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Alle Artikel kategorisiert unter »Joana Mallwitz«

„Dirigieren lernt man nicht durch Nachdenken“ – Joana Mallwitz in Salzburg

04.08.20 (Georg Rudiger) -
Zwei Tage vor der Premiere. Die Proben zu „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen sind abgeschlossen. Joana Mallwitz hat während der Orchesterproben alle Interviewanfragen abgelehnt. Sie wollte sich ganz auf die Musik konzentrieren. Eigentlich hätte sie in diesem Sommer in Salzburg die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ dirigieren sollen. Nun ist es die kurzfristig angesetzte Neuproduktion der „Così fan tutte“ in der Regie von Christof Loy geworden. Eine Woche nach Pfingsten kam die Anfrage von Intendant Markus Hinterhäuser. Dazu musste eine eigene, 130-minütige Strichfassung erstellt werden, die ohne Pause gespielt wird. Auch die Probenzeit war verkürzt. Schwierige Umstände für eine Perfektionistin, die ungern Kompromisse macht?

Raum für das große Experiment mit den Gefühlen – „Così fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen

03.08.20 (Joachim Lange) -
Normalerweise würde man in Salzburg einen ganzen Da Ponte-Zyklus anvisieren wenn man eine der Opern daraus ins Programm nimmt. An den vorherigen von Sven-Eric Bechtolf erinnert man sich eher mit Stirnrunzeln. An den davor (von Claus Guth) freundlich schmunzelnd. Und nicht nur, weil Anna Netrebko dort im Figaro Susannas Staubwedel führte. Heute wäre es schlicht und einfach vermessen, würde man schon an „Don Giovanni“ und „Figaros Hochzeit“ denken, wenn „Così fan tutte“ über die Bühne geht. Dass die in ihrer Fragestellung wohl modernste Mozartoper überhaupt im Großen Festspielhaus zur Premiere kam und bejubelt werden konnte, ist allein schon ein Grund für Demut und Dankbarkeit.

Dirigentin Mallwitz: Oper ist das Gegenteil von «Social Distancing»

03.06.20 (dpa) -
Nürnberg - Bis große Oper nach der Corona-Krise wieder auf der Bühne zurückkommt, wird es nach Einschätzung der gefeierten Dirigentin Joana Mallwitz noch dauern. «Oper ist das absolute Gegenteil von Social Distancing. Oper funktioniert, weil alles zusammenkommt: Das Orchester im Graben, Chöre, Sänger, Bühnenbild, Kostüme, Maske, Licht - und nicht zuletzt das Publikum», sagte Mallwitz der Deutschen Presse-Agentur.

Salomes Psychopathologie – Theatralisch sensationelle Deutung des Straussschen Musikdramas an der Oper Frankfurt

02.03.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Der Bilderflut unserer Tage suchen Theater oft hinterher zu hecheln. Insbesondere Staatsopern verwenden hohe Summen für Ausstattungen. Einer der Altmeister des zeitgenössischen Theaters, Peter Brook feiert gerade in Paris einen abermaligen Erfolg – der auch auf seinem bahnbrechendem Buch basiert: „The empty Space – Der leere Raum“. Das Frankfurter Premierenpublikum und unser Kritiker Wolf-Dieter Peter saßen am Ende der „Salome“ gebannt durch ein vergleichbares Erlebnis.

Inkonsequente Aktualisierung – Faurés „Pénélope“ an Frankfurts Oper

03.12.19 (Wolf-Dieter Peter) -
In der ohnehin herrlich vielfältigen, weltweit beneideten deutschen Opernlandschaft schmücken sich die Häuser gerne mit Uraufführungen. Frankfurts Oper erkundet darüber hinaus auch blinde Flecken oder kaum erkundete Ränder des Repertoires – jetzt Gabriel Faurés einziges Musikdrama „Pénélope“, 1913 im damals auf Novitäten und Avantgarde erpichten Monte Carlo uraufgeführt. Auch unser Kritiker Wolf-Dieter Peter reiste an, um das Werk erstmals auf der Bühne zu erleben.

nmz news update_0215: Daniel Barenboim | Preis der Deutschen Schallplattenkritik | Insolvenzen bei Tonger Köln und KNV Erfurt

15.02.19 (mh) -
Unser Informationsupdate zu aktuellen Themen: Daniel Barenboim und die Staatsoper Berlin in der Kritik | Joana Mallwitz im Gespräch mit der Zeitschrift „Oper & Tanz“, Insolvenzen beim Musikhaus Tonger in Köln und beim Buchzwischenhändler KNV .

In ihrem Potenzial kenntlich gemacht: Prokofjews „Krieg und Frieden“ am Staatstheater Nürnberg

01.10.18 (Juan Martin Koch) -
Nicht weniger als 20 Solistinnen und Solisten sind es, die sich am Ende zusammen mit dem großen Chor vor dem jubelnden Publikum verbeugen. Keine Frage, dem Staatstheater Nürnberg ist zum Start in die neue Opernsaison auf beeindruckende Weise ein Kraftakt gelungen.

Von der Traumfabrik zur Realität – Frankfurts Oper bietet eine ganz besondere „Lustige Witwe“

15.05.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Im operettig schön-schiefen Bild: Nicht einmal die Fledermaus kann der lustigen Witwe das Wasser reichen – was Verfilmungen angeht. Nach dem sensationellen Erfolg auf allen Bühnen der Theaterwelt okkupierte das neue Medium den Stoff in einem ersten Stummfilm: 1918 drehte ein Ungar „A Vig özvegy“ – und machte als Michael Curtiz mit „Casablanca“ später Filmgeschichte. Inzwischen hatten Stroheim und Lubitsch sehr unterschiedlich lustige „Witwen“-Filme gedreht, es häuften sich die Zitate in Filmen… und genau da setzte das Frankfurter Team um Regisseur Claus Guth an.

Personalia 2017/11

31.10.17 (nmz-red) -
Strukturwandel beim Musikrat – Stefan Piendl wird neuer Geschäftsführer der DMR-Projekt gGmbH +++ Joana Mallwitz wird neue Nürnberger GMD +++ Zehetmaier zum Stuttgarter Kammerorchester

Dirigentin Joana Mallwitz wird Generalmusikdirektorin in Nürnberg

24.10.17 (dpa) -
Nürnberg - Die Dirigentin Joana Mallwitz wechselt aus Erfurt als neue Generalmusikdirektorin an das Staatstheater Nürnberg. Mallwitz werde ab der Saison 2018/2019 die Leitung der Staatsphilharmonie übernehmen, teilte der designierte Staatsintendant Jens-Daniel Herzog am Dienstag mit. Zum ersten Mal wird damit eine Frau Chefin des Orchesters in Nürnberg.
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