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Alle Artikel kategorisiert unter »Gordon Kampe«

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Abrüsten

13.08.19 (Gordon Kampe) -
Neulich – OMG!!! – war ich total overwhelmed! Ich musste der family und der Welt für their patience, power, love, inspiration und friendship aus dem ganz deepen heart danken, da sie meinen dream so supported hatten – nämlich ein Kräuterbeet anzulegen! Da ich nicht jeden Tag zwei Kilo Kresse essen kann, ist es mittlerweile 50 cm hoch und blüht, aber immerhin: Mir war etwas gelungen! Das war übrigens nicht immer so.

Muss mal müssen

24.06.19 (Gordon Kampe) -
Jüngsthin las ich, dass Musik so und so sein müsse, damit sie „gelingen“ könne. Ich spürte, wie sich meine ausgeprägte Sanftmut aus dem Staube machte und stracks eine weitere, tiefe Furche meine ohnehin zu hohe Stirn zierte. Gewisslich, es muss am „muss“ gelegen haben. Da platzte mir der Kragen und mir ward putzwunderlich. Was Musik so alles muss …

Akademisch!

25.04.19 (Gordon Kampe) -
Ich habe keine Statistik angelegt und bestimmt spielt mir durch Eitelkeit erzeugte selektive Wahrnehmung einen Streich. Aber, wenn das Wort „akademisch“ der Berufsbezeichnung „Komponist/-in“ vorangestellt wird, ist das nicht immer nett gemeint – oder? Mir hat’s entweder noch niemand vorgeworfen oder ich hab’s verdrängt. Aber es ist dennoch wahr: Ich bin ein akademischer Komponist. Mit Begeisterung!

Zahnlos

30.03.19 (Gordon Kampe) -
Manchmal dachte ich, ich stumpfe ab. Zu viel gehört, zu viel gequatscht, zu viele Konzerte, zu viele Töne. Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen, liebe Kollegen/-innen? Ich erinnere mich dann immer wieder an den zahnlosen Jungen, er ist Teil meiner Abstumpfungsvermeidungsstrategie, die ich Ihnen gerne empfehlen möchte:

Das Herz der ganzen Straße

19.12.18 (Gordon Kampe) -
Wanderer/-innen, die ihr nie nach Essen – die Einkaufsstadt! – kommt, ihr verpasst etwas, gerade jetzt in der Adventszeit: den supertruper Klampfenmann. Er war immer schon da, und es ist nicht nachzuvollziehen, dass er nicht längst Teil des Stadtwappens ist. Er gehört zu Essen wie Rot-Weiß, Xaver (der Holsterhauser Hähnchenmann) oder die Folkwang Uni.

Moment mal!

21.11.18 (Gordon Kampe) -
Als ich jung war und mich durch die Publikationen unserer putzigen Nische wühlte, keuchte ich während der Lektüre oft und zog mich schmollend und unverstanden in meine noch kleinere, aber eigene Nische zurück. Heutzutage kräusele ich lediglich die linke Augenbraue und feiere die volle Faltenpracht meiner mittelalten Stirn. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass jemand die Paradigmen wechselt, Begriffe abschafft, einführt, erweitert, umpflügt, auflöst.

AAA

31.10.18 (Gordon Kampe) -
Ich wiederhole mich ja ungern. Ist ja nicht so, als ob es nix zu Nölen gäbe. Aber vielleicht hilft’s, denn stetes Möppern höhlt den Stein. Es geht ums Geld. Ich bat an dieser Stelle vor ein paar Jahren bereits darum, dass auch in unserem Bereich Verträge rechtzeitig geschlossen werden. Putzig, dass man das sagen und über derlei Selbstverständlichkeiten nachdenken muss. Vielleicht sind wir zu nett? Oder fürchten uns vor der Hand, die einen „nährt“, die beißt man ja nicht – und vielleicht kommt ja noch mal etwas hinterher, irgendwann … Garstig, derlei Gedanken! Okay. Ich habe ja gut Reden, ich bekomme jetzt immer Geld, denn ich gehöre dem Staat. Die meisten Kolleg/-innen aber nicht.

Auftrumpfen!

27.06.18 (Gordon Kampe) -
Vor gefühlten 90 Jahren brachte ich meinen Kirchenchor mit zu einem Klassenabend. Plötzlich waren da 20 Herrschaften und lauschten erratischen Sinustonstudien, die sich – echt! – vortrefflich mit dem Fiepen eines Hörgeräts vermischten. Immer mal wieder wurde damals das „Proletariat“ als theoretische Konstruktion diskutiert – hier ist es, dachte ich bei mir, schaut’s euch mal an!

Der Publi-kuck-omat

31.05.18 (Gordon Kampe) -
Natürlich sitze ich beim Steuern der Elektronik während eines Konzerts dort, wo man gut hört. Neulich allerdings, da saß ich mit Mischpult und Computer zwischen Beichtstuhl und einem Seitenaltar in einer wildwuchernden Barockkirche und hatte – Grundgütiger! – das Publikum direkt vor mir, dazu noch hell beleuchtet. Das P-u-b-l-i-k-u-m!
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