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Alle Artikel kategorisiert unter »Hamlet«

Der König ist immer der Mörder – „Hamlet“ von Franco Faccio in Chemnitz

06.11.18 (Michael Ernst) -
Shakespeare-Dramen sind immer schon großartige Opernvorlagen gewesen. Aber ausgerechnet sein „Hamlet“ scheint im Musiktheater sehr rar zu sein. Weil das Original zu perfekt ist? Richard Wagner war ja der Meinung, „Hamlet“ gehe den Musiker nichts an. Dabei soll es allein in den vergangenen zwei Jahrhunderten rund 40 höchst unterschiedliche Versuche gegeben haben, sich mit dem Stoff zu beschäftigen. Neben Franz Liszts Sinfonischer Dichtung und der Oper von Ambroise Thomas sind aber kaum Deutungen im Repertoire geblieben, ob es Timo Jouko Herrmann mit seiner in Dortmund herausgekommenen Version „Hamlet – Sein oder Nichtsein“ schaffen wird, daran etwas zu ändern, bleibt abzuwarten.

Wie Balsam ins Ohr geträufelt – Franco Faccios „Hamlet“ bei den Bregenzer Festspielen

21.07.16 (Peter P. Pachl) -
Eine Wiederaufführung, die beinahe einer Uraufführung gleichkommt, erwartet die Besucher der Bregenzer Festspiele in diesem Jahr im Festspielhaus: Seit 1871 wurde diese Oper des Verdi- und Wagner-Dirigenten Franco Faccio in Europa nicht mehr gespielt; damals fiel sie an der Scala durch, da der Sänger der Titelpartie erkrankt und die Zeit für einen „Hamlet ohne Hamlet“ offenbar noch nicht reif war. Nach diesem Fiasko soll der frustrierte Komponist keine Note mehr geschrieben haben. Aber seine zweite Oper, der 1865 in Genua uraufgeführte „Amleto“, geisterte als Kuriosum weiter durch die Musikliteratur.

Es schwelt unter der Oberfläche: Faccios Oper «Hamlet» in Bregenz

21.07.16 (dpa, Kathrin Drinkuth) -
Bregenz - Opulent, schwermütig und bildgewaltig: Die Bregenzer Festspiele wagen sich in ihrem Jubiläumsjahr an die nur selten gespielte Oper «Hamlet» von Franco Faccio. Sie zeigt die bekannte Geschichte von William Shakespeare in neuem Gewand.

Bregenzer Festspiele mit «Turandot» und Rarität «Hamlet»

19.11.15 (dpa) -
Bregenz - Mit Giacomo Puccinis populärer Oper «Turandot» hoffen die Bregenzer Festspiele auch im kommenden Jahr auf volle Zuschauerränge. Rund ein Drittel der Karten für die geplanten 23 Vorstellungen sei bereits gebucht, sagte der Kaufmännische Direktor Michael Diem am Mittwoch im österreichischen Bregenz. Premiere auf der Seebühne am Bodensee ist am 21. Juli.

Ist etwas faul im Staat Theater? „Hamlet“ von Ambroise Thomas mit Marc Minkowski und Olivier Py im Theater an der Wien

25.04.12 (Frieder Reininghaus) -
Ambroise Thomas? Selbst notorischen Musikfreunden dürfte dieser einstige Großmeister der französischen Oper nur noch durch die Goethe-Adaption „Mignon“ (1866) ein Begriff sein. In Paris hatte der aus Metz stammende Musiker drei Jahrzehnte zuvor als Geiger am Théâtre des Vaudevilles angefangen. Als Opernkomponist debütierte er 1837 mit der einaktigen Opéra comique „La double Échelle“ und stand auch bei Dutzenden nachfolgenden Werken hörbar in Nachfolge von Meyerbeer, Fromental Halévy und Auber. Nach dessen Tod im Jahr 1871 rückte er auch folgerichtig an die Spitze des Conservatoire auf, legte dann mit der Dante-Oper „Françoise de Rimini“ 1882 ein bedeutendes Spätwerk nach.

Christian Josts „Hamlet“ an der Komischen Oper Berlin als Psychogramm in Schwarz-Weiß

22.06.09 (Peter P. Pachl) -
Dem wohl meistgespielten, mit Sicherheit aber meist zitierten Drama der Weltliteratur, Shakespeares „Hamlet“, begegnet man auf der Opernbühne nur hin und wieder in der Vertonung von Ambroise Thomas. Der 1963 in Trier geborene Christian Jost hat die Übersetzung August Wilhelm Schlegels als sein fünftes Werk für das Musiktheater in „zwölf musikdramatische Tableaux“ eigenwillig eingerichtet und vertont. Hausherr Andreas Homoki inszenierte das von GMD Carl St. Clair geleitete Auftragswerk der Komischen Oper Berlin.

„Hamlet“ an der Komischen Oper – Komponist Christian Jost im Gespräch

20.06.09 (Arno Lücker) -
Seit 18 Jahren, seit Georg Katzers „Antigone oder Die Stadt“ aus dem Jahr 1991 gab es an der Komischen keine Opern-Uraufführung mehr. Am 21. Juni wird jetzt ein Werk des 1963 in Trier geborenen Komponisten Christian Jost uraufgeführt. Die Komische Oper stellte ihm die Wahl des Stoffes frei. Jost entschied sich für den historischen Hamlet-Stoff, wobei es ihm nicht um die musikalische Nacherzählung einer chronologischen Handlung, sondern um Ausdruck, um die Expression von körperlichem Gestus und theatralem Bild geht.

Macht Geist nur noch Spass? Harald Schmidt mit Hamlet in Stuttgart

26.10.08 (ddp-thg) -
(nmz-ddp-thg) Alles eine Frage der Bildung: Schauspieler und Entertainer Harald Schmidt hat mit dem Hamlet-Musical «Der Prinz von Dänemark» am Samstag in Stuttgart eine umjubelte Premiere gefeiert. Das Publikum im ausverkauften Staatstheater würdigte die Uraufführung minutenlang mit Applaus und Jubelrufen. Es jubelt herrlich ein entertaintes Publikum:
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