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Alle Artikel kategorisiert unter »Gioacchino Rossini«

Neue Dimension von Oper: «Reise nach Reims» als lebender Comic

30.01.17 (dpa, Matthias Hoenig) -
Kiel - Oper als Comic, geht das? In Kiel feierte Rossinis absurde Oper «Die Reise nach Reims» eine grandiose Premiere. Das burleske Treiben auf der Bühne wurde auf die Spitze getrieben durch Trickfilmszenen auf einer Mega-Leinwand als Bühnenhintergrund - ein Riesenspaß.

Großes Gurgeln für die Restauration

09.12.15 (Frieder Reininghaus) -
Christoph Marthaler lässt Rossinis „Viaggio a Reims“ in Zürich stranden, meint Frieder Reininghaus.

Rossini belebt auch Holz – Neue Veroperung des „Pinocchio“-Stoffes in Nürnberg

09.11.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Während die musische Bildung in unserem Schulsystem immer mehr ausdünnt, leisten Theater und Orchester bewundernswert breite Kinder- und Jugendarbeit. In Nürnberg arbeiteten nun das Opernstudio des Staatstheaters, die Hochschule für Musik und die Orchesterakademie der Staatsphilharmonie zusammen, um der Zielgruppe „Kinder im Grundschulalter“ die anspruchsvolle Kunstform Oper unterhaltsam zugänglich zu machen.

Zwischen Bürgermief und Gewalt – Die Münchner Opernfestspiele beginnen mit einer „Guillaume Tell“-Missdeutung

29.06.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Wie schön: erstmals wurde die Eröffnungspremiere der Münchner Opernfestspiele - bei Haus-Preisen von 243 Euro abwärts - auch als „Oper für alle“ auf großer LED-Wand live auf den Max-Josephs-Platz übertragen. Doch ein halbstündiges Unwetter fegte den Platz zu Beginn zunächst weitgehend leer – fast ein Omen, denn drinnen im Nationaltheater fegte am Ende ein Buh-Sturm das Bühnenteam – nun ja, leider zu spät an. Denn ihre arrogant überhebliche Neudeutung blockiert nun auf Jahre eine dramaturgisch ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem schwierigen Werk.

Todernst schwierige Farce – Die Oper Frankfurt wagt Rossinis Semi-seria-Oper „Die diebische Elster“

03.04.14 (Wolf-Dieter Peter) -
1817, nach den Napoleonischen – letztlich aber nach allen Kriegen bis heute: noch sitzen in den entscheidenden Positionen rigide Machtmenschen, willfährige Richter wenden das Kriegsrecht an und da es wenig gibt, ist selbst der kleine Diebstahl ein „Verbrechen“ – da schreien sogar „normale“ Bürger nach harter Strafe und nach Eilverfahren wird halt der oder die „Schuldige“ erschossen.

Ein Barbier am Seil – Im neuen „Barbier von Sevilla“ in Magdeburg rockt sogar Rossini mit

03.02.14 (Joachim Lange) -
Man stutzt schon etwas, wenn in der B-Premiere eines neuen „Barbier von Sevilla“ in einem Theater etliche Plätze frei bleiben. Noch dazu, wenn weder Glatteis, noch irgendein Fußballspiel mit Rossini konkurrieren. Die freien Plätze bei der zweiten Vorstellung des neuen „Barbier von Sevilla“ in Magdeburg hatten auch nichts mit der schmissig überdrehten und ein bisschen verrückten Neu-Inszenierung von Christian von Götz zu tun. Es lag daran, dass die Lokalzeitung in Magdeburg die Premiere an „ihrem“ Opernhaus schlicht und einfach ignoriert hatte.

Eine kleine niederösterreichische Komödie: Gioacchino Rossinis „Le Comte Ory“ gelangt ins Theater an der Wien

17.02.13 (Frieder Reininghaus) -
Wien dürfte eine der wenigen Millionenstädte sein, in denen nicht nur die Pop- und Rockstars auf die Titelseiten der Presseerzeugnisse gelangen. Auf den besten Plätzen der sogenannten „Qualitätszeitungen“ wie der Gratis-Blätter für die U-Bahn-Eingänge erscheinen gelegentlich auch herausragende Ereignisse des Burg- oder Musiktheaters. Und nicht nur der „Opernball“.

Freiheit für die Designer: Gioacchino Rossinis „Guillaume Tell“ mit Paolo Carignani an der Amsterdamer Oper

01.02.13 (Frieder Reininghaus) -
Dass sie nicht enden können, kolportierte der Philosoph Ernst Bloch im Reflex auf seinen Kollegen Hegel, das mache die großen Werke groß. „Guillaume Tell” bildet den nachdrücklichsten Auftakt zu jenem 19. Jahrhundert, das sich auf den Musiktheaterbühnen zum Monumentalen steigerte (aber nicht nur auf diesen).

Der turbulente ‚Türke‘ aus Bollywood: David Hermann inszeniert Rossinis „Il turco in Italia“ in Amsterdam

12.04.12 (Frieder Reininghaus) -
Die 1814 für die Scala in Mailand geschriebene Buffo „Il turco in Italia“ ist kein Werk zu Fragen der Ausländer-Integration. Das Libretto des jungen Felice Romani entwickelt eine ‚klassische’ Liebesintrige – allerdings mit interkulturellem Hintergrund. Sie spielt zu einem näher nicht bekannten Zeitpunkt in der Nähe von Neapel im Haus des nicht besonders virilen Don Geronio und dessen als „launen- und flatterhaft“ charakterisierter Ehefrau Fiorilla. Der Hausherr lässt sich – auch das ist zu einem Topos der Operngeschichte geworden – von einer Zigeunerin weissagen. Es ist Zaida, die Prinz Selim aus seinem balkanesisch-kaukasischen Serail verstieß aufgrund der üblen Nachrede anderer Haremsdamen und die nach Italien floh.

Noten-Tipps 2012/03

07.03.12 (Eckart Rohlfs) -
Klaus Neuhaus, Sabine Kreter-Neuhaus: 50 Lieder über Musikinstrumente zum Singen und Spielen, leicht spielbar gemacht von Christoph Greven. +++ Stefan Paluselli (1748–1805): Soggetti diversi per il Clavicembalo nach der Originalhandschrift aus dem Musikarchiv des Stiftes Stam herausgegeben von Alois Wille. +++ Gioacchino Antonio Rossini (1792–1868): Le Rendez-vous de chasse, Grande Fanfare für 4 (Natur-)Hörner (Trompeten), herausgegeben und arrangiert von Wolfgang Haas. +++ Antonin Dvořák (1841-1904): Romanze f-Moll, opus 11 (1877), für Solo-Violine und Streichorchester bearbeitet von Xaver Paul Thoma.
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