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Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

Forciert Ergötzlich – Herbert Fritsch inszenierte Mozarts „Don Giovanni“ an der Komischen Oper Berlin als Slapstick

04.12.14 (Peter P. Pachl) -
Vermutlich hat bereits Richard Wagner in seiner Züricher Bearbeitung, ganz sicher aber Gustav Mahler in Wien das lieto fine des „Don Giovanni“ weggelassen, um die Handlung vom bestraften Wüstling mit dessen Höllenfahrt dramatisch zu beenden.

Offenbach, konterkariert mit Wagner und Chanson – „Die schöne Helena“ an der Komischen Oper Berlin

12.10.14 (Peter P. Pachl) -
Vitae und Opus von Wagner und Offenbach sind vielfältig verknüpft. In „Carneval des revues“ hatte Jacques Offenbach Wagner als Zukunftsmusiker lächerlich gemacht. Aber Wagner wurde in seiner Revanche sehr viel persönlicher: er persiflierte Offenbach als Jack Offenback in seinem „Lustspiel in antiker Manier“, vom Chor als „herrlicher Jack von Offenback“ akklamiert.

Barrie Kosky bleibt bis 2022 an der Komischen Oper Berlin

09.10.14 (dpa) -
Berlin - Der vielgelobte australische Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky (47) hat seinen Vertrag mit der Komischen Oper Berlin bis zum Jahr 2022 verlängert. Wie das Opernhaus am Donnerstag mitteilte, wäre der bisherige Vertrag 2017 ausgelaufen. Kosky leitet das Haus seit dem Sommer 2012.

Kinderkonzert zum Tag der Deutschen Einheit

01.10.14 (dpa) -
Berlin - Mit «Musik am Eisernen Vorhang!» erinnert die Komische Oper Berlin in einem Kinderkonzert an die friedliche Revolution in der DDR. Am Tag der Deutschen Einheit (11.00 Uhr) gibt es «Musik und Geschichten von Revolution und Freiheit» zu hören, wie die Oper am Dienstag ankündigte.

Matratzenspiel vor Mitternacht – Philip Glass’ „Les Enfants Terribles“ an der Komischen Oper Berlin

04.07.14 (Peter P. Pachl) -
„Die Vorstellungen im Zimmer begannen um 23 Uhr“ heißt es einmal im Libretto von Philip Glass und Susan Marshall nach dem gleichnamigen Roman von Jean Cocteau, und so lag es für die Komische Oper Berlin wohl nahe, die letzte Premiere der Spielzeit als Nachtvorstellung anzusetzen und um 22:30 Uhr zu beginnen.

Das Orchester ist die Militaria – Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ an der Komischen Oper Berlin

16.06.14 (Peter P. Pachl) -
Für den katalanischen Regisseur Calixto Bieito ist die aggressive Klangmaschinerie in Bernd Alois Zimmermanns an Radikalität bislang unüberbotener Partitur aus dem Jahre 1965 identisch mit dem Apparat der titelgebenden Soldaten. In Uniformen und mit militärischen Kopfbedeckungen spielen die 120 Orchestermitglieder auf sieben Ebenen eines Stahlgerüsts, mitten auf der Bühne, untermischt mit kinetischen, sich horizontal und vertikal verfahrbaren Elementen für Schlagwerk, sowie Aufzüge von Sängerdarstellern und Komparserie.

Castor und Pollux in der Unterwelt – Umjubelte Rameau-Erstaufführung an der Komischen Oper Berlin

12.05.14 (Peter P. Pachl) -
Nun sind „Castor et Pollux“ endlich auch in Berlin angekommen, und – noch unglaublicher – überhaupt zum ersten Mal in der Berliner Theatergeschichte steht ein Werk des französischen Komponisten Jean-Philippe Rameau auf dem Programm eines der drei großen Berliner Opernhäuser. Und erstmals erklingt damit an der Komischen Oper Berlin, diesem Haus, dessen Alleinstellungsmerkmal bis zum Antritt der Intendanz Koskys Aufführungen in deutscher Sprache waren, eine Opernaufführung in französischer Sprache.

Im dichten Zigarrenrauch – Nico Dostals „Clivia“ an der Komischen Oper Berlin

09.03.14 (Peter P. Pachl) -
Das Publikum, auch nach Ende des Karnevals, außer Rand und Band: Lustvoll glucksende Lacher, Beifallsstürme bereits während der Aufführung und am Ende ohne jedweden Widerspruch Standing Ovations. Peter P. Pachl zur Premiere von Clivia mit den Geschwistern Pfister.

Vom Hotel- zur Nass- zur Klosterzelle – Sergej Prokofjews „Der feurige Engel“ an der Komischen Oper Berlin

22.01.14 (Peter P. Pachl) -
Sergej Prokofjews symbolistische Oper über die Visionen des Mädchens Renata von einem feurigen Engel und ihrem Ende am Scheiterhaufen hatte es schwer im Theateralltag. Der späten Uraufführung am Teatro la Fenice durch Giorgio Strehler, zwei Jahre nach dem Tod des Komponisten, folgten Inszenierungen in Basel, Köln und Graz, in den vergangenen Jahren in Düsseldorf und in Brüssel. Die Petersburg-Londoner Koproduktion, 1992 unter Valéry Gergiew, ist auch auf DVD zu erleben (Arthaus 100 390). Trotz einiger Abstriche wurde die Neuinszenierung an der Komischen Oper Berlin ein voller Premierenerfolg.

Mehr Zuschauer an der Komischen Oper Berlin

07.01.14 (nmz/kiz) -
Berlin - Die Komische Oper in Berlin hat 2013 einen Besucherzuwachs erlebt. Die Auslastung lag nach ihren Angaben bei 78 Prozent; 2012 waren es 70,6 Prozent. Das entspricht einem Plus von annähernd 9000 Besuchern auf insgesamt fast 190 000 Besucher im Jahr 2013.
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