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Alle Artikel kategorisiert unter »Instrumentalpädagogik«

Apps and Downs

25.05.17 (Stefan Lindemann) -
Bach wird immer Bach bleiben, andererseits gibt es für den musikpädagogischen Alltag ständig Neuerungen, mit denen man sich auseinandersetzen sollte. Eine technologische Grundneuerung ist die moderne Kommunikationstechnik, insbesondere das Smartphone mit alle seinen Möglichkeiten als mobiler Kleincomputer.

Respekt vor der Kinderseele erweitert den Horizont

10.04.16 (Felix Krause) -
Der Geiger Benjamín Ramírez unterrichtet leidenschaftlich gerne. Neben seiner umfangreichen pädagogischen Tätigkeit gilt ein besonderer Arbeitsschwerpunkt der Instrumentalwissenschaft: Untersuchung, Darstellung und Ordnung von formalen, funktionalen, expressiven und methodischen Aspekten des Instrumentalspiels. Weitere Informationen: musikwissenschaft. ramirezmaro.org Georg Kugler ist Instrumentalpädagoge und unterrichtet in freiberuflicher Praxis Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Instrumenten Klavier und Violoncello. Besondere Anliegen sind ihm die Förderung der Musizierfreude auf allen Ebenen sowie die Stärkung des Berufsstandes. Er ist Vorsitzender des DTKV-Bezirksverbands Köln-Aachen und 1. stellvertretender Vorsitzender des DTKV NRW. Felix Krause moderierte das Gespräch.

Erweiterung des kreativen Terrains

31.03.16 (Sara Hubrich) -
In seinem Aufsatz „Der kreative Interpret“ (1976) beleuchtet Vinko Globokar die Beziehung zwischen Komponist und Interpret und deren Auswirkung auf das auf der Bühne spürbare Geschehen. So sei beispielsweise das Improvisieren des Interpreten keine eigenständige gestalterische Leistung, schließlich gehe es um das Erfinden von Klängen auf Befehl. Von dieser Diskussion ausgehend, gelangt er zu einer Darstellung des Beziehungsgeflechts auf der Konzertbühne. Interpreten seien dabei sowohl in ihrer Beziehung zur Musik zu erleben, als auch zum Komponisten und zum Publikum. Wird diesen Beziehungsaspekten gleichermaßen Rechnung getragen, könne sich, so Globokar eine „Vermenschlichung der Musik“1 einstellen. An dieser Stelle erfolgt die Darstellung einer möglichen Reaktion aus der Perspektive einer Interpretin, Instrumentalpädagogin und Musikvermittlerin im 21. Jahrhundert, die geprägt ist von den vielfältigen Anforderungen und Erwartungen, die an diese Rollen geknüpft sind.

Fulminantes Konzert

Frankfurt am Main. Die Premiere fand am 26. September 2014 statt: FTKBKünstler spielten zum ersten Mal im C. Bechstein Centrum Frankfurt. In den Verkaufsräumen, umrahmt von wunderbaren Instrumenten, finden seit vielen Jahren mehrmals im Jahr FTKBSchülerkonzerte statt. Nun präsentierten sich die Künstler, die das Publikum im C. Bechstein Centrum Frankfurt bislang nur als Instrumental-Pädagogen mit den Darbietungen ihrer Schüler kennen lernen konnte. Das sorgte durchaus für Irritationen: Eine Dame fragte vor dem Konzert nach, ob man denn auch als Erwachsener Mitglied des FTKB sein könne, da sie die Konzerte des FTKB bislang nur mit Schülern erlebt habe. Aber die Vorstellungen der verschiedenen mitwirkenden FTKBMitglieder zerstreuten gleich schon zu Beginn jeden Zweifel: Hier wurde auf höchstem Niveau musiziert und ein beeindruckendes Spektrum musikalischen Wirkens vorgestellt.

Marathonläufer unter den Instrumentalisten

04.09.13 (Juan Martin Koch) -
Mit seinem zweibändigen Opus „The Orchestral Violinist‘s Companion“ hat der Geiger und Autor bei Bärenreiter nicht einfach eine weitere Sammlung von Orchesterstellen und Probespielstücken vorgelegt. Vielmehr unternimmt der bei den Hamburger Symphonikern beschäftigte promovierte Musikwissenschaftler den Versuch, das komplette Feld des Violinspiels im Orchester sys­tematisch aufzuarbeiten und entsprechendes Studienmaterial zur Verfügung zu stellen. Für die nmz sprach Juan Martin Koch mit Martin Wulfhorst über das Umschalten in den Orchestermodus und das Überleben in demselben.

Wege aus der Vereinnahmung eines Instruments

10.05.13 (Margareth Tumler) -
Die Geschichte der Orgel ist eine Geschichte der Instrumentalisierung: Ursprünglich Statussymbol und Ausdruck der Macht antiker Kaiser, eingesetzt bei Hofzeremoniellen, Gladiatorenkämpfen und Hinrichtungen, wurden die repräsentativen Vorzüge des bis dahin weltlichen Instruments im Mittelalter von der Kirche für sich entdeckt. In der Folge gelang den christlichen Machthabern in unseren Breitengraden eine derartige Vereinnahmung des Instruments, dass der sakrale Stempel, der ihm anhaftet, nach wie vor weitgehend unhinterfragt bleibt: Wer an „Orgel“ denkt, schickt sich fast automatisch zum gedanklichen Kirchgang an – und findet das entweder gut oder meidet das Instrument.

Musikmesse 2013: Wertigkeit, Qualität, Anforderungen: Perspektiven der Musikschularbeit

Viele Musikschulen beschäftigen Honorarkräfte statt festangestellter Lehrkräfte, Musikschullehrer mutieren zu Allroundern, die Elementarpädagogik genauso leisten sollen wie Gruppenunterricht an allgemeinbildenden Schulen oder das Musizieren im Alter oder mit Menschen mit Behinderung – kurzum: die Anforderungen an Instrumentalpädagogen steigen immer weiter.

Erstmals eine Geige in der Hand: das fränkische Pilotprojekt „WIM - Wir musizieren“ hat die Erwartungen aller Beteiligten erfüllt

14.05.12 (Pat Christ) -
Kindern in ländlichen Regionen Zugänge zum praktischen Musizieren eröffnen, diese Idee steckte hinter dem Pilotprojekt „WIM – Wir musizieren“. Vor zwei Jahren startete die Initiative der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg an sieben fränkischen Grundschulen. Die meisten der rund 180 beteiligten Schüler waren vor Projektstart noch nicht vertraut im Umgang mit Flöte, Geige oder Klavier. Nach eineinhalb Jahren intensivem Musikunterricht wünschte die Hälfte dieser Schüler, ein erstes Instrument zu erlernen.

… ohne Bass ist alles nichts!

05.10.11 (Julia Blank) -
Vergangenes Jahr war der Kontrabass das vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein gekürte „Instrument des Jahres“. Ein Instrument, das nicht oft genug in den Mittelpunkt gerückt werden kann, da es immer noch an qualifizierten Lehrkräften und Nachwuchs mangelt.

Von der Bedeutung des gefühlten Zwischenraums

01.04.11 (Eveline Unruh) -
In der Musikpädagogik gibt es Themen, denen man wegen ihrer Aktualität überall begegnet. Ganz anders stellte sich die Themenwahl des diesjährigen Musikpädagogischen Forums in Detmold mit Prof. Dr. Peter Röbke (Wien) dar: „Das Musizieren und die Gefühle als Thema der Instrumental- und Gesangspädagogik.“ Auf den ers­ten Blick wirkt dies gar nicht aktuell, und doch ist es ein Thema, das Musiker/-innen und Musikpädagogen/-innen schon immer beschäftigt hat, immer beschäftigen wird und somit einen ganz eigenen Anspruch an Aktualität besitzt.
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