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Alle Artikel kategorisiert unter »Instrumentalpädagogik«

Analoges Klavierspiel mit Computeranschluss

30.05.19 (Christoph Sischka) -
Als 1905 die Freiburger Firma M. Welte & Söhne das „Welte-Mignon-Reproduktionsklavier“ auf den Markt brachte, wurden Camille Saint-Saëns, Raoul Pugno, Ferruccio Busoni und Xaver Scharwenka gebeten, Frédéric Chopins Nocturne Fis-Dur op. 15 Nr. 2 einzuspielen, um zu beweisen, dass deren künstlerische Einmaligkeit aufgezeichnet, auf Papierrollen vervielfältigt und mittels der Klaviere beziehungsweise Flügel wiedergegeben werden konnte.

Die Organisation der gemeinsamen Party

29.05.19 (Andreas Doerne) -
Beim Kongress des Freiburger Forschungs- und Lehrzentrums Musik an der Hochschule für Musik Freiburg (siehe nmz 5/2019, Seite 21) präsentierten Wolfgang Lessing und Andreas Doerne grundsätzliche Überlegungen zum Transfer pädagogogischen Wissens innerhalb einer Hochschule und kombinierten dies mit der Idee eines Reformstudienstudienganges, ausgehend vom Beispiel des reformierten Freiburger Hauptfachstudiums Gitarre (siehe Seite 2). Lesen Sie hier zunächst Wolfgang Lessings Ausführungen. Nach einer kurzen Definition des Wissensbegriffs und einer Übersicht zu den Arten von verallgemeinerbarem Wissen, die die Instrumentalpädagogik der künstlerischen Hochschullehre zur Verfügung stellen kann, bot er auf die Frage „Warum ist der Transfer instrumentalpädagogischen Wissens auf die künstlerische Lehre an Hochschulen dennoch kein Selbstläufer?“ eine lerntheoretische Antwort an:

Buch-Tipps 2019/05

13.05.19 (Michael Wackerbauer) -
Instrumentalpädagogik – wie und wozu? Entwicklungsstand und Perspektiven, hg. v. W. Rüdiger, Schott +++ Musikausstellungen. Intention, Realisierung, Interpretation. Ein interdisziplinäres Symposium, hg. v. A. Meyer, Olms +++ Wege zur Musikwissenschaft. Gründungsphasen im internationalen Vergleich, hg. v. M. Wald-Fuhrmann/St. Keym, Bärenreiter/Metzler

Mit Paul Rolland von Beginn an mehrstimmig

Aus dem Helbling-Verlag liegt ein weiteres Werk für den Streicherklassenunterricht vor. Als eine von vielen möglichen Varianten des „Lernens durch Handeln“ erfreut dieser sich nach wie vor steigender Beliebtheit und Verbreitung. Mit „Streicherklasse“ geben Adler und Müller Schmied ihren Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Repertoire an Spielstücken, Anleitungen zum instrumentalen Arbeiten zu Hause sowie Querverweise zu Musikgeschichte und Musiktheorie.

Musik, die sich an die Menschen anpasst

28.09.17 (Heike Eickhoff) -
Fast 150 Teilnehmer fanden sich zur Begrüßung im Hörsaal 13 der Universität Bielefeld ein. Die JeKits-Stiftung hatte zum jährlichen Praxistag JeKits, diesmal unter dem Motto „Vom Lauern auf den Moment – Praxistag zu ästhetisch-künstlerischen Erfahrungs- und Gestaltungsräumen im JeKits-Unterricht“, geladen.

Apps and Downs

25.05.17 (Stefan Lindemann) -
Bach wird immer Bach bleiben, andererseits gibt es für den musikpädagogischen Alltag ständig Neuerungen, mit denen man sich auseinandersetzen sollte. Eine technologische Grundneuerung ist die moderne Kommunikationstechnik, insbesondere das Smartphone mit alle seinen Möglichkeiten als mobiler Kleincomputer.

Respekt vor der Kinderseele erweitert den Horizont

10.04.16 (Felix Krause) -
Der Geiger Benjamín Ramírez unterrichtet leidenschaftlich gerne. Neben seiner umfangreichen pädagogischen Tätigkeit gilt ein besonderer Arbeitsschwerpunkt der Instrumentalwissenschaft: Untersuchung, Darstellung und Ordnung von formalen, funktionalen, expressiven und methodischen Aspekten des Instrumentalspiels. Weitere Informationen: musikwissenschaft. ramirezmaro.org Georg Kugler ist Instrumentalpädagoge und unterrichtet in freiberuflicher Praxis Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Instrumenten Klavier und Violoncello. Besondere Anliegen sind ihm die Förderung der Musizierfreude auf allen Ebenen sowie die Stärkung des Berufsstandes. Er ist Vorsitzender des DTKV-Bezirksverbands Köln-Aachen und 1. stellvertretender Vorsitzender des DTKV NRW. Felix Krause moderierte das Gespräch.

Erweiterung des kreativen Terrains

31.03.16 (Sara Hubrich) -
In seinem Aufsatz „Der kreative Interpret“ (1976) beleuchtet Vinko Globokar die Beziehung zwischen Komponist und Interpret und deren Auswirkung auf das auf der Bühne spürbare Geschehen. So sei beispielsweise das Improvisieren des Interpreten keine eigenständige gestalterische Leistung, schließlich gehe es um das Erfinden von Klängen auf Befehl. Von dieser Diskussion ausgehend, gelangt er zu einer Darstellung des Beziehungsgeflechts auf der Konzertbühne. Interpreten seien dabei sowohl in ihrer Beziehung zur Musik zu erleben, als auch zum Komponisten und zum Publikum. Wird diesen Beziehungsaspekten gleichermaßen Rechnung getragen, könne sich, so Globokar eine „Vermenschlichung der Musik“1 einstellen. An dieser Stelle erfolgt die Darstellung einer möglichen Reaktion aus der Perspektive einer Interpretin, Instrumentalpädagogin und Musikvermittlerin im 21. Jahrhundert, die geprägt ist von den vielfältigen Anforderungen und Erwartungen, die an diese Rollen geknüpft sind.

Fulminantes Konzert

Frankfurt am Main. Die Premiere fand am 26. September 2014 statt: FTKBKünstler spielten zum ersten Mal im C. Bechstein Centrum Frankfurt. In den Verkaufsräumen, umrahmt von wunderbaren Instrumenten, finden seit vielen Jahren mehrmals im Jahr FTKBSchülerkonzerte statt. Nun präsentierten sich die Künstler, die das Publikum im C. Bechstein Centrum Frankfurt bislang nur als Instrumental-Pädagogen mit den Darbietungen ihrer Schüler kennen lernen konnte. Das sorgte durchaus für Irritationen: Eine Dame fragte vor dem Konzert nach, ob man denn auch als Erwachsener Mitglied des FTKB sein könne, da sie die Konzerte des FTKB bislang nur mit Schülern erlebt habe. Aber die Vorstellungen der verschiedenen mitwirkenden FTKBMitglieder zerstreuten gleich schon zu Beginn jeden Zweifel: Hier wurde auf höchstem Niveau musiziert und ein beeindruckendes Spektrum musikalischen Wirkens vorgestellt.

Marathonläufer unter den Instrumentalisten

04.09.13 (Juan Martin Koch) -
Mit seinem zweibändigen Opus „The Orchestral Violinist‘s Companion“ hat der Geiger und Autor bei Bärenreiter nicht einfach eine weitere Sammlung von Orchesterstellen und Probespielstücken vorgelegt. Vielmehr unternimmt der bei den Hamburger Symphonikern beschäftigte promovierte Musikwissenschaftler den Versuch, das komplette Feld des Violinspiels im Orchester sys­tematisch aufzuarbeiten und entsprechendes Studienmaterial zur Verfügung zu stellen. Für die nmz sprach Juan Martin Koch mit Martin Wulfhorst über das Umschalten in den Orchestermodus und das Überleben in demselben.
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