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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturinfarkt«

Pro und kontra TTIP - Besitzstandswahrung gegen Amerikanisierung im Kulturbereich

14.08.14 (dpa) -
In der Diskussion um das geplante Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) wirft der Berliner Soziologe Dieter Haselbach, Mitautor der Studie «Der Kulturinfarkt», den Kulturverbänden Besitzstandswahrung vor. Die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte hingegen sieht im TTIP eine große Gefahr für die deutsche Kultur. Nada Weigelt, dpa, fasst das Thema zusammen und unterhielt sich mit den beiden Kontrahenten.

Umwegirrationalität

28.03.13 (Martin Hufner) -
Es ist jetzt ein Jahr her, dass ein Buch in die Kulturwelt einschlug wie ein Meteorit auf dem Mond. Es war darin von einem Kulturinfarkt die Rede. „Von allem zu viel und überall das Gleiche“ hieß es im Untertitel. Die Aufregung war groß und sie ging schnell vorbei. Die Analyse war in Teilen nicht schlecht, im Ganzen verfehlte sie ihr Ziel – handwerkliche Fehler kamen hinzu. Eine Staubwolke war es am Ende. Hätten die Autoren etwas mehr historisches Bewusstsein an den Tag gelegt, ihnen wäre etwas anderes aufgefallen.

Cluster 2012/12 - 1

03.12.12 (Martin Hufner) -
Orchesterfusion, Diskothekensterben: Kulturinfarkt. Das Jahr 2012 hat uns nicht mit unangenehmen Überraschungen verschont. Zuletzt griffen, unter der Flagge des demokratietümelnden Schildbürgers in Uniform segelnd, die Piraten in Bonn die dortige Oper an. Zuvor fusionierten Intendant und Rundfunkräte des SWR zwei Orchester zu einem. Von Piraten, Intendanten und Rundfunkräten in die Zange genommen, arbeitet man auf einen chronischen von außen zugefügten Kultur­infarkt hin.

Wie ich einmal einen künftigen Bundespräsidenten nach vorn bringen konnte: Theo Geißlers Kurz-Schluss

01.05.12 (Theo Geißler) -
Wenn es mit rechten Dingen zuginge, müsste ich im Geld schwimmen. Aber als Ghostwriter verschiedener Regierungsinstitutionen und Parteien wird man regelmäßig mit unterentwickelten Pauschalen abgefertigt und geistig enteignet. Materiellen Rahm und Ruhm schöpfen dann irgendwelche Pappnasen ab, die gerade politisch genehm sind und angeblich einen besseren Namen haben. Ich habe natürlich gar keinen, wie sollte ich auch – der stets billig abgefundene Lohnschreiber. [aus politik & kultur 3-2012]

Die apokalyptischen Reiter der Kultur: Sieben Fragen an die Autoren eines nutzlosen Buches

11.04.12 (Barbara Haack) -
So viel ist zur Publikation des Buches „Der Kulturinfarkt“ inzwischen berichtet und diskutiert worden. An dieser Stelle wollen wir es mit sieben Fragen an die Autoren Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz versuchen, weil doch das eine oder andere auch nach aufmerksamer Lektüre unklar geblieben ist. [aus nmz 4/2012]

Die apokalyptischen Reiter der Kultur

11.04.12 (Barbara Haack) -
So viel ist zur Publikation des Buches „Der Kulturinfarkt“ inzwischen berichtet und diskutiert worden. An dieser Stelle wollen wir es mit sieben Fragen an die Autoren Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz versuchen, weil doch das eine oder andere auch nach aufmerksamer Lektüre unklar geblieben ist.

nmz-TV-Bühne Musikmesse 2012 – "Der Kulturinfarkt" – Realität und Zukunft der öffentlichen Kulturförderung

"Jede zweite mit öffentlichen Mitteln finanzierte Kultureinrichtung sollte geschlossen werden". Wer solch provokante Forderungen aufstellt, muss sich kritischen Fragen stellen. Dies tut Armin Klein, Mitautor des Buchs "Der Kulturinfarkt", auf der nmz-Messebühne. Mit ihm diskutieren Brigitte Zypries (SPD), Lydia Grün (Musikland Niedersachsen) und Moritz Puschke (Deutscher Chorverband). Moderation: Barbara Haack und Theo Geißler (nmz)

Akademie der Künste verfasst Appell zur Verteidigung der Kultur

31.03.12 (PM) -
Auf Initiative von Günter Grass, Wolfgang Rihm, Klaus Staeck, Margarethe von Trotta und Wim Wenders hat die Akademie der Künste einen Appell zur Verteidigung der Kultur verfasst. Anlass ist die laufende Debatte zur öffentlichen Kulturförderung. Das umstrittene Buch "Der Kulturinfarkt" sei ein beispielloser Versuch, die Förderung der Kultur durch die öffentliche Hand zu diskreditieren und pauschal als Subvention zu diskriminieren, heißt es in dem am 30. März 2012 veröffentlichten Aufruf.

Debatte über den „Kulturinfarkt“ bekommt juristische Dimension: Autoren des Buches verlangen vom Kulturrat eine Unterlassungserklärung [update]

22.03.12 (nmz-red) -
Die Autoren des Buches „Der Kulturinfarkt“ haben den Deutschen Kulturrat per Rechtsanwalt aufgefordert, eine „strafbewehrte Unterlassungserklärung“ zu unterzeichnen. Auslöser ist die Pressemitteilung, die der Kulturrat anlässlich der Vorabveröffentlichung im „Spiegel“ herausgegeben hatte. Kulturrats-Geschäftsführer Olaf Zimmermann räumte gegenüber nmz Online einen Fehler in der Mitteilung ein, kritisierte aber das Vorgehen der Autoren, die damit eine inhaltliche Diskussion faktisch beendet hätten.

Kulturwissenschaftler Opitz: Geld für die Kultur neu verteilen

17.03.12 (Agentur - dapd) -
Hannover - Stephan Opitz ist Mitautor des Buches "Der Kulturinfarkt. Von Allem zu viel und überall das Gleiche". Dessen Vorabdruck sorgte für eine heftige Debatte. Kritik entzündete sich vor allem an der provokanten These des Buches, wonach die Hälfte der deutschen Theater und Museen entbehrlich sei. Sein Anliegen sei jedoch keinesfalls eine Halbierung der Kultur in Deutschland, sondern eine Neuverteilung der vorhandenen Mittel, betonte Opitz. Mit dem Honorarprofessor an der Universität Kiel und Referatsleiter im schleswig-holsteinischen Kulturministerium sprach dapd-Korrespondent Alexander Kohlmann.
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