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Alle Artikel kategorisiert unter »Isabelle Faust«

Die Tuba kommt aus der Seitentür: Das BR-Symphonieorchester debütiert in der Münchner Isarphilharmonie

01.11.21 (Juan Martin Koch) -
Nachdem die Münchner Philharmoniker in ihrem Interim schon heimisch geworden sind, debütierte nun auch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in der Isarphilharmonie. Jakub Hrusa und Isabelle Faust testeten die Akustik erfolgreich mit Kabeláč, Britten und Schostakowitsch.

Intime Dialoge – Saisonstart des Freiburger Barockorchesters mit Isabelle Faust

08.10.20 (Georg Rudiger) -
„Wir sind wieder da“, ruft Hans-Georg Kaiser zu Beginn des Konzertes ins mit 488 Zuhörern besetzte, ausverkaufte Freiburger Konzerthaus unter dem Jubel des Publikums. Der Intendant des Freiburger Barockorchesters bittet die Konzertbesucher sich dafür einzusetzen, dass zukünftig mehr Publikum im rund 1750 Plätze umfassenden Rolf-Böhme-Saal zugelassen werde. Wenige Stunden zuvor hatten das Freiburger Barockorchester das gleiche Programm schon einmal gespielt.

Bach liebte Pan – Impressionen vom Leipziger Bachfest 2019

25.06.19 (Roland H. Dippel) -
Nach zwanzig Jahren seines Bestehens war das Bachfest Leipzig umfangreich wie nie. Die internationalen Interessenbekundungen waren ebenso unerschöpflich wie die Fülle des Programm-Angebots vom 14. bis zum 23. Juni. Hochkarätige und regionale Spitzenensembles, Open Air, Crossover, Exkursionen mit fachkundiger Begleitung, zyklische Schwerpunkte, Fachveranstaltungen. Hier konnte jeder nach seiner Bach-Façon selig werden. Roland H. Dippel berichtet.

Eine ganze Welt in 75 Minuten – Isabelle Faust und Anu Komsi mit György Kurtágs „Kafka-Fragmenten“ beim Rheingau-Musik-Festival

06.09.16 (Andreas Hauff) -
Auch das 29. Rheingau-Musik-Festival war ein Erfolg – wirtschaftlich gesehen. Nicht ohne Stolz durfte Intendant Michael Herrmann nach 152 Konzerten eine hervorragende Auslastung von 91 % und in der Finanzierung einen stolzen Eigenanteil von 99,69 % durch Eintrittsgelder und Sponsoren verbuchen. Schwerer zu fassen ist der künstlerische Ertrag.

Die ferne Nähe als Paradigma

01.06.15 (Andreas Kolb) -
Es gibt Architektur, die von außen wirkt und Architektur, die von innen wirkt. Der Kursaal in Badenweiler zählt zur zweiten Kategorie. Erbaut in einer Zeit, in der pro Jahr 600.000 Besucher in das Thermalbad an den Hängen des Schwarzwaldes kamen, wirkt er heute, wo es nur noch um die 300.000 sind, überdimensioniert. Von außen konturlos, entwickelt das Haus von innen unerwarteten Charme durch seine terrassierte Anlage mit freiliegendem Mauerwerk und viel Licht, die den Anstieg zur Burgruine imaginiert und durch große Panoramafenster Burgberg und Saalanlage als Eines erscheinen lässt. Neben mehreren kleinen Sälen bildet der große Saal in Weinbergbauweise Platz für 500 Zuhörer, ein Allzwecksaal für Veranstaltungen jeder Art. Diesen Saal acht Mal im Jahr zu füllen – vier Tage im Frühling und vier im Herbst –, hat sich Klaus Lauer vorgenommen, der 1974 die legendären Römerbad-Musiktage gegründet hat und bis heute deren künstlerischer Leiter ist. Nach dem Exodus aus dem Oktaeder des Hotel Römerbad und einem Umweg über Bad Reichenhall, ist Lauer vergangenes Jahr nach Badenweiler zurückgekehrt und will an die Erfolge früherer Zeiten anschließen.

Die Postmoderne der Bachrezeption: Claudio Abbado auf Tournee mit dem Orchestra Mozart Bologna

10.12.12 (Christian Kröber) -
Bach und Italien haben auf den zweiten Blick mehr Bezugspunkte zueinander, als so mancher protestantischer Kirchenmusiker glauben möchte. Zwar war der Thomaskantor – im Gegensatz zum gleichaltrigen Hallenser Georg Friedrich Händel – niemals dorthin gereist. Die musikalische Welt am Beginn des 18. Jahrhunderts war jedoch vor allem eine italienische, und die wurde von Johann Sebastian Bach sehr wohl wahrgenommenen.

Aus den Gebäuden der Erinnerung in die Zukunft

06.12.11 (Gerhard Rohde) -
Seit vier Jahren gibt es im beschaulichen Bad Reichenhall ein kleines, feines Musikfestspiel. Kein Festival, diese abgegriffene Klassifizierung wird heutzutage für alles Mögliche benutzt. Was Klaus Lauer nach dem Ende seiner unvergessenen Badenweiler Römerbad-Musiktage in Reichenhall wieder erstehen ließ, ist nicht mehr und nicht weniger als die sinnvolle Weiterführung seiner Römerbad-Dramaturgie: die so genannte „Neue Musik“ führt kein abgesondertes Einzeldasein, sie erscheint vielmehr als organische Weiterentwicklung der abendländischen Musikgeschichte, zu der als „Große Bs“ nicht nur Bach, Beethoven, Brahms und Bruckner zählen, sondern auch Bartók, Berg, Boulez, Britten, um es bei diesem Buchstaben zu belassen.
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