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Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

Komische Oper mit Barrie Kosky auf Erfolgskurs

19.03.15 (dpa) -
Berlin - Die Komische Oper in Berlin ist mit ihrem Intendanten Barrie Kosky (48) auf Erfolgskurs. Lag die Auslastung des Hauses in der Spielzeit 2011/12 noch bei rund 66 Prozent, stieg sie inzwischen auf 94 Prozent. Für die neue Saison kündigte Kosky am Mittwoch an, die Tradition des Hauses mit einem möglichst breiten Spektrum des Musiktheaters fortzusetzen. Der gebürtige Australier steht seit 2012/13 an der Spitze des Hauses.

Blaubart im Bett von Buoso Donati – Calixto Bieto verzahnt „Gianni Schicchi“ und „Herzog Blaubarts Burg“ an der Komischen Oper Berlin

02.03.15 (Peter P. Pachl) -
Wenn das aus Giacomo Puccinis „Trittico“ herausgelöste Schlussstück „Gianni Schicchi“ mit anderen Werken des Musiktheaters gekoppelt wird, so steht der skurril-heitere „Rausschmeißer“ in der Regel ebenfalls am Ende. Anders jedoch an der Komischen Oper Berlin, wo der in Florenz angesiedelten Komödie nahtlos der Einakter „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bártók folgt. Die im selben Jahr 1918 uraufgeführten Opern erfahren sogar eine räumliche Verzahnung.

Hauptdarsteller in ihren 30 Rollen – Straus’ „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ an der Komischen Oper Berlin

31.01.15 (Peter P. Pachl) -
Der ungewöhnliche Titel einer Musikalischen Komödie, ein sequenzierter Relativsatz, ist das Haupt-Chanson des Abends, umgeben von mindestens drei weiteren Ohrwürmern, die ebenfalls zu Evergreens geworden sind. Obgleich diese Nummern unverwüstlich blieben, ist „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ schon lange nicht mehr zur Aufführung gekommen.

Operette mit unsichtbarer Titelfigur – Deutsche Erstaufführung von Emmerich Kálmáns „Arizona Lady“ an der Komischen Oper Berlin

22.12.14 (Peter P. Pachl) -
Der Titel ist der Name eines besonders schwierigen, am Ende aber siegreichen Rennpferds: Emmerich Kálmán war über der Arbeit an der für den Broadway bestimmten Operette „Arizona Lady“ im Jahre 1943 verstorben; ein Jahr später erfolgte die Uraufführung in Bern, instrumentiert von Wilhelm Friebe. Norbert Biermann hat das Particell nun neu in Partitur gesetzt. Dabei hat sich Biermann mit seiner überaus virtuosen Orchestrierung kundig die Spezifik des zwischen Budapest, Berlin, Wien und New York changierenden Stils von Kálmán getroffen. Das zweimalige Pferderennen gemahnt allerdings an die Ascott-Gavotte von Alan Jay Lerners „My fair Lady“.

„Hans im Glück“, „Gold“ und „Das Gespenst von Canterville“ – Eine Ur- und 2 Erstaufführungen zeitgenössischer Kinderopern an den Berliner Opernhäusern

09.12.14 (Peter P. Pachl) -
Die Berliner Opernbühnen wetteifern zu Recht auch um die Gunst des jungen Publikums, vor allem in der Weihnachtszeit. Mit größtem Vorlauf startete die Komische Oper Berlin bereits vor mehr als einem Monat mit der Zweitfassung einer in Zürich uraufgeführten Oper, in der vergangenen Woche folgten im Zweistundenabstand die Deutsche Oper Berlin und die Staatsoper in der Werkstatt des Schillertheaters mit veritablen Uraufführungen nach.

Forciert Ergötzlich – Herbert Fritsch inszenierte Mozarts „Don Giovanni“ an der Komischen Oper Berlin als Slapstick

04.12.14 (Peter P. Pachl) -
Vermutlich hat bereits Richard Wagner in seiner Züricher Bearbeitung, ganz sicher aber Gustav Mahler in Wien das lieto fine des „Don Giovanni“ weggelassen, um die Handlung vom bestraften Wüstling mit dessen Höllenfahrt dramatisch zu beenden.

Offenbach, konterkariert mit Wagner und Chanson – „Die schöne Helena“ an der Komischen Oper Berlin

12.10.14 (Peter P. Pachl) -
Vitae und Opus von Wagner und Offenbach sind vielfältig verknüpft. In „Carneval des revues“ hatte Jacques Offenbach Wagner als Zukunftsmusiker lächerlich gemacht. Aber Wagner wurde in seiner Revanche sehr viel persönlicher: er persiflierte Offenbach als Jack Offenback in seinem „Lustspiel in antiker Manier“, vom Chor als „herrlicher Jack von Offenback“ akklamiert.

Barrie Kosky bleibt bis 2022 an der Komischen Oper Berlin

09.10.14 (dpa) -
Berlin - Der vielgelobte australische Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky (47) hat seinen Vertrag mit der Komischen Oper Berlin bis zum Jahr 2022 verlängert. Wie das Opernhaus am Donnerstag mitteilte, wäre der bisherige Vertrag 2017 ausgelaufen. Kosky leitet das Haus seit dem Sommer 2012.

Kinderkonzert zum Tag der Deutschen Einheit

01.10.14 (dpa) -
Berlin - Mit «Musik am Eisernen Vorhang!» erinnert die Komische Oper Berlin in einem Kinderkonzert an die friedliche Revolution in der DDR. Am Tag der Deutschen Einheit (11.00 Uhr) gibt es «Musik und Geschichten von Revolution und Freiheit» zu hören, wie die Oper am Dienstag ankündigte.

Matratzenspiel vor Mitternacht – Philip Glass’ „Les Enfants Terribles“ an der Komischen Oper Berlin

04.07.14 (Peter P. Pachl) -
„Die Vorstellungen im Zimmer begannen um 23 Uhr“ heißt es einmal im Libretto von Philip Glass und Susan Marshall nach dem gleichnamigen Roman von Jean Cocteau, und so lag es für die Komische Oper Berlin wohl nahe, die letzte Premiere der Spielzeit als Nachtvorstellung anzusetzen und um 22:30 Uhr zu beginnen.
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