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Alle Artikel kategorisiert unter »Kreativität«

Himbeerkuchen-Computer und Butterbrotdosen-Controller

22.11.17 (Julia Mihály) -
Immer mehr Künstler nutzen das kreative Potenzial aktueller Technologien, um Publikum interaktiv an ihren Projekten partizipieren zu lassen. Dabei greifen sie oftmals auf Soft- und Hardware zurück, die ursprünglich aus einem pädagogischen Ansatz heraus entwickelt wurde.

Musikalische Metakreation als Herausforderung

03.04.17 (Sebastian Trump) -
Computer und Kreativität erzeugen als Begriffspaar häufig mehr Missverständnisse als Klarheit über ihr Verhältnis zueinander und die daraus erwachsenden Möglichkeitsfelder. Generative musikalische Systeme entwickeln eigenständige Handlungsfähigkeit im kreativen Raum und nehmen die Funktion von Komponistinnen und Komponisten ein. Verschwimmende Grenzen zwischen Körper und Maschine sowie autonome Musikinstrumente fordern auch für Instrumentalistinnen und Ins-trumentalisten eine Neubestimmung ihrer Rolle im performativen Kontext.

Erweiterung des kreativen Terrains

31.03.16 (Sara Hubrich) -
In seinem Aufsatz „Der kreative Interpret“ (1976) beleuchtet Vinko Globokar die Beziehung zwischen Komponist und Interpret und deren Auswirkung auf das auf der Bühne spürbare Geschehen. So sei beispielsweise das Improvisieren des Interpreten keine eigenständige gestalterische Leistung, schließlich gehe es um das Erfinden von Klängen auf Befehl. Von dieser Diskussion ausgehend, gelangt er zu einer Darstellung des Beziehungsgeflechts auf der Konzertbühne. Interpreten seien dabei sowohl in ihrer Beziehung zur Musik zu erleben, als auch zum Komponisten und zum Publikum. Wird diesen Beziehungsaspekten gleichermaßen Rechnung getragen, könne sich, so Globokar eine „Vermenschlichung der Musik“1 einstellen. An dieser Stelle erfolgt die Darstellung einer möglichen Reaktion aus der Perspektive einer Interpretin, Instrumentalpädagogin und Musikvermittlerin im 21. Jahrhundert, die geprägt ist von den vielfältigen Anforderungen und Erwartungen, die an diese Rollen geknüpft sind.

Schilderwälder

24.12.15 (Gordon Kampe) -
Neulich morgens, gerade hatte ich meine Tochter zur Schule gebracht, bemerkte ich ein neues Straßenschild direkt vor meiner Haustür, das mir wegen anstehender Baumschnittarbeiten ein absolutes Parkverbot erteilte. Zwar stehen in der Straße keine Bäume, aber mir fällt es selbstredend nicht ein, die Entscheidungen der Obrigkeit frech zu hinterfragen. Ich klebte lediglich, denn ich war so kurz vorm Wochenende bes­ter Stimmung, ein Bild davon in mein facebook und erfreute mich an belang- und folgenloser Albernheit.

Tim Renners Ideen auf dem Prüfstand unseres Kulturkolibris – Der Sperrsitz der nmz

16.09.14 (Martin Hufner) -
Der Kulturkolibri ist auf dem Speersitz gelandet. In aktuellen Beiträgen schaut sich unser neuer Blogger die kultur- und medienpolitischen Aktivitäten des Berliner Kulturstaatssekretärs Tim Renner etwas genauer an: Renners Neudefinition von Musikschubladen und seinen Vorschlag fürs Live-Internetstreaming von Veranstaltungen des Opern- und Sprechtheaters, samt Reaktionen. Diskutieren Sie mit ihm und uns auf dem „Sperrsitz der nmz“.

Fünf Länder starten Modellprogramm für kulturelle Bildung

11.11.11 (Agentur - dapd) -
Berlin/Hamburg - Mit einem bundesweit bislang einmaligen Modellprogramm wollen fünf Bundesländer "Kulturagenten für kreative Schulen" etablieren. Das Angebot solle Kinder und Jugendliche stärker für Kunst und Kultur begeistern, teilte die Geschäftsstelle "Kulturagenten für kreative Schulen" am Freitag in Berlin mit.

Dem Genius auf der Spur

14.12.10 (Pat Christ) -
Ist der kreative Schaffensprozess eines Komponisten erforschbar? Hans Pfitzners Antwort war eindeutig: Nein! Der Musikpsychologe Julius Bahle hingegen wollte mit einer Studie hinter die Geheimnisse des Komponierens kommen. Im Jahr 1936 veröffentlichte er das von ihm in Erfahrung gebrachte. Beim Kongress „Kreativität – Struktur und Emotion“ erinnerte der Hallenser Musikwissenschaftler Professor Wolfgang Auhagen an Bahles bis heute bemerkenswerte Untersuchungen.

Resozialisation

04.11.09 (Martin Hufner) -
Alle Jahre wieder gibt’s eine Resolution, vom Deutschen Musikrat. Auch in diesem Jahr blieb man der Tradition treu. Thema: Digitalisierung – ohne Urheber keine Kreativität. Schon der Titel zeigt, dass man mit diesem Luftgedankenpapier völlig ins Klo gegriffen hat. Eine simple Verkehrung des Zusammenhangs, ohne Kreativität keine Urheber hätte man wohl besser sagen sollen, wenn man das Bedingende erkannt hätte. Auch das Schlagwort „Digitalisierung“ wirkt in diesem Zusammenhang etwas unglücklich. Genauso könnte da stehen: Notenpapier, Callcenter oder Nachtclub. So ist das, der eine spielt gerade Skat, der andere Maumau. Sie haben das gleiche Kartenspiel, aber sonst wenig gemeinsam.

Eine Balance der Interessen ist nicht in Sicht

29.05.09 (Barbara Haack) -
Nur in einem Punkt waren sich Teilnehmer und Referenten der Urheberrechtskonferenz am 7. und 8. Mai in Berlin einig: Das Urheberrecht muss so gestaltet werden, dass es kreative Leistungen fördert und stärkt. Spätestens nach diesem Bekenntnis, dem zumindest niemand zu widersprechen wagte, war allerdings Schluss mit den Gemeinsamkeiten.

Antrags-Anschlag auf die GEMA, per Kleinlaster

30.09.08 (Martin Hufner) -

Dass das Urheberrecht und seine Inanspruchnahme bisweilen absurde Blüten treibt, ist kein neues Phänomen. Normalerweise erfolgte bislang die Kritik an der gängigen Praxis von Urheber- und Verwertungsrechten von Seiten der Popmusik, die in vielen ihrer Werke mit Zitaten oder Samplingmethoden arbeitet. Dass nun ein Vertreter der Neuen-Musik-Szene auf diese Problematik hinweist, ist relativ neu und in dieser Form einzigartig. Johannes Kreidler komponierte mit seinem Stück „product placements“ eine Collage unter Verwendung von 70.200 Teilen fremden Materials – und das auf der Länge von 33 Sekunden.

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