Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Lars Petter Hagen«

Unübersehbar #13 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 24.7. bis zum 30.7.2020

23.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Kochen mit Lars Petter Hagen, Partizipieren mit Münchener Künstler*innen, Tanzen mit Berliner DJs und -Janes, Singen mit Goethe, Wähnen und Wollen mit Wagner… Die 13. Ausgabe unserer Streaming-Tipps hat‘s wieder in sich. Viel Vergnügen!

Das Klavier in unserem Leben – Eindrücke vom Eclat Festival Stuttgart

12.02.19 (Andreas Kolb) -
37 Uraufführungen in fünf Tagen, das ergibt einen Schnitt von etwa sieben neuen Werken am Tag. Mehr als je zuvor war das Eclat Festival vom 6. bis 10. Februar 2019 im Stuttgarter Theaterhaus – übrigens nach wie vor eine der architektonisch besten Produktionsstätten für neue Musik – eine Messe der musikalischen Möglichkeiten der Gegenwart. Was die eingeladenen 26 Komponistinnen und 24 Komponisten alles präsentierten, reichte vom „harmlosen“ (in Anführungszeichen!) Schubert-Abend über neue Musik als sozialreformerische Bemühung bis hin zu auf höchstem Niveau gefertigter und dargestellter Kammer-, Chor- und Orchestermusik.

Music in the Expanded Field

Das Motto „Music in the Expanded Field“ hat das Programm der Darmstädter Ferienkurse 2016 durchzogen: Wie steht die zeitgenössische Musik im Verhältnis zu anderen Kunstformen und welche Darstellungsformen und Medien nutzen Komponisten heute über das rein Auditive hinaus für ihre Arbeiten?

Komponierende Kuratoren, diskursive Komponisten

01.03.16 (Andreas Kolb) -
Am Anfang steht der Schöpfer – seit man vom autonomen Werk spricht, denkt man sich stets den von der Muse geküssten oder sonst wie inspirierten Komponisten dazu. Innerhalb des Systems Neue Musik ist heute den Musik-ermöglichern, den Kuratoren, eine immer größere Bedeutung zugewachsen. Mit ihren Festivalthemen greifen sie nicht nur virulente Musikströmungen auf, sondern versuchen, diese mitzugestalten. Im worst case wird die Fragestellung eines Festivals ausstaffiert mit den dazu eingeladenen Komponisten.

In allem steckt ein „Duo“

04.02.14 (Isabel Herzfeld) -
Auf den ersten Blick scheint das Ultraschall-Festival Federn gelassen zu haben, und doch kann der erste Jahrgang im neuen „Design“ und unter teils neuer Leitung als rundum positiv gewertet werden. Mit Andreas Göbel hat der rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) endlich wieder einen regulären Redakteur für Neue Musik, der mit Rainer Pöllmann vom Deutschlandradio Kultur nahtlos, doch durchaus aktiv – etwa in Pausengesprächen mit Künstlern und Komponisten oder im unermüdlich angepriesenen „Blog“ der neuen Website – zusammenarbeitete. Die Strategie der „zwei Handschriften“, mit der sich Pöllmann und Göbels Vorgängererin Margarete Zander bisher teils befruchtend, gelegentlich auch störend gegenseitig profilierten, ist bei der Reduzierung des Festivals von zehn auf fünf Tage, ergänzt durch einen „Prolog“ und einen „Epilog“, nicht mehr durchführbar. Unter dem neuen Titel „Ultraschall Berlin“ sollen durch diese Reduktion und Konzentration mehr auswärtige Besucher angezogen werden. Bei gleichbleibendem Budget können so etwas entspannter durchaus noch die alten Schwerpunkte bearbeitet werden – obwohl das diesjährige Thema „Duo“ zunächst den erschrockenen Stoßseufzer hervorlockte: „Oh Gott, die Sender haben kein Geld mehr!“

Rede Künstler, bilde mich! „NOW!“, das Festival Neue Musik in Essen stellt die Gretchenfrage

06.11.12 (Georg Beck) -
Wie bei jedem anständigen „Symposium“ blieben die gestellten Fragen ohne Antwort. Woher sollen auch ausgerechnet Komponisten wissen, was adornitisch kontaminierte Veranstalter so umtreibt: „Wo ist vorn? Welchen Weg beschreiten wir? Welche Perspektive hat unsere Gesellschaft?“

Zwischen Welten und Werken

31.10.11 (Björn Gottstein) -
Eine der wichtigen Fragen, die sich heute stellen, ist die, was die Neue Musik mit der Welt zu tun hat, in der wir leben? Wie reflektiert sie unseren Lebensalltag? Wie mischt sie sich ein? Der Warschauer Herbst widmete sich in diesem Jahr solchen Werken, die Probleme ansprechen und Stellung beziehen, Werken mit einem politischen, philosophischen und manchmal auch ganz alltäglichen Hintergrund.

Angetreten zum Dienst an der neuesten Neuen Musik

31.10.11 (Gerhard Rohde) -
Sind die Donaueschinger Musiktage ein Festival? Oder gar Festspiele? Oder doch nur einfach und wahrheitsgemäß „Musiktage“, eine Mischung aus Laboratorium, Musikmesse und Arbeitstagung? Die Begriffe geisterten drei Tage lang durch Gesprächsrunden, Pressekonferenz, private Diskussionen, als ob es notwendig wäre, Donaueschingen zum Festspiel zu erheben, damit niemand auf den schnöden Gedanken verfiele, die schlichten „Musiktage“ (womöglich aus finanziellen Gründen) einfach einzustellen. An ein „Festspiel“ wagt man nicht so leicht Hand anzulegen – oder?

„Wer singt, verscheucht das Übel“ - Festival Eclat mit fünf UA am Samstag

15.02.11 (Verena Großkreutz) -
Stuttgart – Der Andrang beim Neue-Musik-Festival Eclat und damit das allgemeine Interesse an der musikalischen Avantgarde scheint in Stuttgart stetig zu wachsen. Beide Samstagskonzerte in den Sälen T2 und 3 des Theaterhauses waren vorab schon ausverkauft.

into Johannesburg Trailer – Lars Petter Hagen

 „into…“ steht seit Anfang 2008 für ein Großprojekt der zeitgenössischen Musik: Ensemble Modern, Siemens Arts Program und das Goethe-Institut beauftragten 16 namhafte Komponisten, sich kompositorisch vier „Megacities“ anzunähern – dem Wesen der Städte musikalisch Ausdruck zu verleihen.

Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: