Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

Komische Oper in Berlin: Musikchef Henrik Nánási geht 2017

22.06.15 (dpa) -
Berlin - Die Komische Oper Berlin muss sich einen neuen Generalmusikdirektor suchen. Henrik Nánási werde seinen Vertrag über die Spielzeit 2016/17 hinaus nicht verlängern, teilte das Opernhaus am Montag mit. Der 1975 geborene Nánási wolle sich verstärkt auf seine internationalen Engagements konzentrieren, hieß es zur Begründung.

Roboter Myon auf Berliner Opernbühne

18.06.15 (Andrea Barthélémy, dpa) -
Berlin - Ein lernfähiger Roboter wird in Berlin zum Opernstar. Myon, 1,25 Meter groß, 16 Kilogramm schwer und von menschenähnlicher Gestalt, steht im Mittelpunkt der eigens um ihn herum kreierten Oper «My Square Lady». Das Performancekollektiv Gob Squad bringt das Stück gemeinsam mit der Komischen Oper und dem Forschungslabor Neurorobotik der Beuth-Hochschule am Sonntag als Welturaufführung auf die Bühne.

Leider kein „Ganz großes Kino“ – Händels „Giulio Cesare in Egitto“ an der Komischen Oper Berlin

01.06.15 (Peter P. Pachl) -
Unerwartet für die Besucher der Komischen Oper erfolgte die Fortsetzung der Barockreihe mit Händels „Cäsar“-Oper in wenig spektakulärer, linearer Erzählweise in barockem Ambiente. Viel Zuspruch für das untadelig hohe musikalische Niveau unter Konrad Junghänel – aber diesmal am Ende Buhrufe von jenen, die am Haus in der Behrensstraße spannendere szenische Lösungen erwarten.

Oper pur plus Krimi-Conférencieuse – Mozarts „Lucio Silla“ an der Komischen Oper Berlin

10.05.15 (Peter P. Pachl) -
Wenn die Komische Oper eine Produktion als konzertant ankündigt, dann beweist in der Regel das spielfreudigste der Berliner Opernhäuser, dass auch konzertante Versionen durchaus mit szenischen Überraschungen aufwarten – wie etwa Kálmáns „Arizona Lady“. Im sogenannten Mozart-Mai dieses Hauses waren die Überraschungen bei „Lucio Silla“ allerdings anders gelagert.

Auf einem hohen Berg von Leichen – Arnold Schönbergs „Moses und Aron“ an der Komischen Oper Berlin

20.04.15 (Peter P. Pachl) -
Nach den beiden anderen Opernhäusern in Berlin hat auch die Komische Oper Schönbergs unvollendetes, erst 1957 uraufgeführtes zwölftöniges Bekenntnisdrama „Moses und Aron“ herausgebracht. Mit einem Mammutaufgebot an 200 Choristen und fast ebenso vielen Dummies inszenierte Hausherr Barrie Kosky zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz die Suche nach wahrem Glauben und Heimat. Ein widerspruchslos aufgenommener, aber nicht unproblematischer Premierenabend.

Komische Oper mit Barrie Kosky auf Erfolgskurs

19.03.15 (dpa) -
Berlin - Die Komische Oper in Berlin ist mit ihrem Intendanten Barrie Kosky (48) auf Erfolgskurs. Lag die Auslastung des Hauses in der Spielzeit 2011/12 noch bei rund 66 Prozent, stieg sie inzwischen auf 94 Prozent. Für die neue Saison kündigte Kosky am Mittwoch an, die Tradition des Hauses mit einem möglichst breiten Spektrum des Musiktheaters fortzusetzen. Der gebürtige Australier steht seit 2012/13 an der Spitze des Hauses.

Blaubart im Bett von Buoso Donati – Calixto Bieto verzahnt „Gianni Schicchi“ und „Herzog Blaubarts Burg“ an der Komischen Oper Berlin

02.03.15 (Peter P. Pachl) -
Wenn das aus Giacomo Puccinis „Trittico“ herausgelöste Schlussstück „Gianni Schicchi“ mit anderen Werken des Musiktheaters gekoppelt wird, so steht der skurril-heitere „Rausschmeißer“ in der Regel ebenfalls am Ende. Anders jedoch an der Komischen Oper Berlin, wo der in Florenz angesiedelten Komödie nahtlos der Einakter „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bártók folgt. Die im selben Jahr 1918 uraufgeführten Opern erfahren sogar eine räumliche Verzahnung.

Hauptdarsteller in ihren 30 Rollen – Straus’ „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ an der Komischen Oper Berlin

31.01.15 (Peter P. Pachl) -
Der ungewöhnliche Titel einer Musikalischen Komödie, ein sequenzierter Relativsatz, ist das Haupt-Chanson des Abends, umgeben von mindestens drei weiteren Ohrwürmern, die ebenfalls zu Evergreens geworden sind. Obgleich diese Nummern unverwüstlich blieben, ist „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ schon lange nicht mehr zur Aufführung gekommen.

Operette mit unsichtbarer Titelfigur – Deutsche Erstaufführung von Emmerich Kálmáns „Arizona Lady“ an der Komischen Oper Berlin

22.12.14 (Peter P. Pachl) -
Der Titel ist der Name eines besonders schwierigen, am Ende aber siegreichen Rennpferds: Emmerich Kálmán war über der Arbeit an der für den Broadway bestimmten Operette „Arizona Lady“ im Jahre 1943 verstorben; ein Jahr später erfolgte die Uraufführung in Bern, instrumentiert von Wilhelm Friebe. Norbert Biermann hat das Particell nun neu in Partitur gesetzt. Dabei hat sich Biermann mit seiner überaus virtuosen Orchestrierung kundig die Spezifik des zwischen Budapest, Berlin, Wien und New York changierenden Stils von Kálmán getroffen. Das zweimalige Pferderennen gemahnt allerdings an die Ascott-Gavotte von Alan Jay Lerners „My fair Lady“.

„Hans im Glück“, „Gold“ und „Das Gespenst von Canterville“ – Eine Ur- und 2 Erstaufführungen zeitgenössischer Kinderopern an den Berliner Opernhäusern

09.12.14 (Peter P. Pachl) -
Die Berliner Opernbühnen wetteifern zu Recht auch um die Gunst des jungen Publikums, vor allem in der Weihnachtszeit. Mit größtem Vorlauf startete die Komische Oper Berlin bereits vor mehr als einem Monat mit der Zweitfassung einer in Zürich uraufgeführten Oper, in der vergangenen Woche folgten im Zweistundenabstand die Deutsche Oper Berlin und die Staatsoper in der Werkstatt des Schillertheaters mit veritablen Uraufführungen nach.
Inhalt abgleichen