtmusik! – Die Düsseldorfer Tonhalle kuratiert sich ein „Schönes Wochenend“-Festival

23.02.17 (Georg Beck) -
Düsseldorf, im Februar – „Einfach fühlen“ empfiehlt das Logo der städtischen Tonhalle. Was man bei „Music. Mix. Mashup“ gefühlt hat, war vor allem eine tiefe Verunsicherung. Wie tief diese inzwischen sitzt, signalisiert ein chronisch gewordener Marketingsprech, mit dem dieser landeshauptstädtische Jahres­beitrag zur Deutung, Sichtung, Förderung der Gegenwartsmusik um Aufmerksamkeit heischt. Hauptsache, keinen Trend verpassen! Hauptsache, flott rüberkommen! Was natürlich nicht ohne Kollateralschäden abgehen kann. Damit der „Schönes Wochenende“-Music-Mixer ans Laufen kam, hatten Kunst, Kunstübung die Rolle des Futtermittel-Lieferanten zu übernehmen. Undankbar.

Schöne, ehrliche Schuhschachtel: Das Ensemble Resonanz eröffnete den Kleinen Saal der Elbphilharmonie

13.01.17 (Juan Martin Koch) -
Einen Tag nach der Premiere im Großen Saal ist auch der Kleine Saal der Hamburger Elbphilharmonie eröffnet worden. Das Ensemble Resonanz, von nun an Residenzensemble des Hauses, nahm ihn mit Werken von Georg Friedrich Haas, Alban Berg und Béla Bartók in Besitz. Juan Martin Koch war für die nmz vor Ort.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2017: Decolonizing Time

10.01.17 (PM) -
Vom 16. bis 26. März veranstalten die Berliner Festspiele in diesem Jahr MaerzMusik – Festival für Zeitfragen. In seiner dritten Ausgabe setzt der künstlerische Leiter Berno Odo Polzer in zehn komponierten Festivalabenden die Beschäftigung mit dem Phänomen Zeit fort. Bei MaerzMusik 2017 werden Arbeiten der Komponist*innen Catherine Christer Hennix, Julius Eastman, Eva Reiter, Jennifer Walshe, Alvin Lucier, Gérard Grisey, Georg Friedrich Haas, Arthur Kampela, Helmut Lachenmann, Liza Lim, Kara Lis-Coverdale, Daniel Moreira, Enno Poppe, Ana Maria Rodriguez, Chiyoko Szlavnics, Chris Watson u.v.a. präsentiert. Zentral sind dabei die Projekte der zum Festival geladenen Ensembles: Ictus Ensemble aus Belgien, Les Percussions de Strasbourg, Ensemble Modern, KNM Berlin sowie Arditti Quartett und Sonar Quartett.

Die Donaueschinger Musiktage 2016

Auch 2016 begleitete nmzMedia wieder die Donaueschinger Musiktage mit täglich aktuellen Blogvideos. Im Anschluss entstand diese zusammenfassende Dokumentation aus dem Material dieser vier Filme. Proben und Aufführungen, Installationen und Konzerte, Gespräche, Interviews und viel Atmosphäre rund um das wohl einflussreichste Festival für zeitgenössische Musik.

Die letzte Dunkelheit betrifft alle

05.07.16 (Frieder Reininghaus) -
Das Musiktheater rückt dem Koma zu Leibe – jenem Zustand, in dem die tief Weggetretenen und in den meisten Fällen schon definitiv Entschlafenen auch durch starke äußere Stimuli wie Liebes- und Schmerzreize, durch chemische Keulen oder laute neue Musik nicht mehr geweckt werden können. Für die ungemütliche Annäherung an den „letzten Schlaf“ sorgen der österreichische Autor Händl Klaus und der Komponist Georg Friedrich Haas in der Idylle des Schwetzinger Schloss-parktheaters. Zum dritten Mal begaben sie sich in die Grenz- und Grauzonen von schwerbeschädigtem Leben und mehr oder minder schrecklichem Sterben.
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