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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Haas«

Die letzte Dunkelheit betrifft alle

05.07.16 (Frieder Reininghaus) -
Das Musiktheater rückt dem Koma zu Leibe – jenem Zustand, in dem die tief Weggetretenen und in den meisten Fällen schon definitiv Entschlafenen auch durch starke äußere Stimuli wie Liebes- und Schmerzreize, durch chemische Keulen oder laute neue Musik nicht mehr geweckt werden können. Für die ungemütliche Annäherung an den „letzten Schlaf“ sorgen der österreichische Autor Händl Klaus und der Komponist Georg Friedrich Haas in der Idylle des Schwetzinger Schloss-parktheaters. Zum dritten Mal begaben sie sich in die Grenz- und Grauzonen von schwerbeschädigtem Leben und mehr oder minder schrecklichem Sterben.

Schwetzingen: Uraufführung der Oper „Koma“ von Händl Klaus und G.F. Haas bei den SWR-Festspielen

28.05.16 (Frieder Reininghaus) -
Das Musiktheater rückt dem Koma zu Leibe – jenem Zustand, in dem die tief Weggetretenen und in den meisten Fällen schon definitiv Entschlafenen auch durch starke äußere Stimuli wie Liebes- und Schmerzreize, durch chemische Keulen oder laute neue Musik nicht mehr geweckt werden können. Für die ungemütliche Annäherung an den „letzten Schlaf“ sorgen der österreichische Autor Händl Klaus und der Komponist Georg Friedrich Haas in der Idylle des Schwetzinger Schlossparktheaters. Zum dritten Mal begaben sie sich in die Grenz- und Grauzonen von schwerbeschädigtem Leben und mehr oder minder schrecklichem Sterben.

Schwebende Farbwerte im grauen Spektrum – Georg Friedrich Haas’ „Morgen und Abend“ an der Deutschen Oper Berlin

01.05.16 (Peter P. Pachl) -
Die im November vergangenen Jahres am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgeführte Oper des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas erlebte jetzt an der Deutschen Oper Berlin eine faszinierende deutsche Erstaufführung.

Organisches Wuchern und ozeanisches Raunen

01.03.16 (Ines Stricker) -
Sechzig Jahre Förderung junger Komponisten: So lange verleiht die Stadt Stuttgart alljährlich ihren Kompositionspreis, oft an mehrere Preisträger; und spätestens mit Aribert Reimann – das war 1966 – hat er den Ruch des Regionalen hinter sich gelassen: Entgegengenommen haben diesen ältesten Förderpreis der Stadt schon Wolfgang Rihm und Helmut Lachenmann, Younghi Pagh-Paan und Violeta Dinescu. Diesmal ging er zur Gänze an den Schweizer Komponisten Michael Pelzel und sein 2013 entstandenes Stück „Sempiternal Lock-in“ für großes Ensemble und Solo-Harfe, das – wie seit ein paar Jahrzehnten alle Preisträgerstücke – im Eröffnungskonzert des Eclat-Festivals zu hören war.

Komponist Georg Friedrich Haas: Liebevoller Umgang mit dem Tod

11.11.15 (Anna Tomforde) -
Emotionen wachrütteln, Schmerz hören, das sind die Anliegen von Georg Friedrich Haas. Seine Themen kreisen um Leben und Tod. Vor der Uraufführung in London am 13. November sprach Haas in einem dpa-Interview über seine Zusammenarbeit mit dem norwegischen Star-Autor Jon Fosse nach der 2008 in Paris uraufgeführten Oper „Melancholia“.

Von der Furie des Verschwindens

02.11.15 (Gerhard R. Koch) -
„Abschied“, das jüngste Buch von Peter Gülke, thematisiert zweierlei: den Verlust eines geliebten Menschen und den „Abgesang“, das formale wie emotionale Schließen von Musik. Und wenn schon Schubert bekundete, er kenne keine „fröhliche“ Musik, so kann man nicht eben weniger bedeutender „ernster“ Musik einen mehr oder weniger ausgeprägten Requiem-Charakter zuschreiben: Sie gedenkt eines Dahingegangenen (nicht nur Individuums), sondern erhebt auch die Hoffnung, dass nicht alles ein für allemal im Orkus verschwunden sei. Nun sind die Donaueschinger Musiktage nicht gerade das Jahres-Meeting der metaphysischen Trostes bedürftigen abendländelnden Wertekonservativen: Moderne und Avantgarde gelten schließlich nicht unbedingt als Refugien religiöser Sinnstiftung. Trotzdem ergab sich in mehrfacher Weise eine Art Memento-Stimmung.

Donaueschinger Musiktage 2015

Wie jedes Jahr begleiteten wir auch diesmal wieder die Donaueschinger Musiktage mit täglich aktuellen Blogvideos. Abschließend sehen Sie nun unsere Zusammenfassung mit Ausschnitten und Highlights des Festivals: Proben und Aufführungen, Installationen und Konzerte, Gespräche, Interviews und viel Atmosphäre rund um das wohl einflussreichste Festival für zeitgenössische Musik.

NOW-Festival in Essen erforscht die Zwischenwelten

29.10.15 (Stefan Pieper) -
Vergessen Sie alles, was Ihnen als gewohnte musikalische Parameter vertraut sind. Verlassen Sie die rigide Ordnung von Tonhöhen und tauchen ein in die reichhaltigen Zwischenwelten von Mikrointervallen. Und spüren die Poesie, welche von Glissandi und reibungsvollen Schwingungsverläufen ausgehen kann...

Donaueschinger Musiktage 2015 – Videoblog: Donnerstag

Die Donaueschinger Musiktage - erstmals unter der künstlerischen Leitung von Björn Gottstein - präsentieren 2015 eine Generation von jungen Komponisten, deren Uraufführungen den klassischen Orchesterapparat auf unterschiedlichste Weise als Klangkörper nutzen. Peter Eötvös dirigiert die Proben für das morgige Eröffnungskonzert - unter anderem mit Werken von Richard Ayres und Yoav Pasovsky.

Auf Wanderschaft – Münchner musica viva präsentiert sich auf Weltniveau

23.02.15 (Alexander Strauch) -
Alexander Strauch hat sich durch das verlängerte Februar-Wochenende der Münchner musica viva Saison 2014/2015 durchgehört. Seine Stationen: Harry Partch, Frank Zappa, Mate Bella, Rebecca Saunders und Vinko Globokar.
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