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Alle Artikel kategorisiert unter »Luigi Dallapiccola«

Sich überlagernde Energiesysteme

24.04.19 (Julia Kaiser) -
Mit archaischen Geräuschen wie von Feuersteinen beginnt Catherine Millikens Werk „Bright Ring“. Jagdish Mistry und Giorgos Panagiotidis lassen ihre Bögen auf die Instrumente schnellen, als schlügen sie den Urfunken des Ensemble Modern aus ihren Violinen. Der Ton setzt sich über die Crotales fort und scheint leiser, aber immer intensiver zu werden.

Peter P. Pachl: Kuriose Kostbarkeiten

03.01.19 (Peter P. Pachl) -
Nachdem der Echo Klassik Preis im Vorjahr schmählich abgestürzt war, ist er – wie Phönix aus der Asche – als Opus Klassik Preis neu emporgeschwebt. Einen der Preise erlangte dabei die an dieser Stelle im Vorjahr bereits prämierte DVD-Ersteinspielung von Walter Braunfels’ „Ulenspiegel“ (Capriccio), und mit einer der hier als bemerkenswert hervorzuheben geplanten, dann aber aufgrund der gebotenen Kürze dem Strich zum Opfer gefallenen Produktionen erlangte ebenfalls den Opus die Doppel-CD mit der Kammermusik und den Liedern von Rudi Stephan unter ihrem Spiritus Rector Hinrich Alpers (Sony). Nach dem Echo in der Musik als deren entschlüsseltem Geheimnis, dem Wieder-Hören, gilt nun auch in dieser individuellen Bilanz die Hervorhebung dem Plural von Opus – die Pluralität der Opera auf dem (Bild-)Tonträger-Markt.

Allzu schöne Vernichtungen – Strawinsky und Dallapiccola an der Semperoper

02.07.18 (Roland H. Dippel) -
Igor Strawinskys Opern-Oratorium „Oedipus Rex“ nach Sophokles‘ Tragödie und Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ („Der Gefangene“) sind eine ganz starke Kombination. Nach ihren Regie-Erfolgen mit Henzes „Gisela!“ und „We come to the River“ kommt Elisabeth Stöppler an die Semperoper Dresden zurück und gewinnt bei Dallapiccola eine weitaus höhere Intensität als bei Strawinsky. Ein eindringlicher, wenn auch zu runder Abend mit einem phänomenalen Solisten- und Chorensemble, angeführt von Claudia Mahnke und Lester Lynch.

Eine Bühne voller Käfige - Gefangenen-Opern im Doppelpack

27.04.18 (dpa) -
Stuttgart - Auf einer Bühne voller Käfige hat die Staatsoper Stuttgart die zeitgenössischen Stücke «Der Gefangene» und «Das Gehege» im Doppelpack aufgeführt. Regisseurin Andrea Breth fügte die beiden in politisch bewegten Zeiten entstandenen Einakter zu einem zweistündigen Abend unter musikalischer Leitung von Franck Ollu zusammen.

Hinter Gittern – Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ und Wolfgang Rihms „Das Gehege“ in Brüssel

26.01.18 (Joachim Lange) -
Wenn Andrea Breth inszeniert, dann bekommen die Werke, die sie sich vornimmt, immer etwas Grundsätzliches, Gültiges. Sie schafft es allemal zum Kern der Sache vorzudringen. So wie jetzt mit ihrem jüngsten Doppelabend in der Brüsseler La Monnaie Oper mit Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ und Wolfgangs Rihms „Das Gehege“.

Wagnis mit Glück und Scheitern: Dallapiccolas „Il Prigioniero“ und Zimmermanns „Ekklesiatische Aktion“ an der Oper Köln

30.03.15 (Rainer Nonnenmann) -
Beide Werke handeln von Gefangenschaft, Befreiung und ultimativer Erlösung durch den Tod. Beide spielen in Kerkern der spanischen Inquisition des 16. Jahrhunderts, lassen einen Großinquisitor auftreten, üben radikale Kritik am Christus- und Menschenbild der Kirche. Beide thematisieren existentielle menschliche Verlassenheit, Ausweg-, Sinn- und Hoffnungslosigkeit, und beide stammen von Komponisten, die sich als ebenso gläubige wie zweifelnde Katholiken in bekenntnishaften Werken gegen Totalitarismus, Krieg, Gewalt und Unterdrückung jeglicher Art gewandt haben.

Neu geführter Nachtflug: Luigi Dallapiccolas „Volo di notte“ an der Bayerischen Theaterakademie

13.06.12 (Wolf-Dieter Peter) -
Flieger als risikofreudige Pioniere des Fortschritts und die poetische Verklärung durch Antoine de Saint-Exupéry – das hat Luigi Dallapiccola 1940 in der dem Faschismus nahen Endphase des italienischen Futurismus in seinem Operneinakter „Volo di notte“ („Nachtflug“ thematisiert. An die zwischen Realismus und Reflexion, von Blues-Melancholie zu Sprechgesang, Zwölfton-Reibungen und harmonischen Ariosi wechselnde Repertoire-Rarität wagten sich nun Dozenten und Absolventen der Bayerischen Theaterakademie.

Ein Tag der Extreme: zum Abschluss des Ultraschall-Festivals in Berlin

03.02.11 (Barbara Eckle) -
Mit zwei sehr diversen Konzerten ist das Berliner Festival für Neue Musik „Ultraschall“ zu Ende gegangen. Am Nachmittag bestritt das berühmte Arditti Quartett kammermusikalische Werke aus den letzten Jahren, während das Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin sich am Abend auf eine Gegenüberstellung von Pionierswerken aus den 1960er Jahren und Kompositionen aus allerjüngster Zeit konzentrierte.

Barocke Formenlehre

07.07.10 (Mátyás Kiss) -
Luigi Dallapiccola: Orchesterwerke Vol. 2 – Partita, Dialoghi, Quattro Liriche di Antonio Machado, Three Questions with Two Answers; Gillian Keith, Sopran; Paul Watkins, Violoncello; BBC Philharmonic, Gianandrea Noseda. Chandos CHAN 10561 (Codaex)

Der italienische Individualist: zur Fortsetzung der CD-Edition mit Orchesterwerken Luigi Dallapiccolas

02.07.10 (Michael Kube) -
Obwohl er zu den bedeutendsten italienischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt, ist Luigi Dallapiccola (1904–1975) selbst unter versierten Kennern in der Regel nur dem Namen nach bekannt. Seltsam, denn dank seiner persönlichen musikalischen Sprache und einer unorthodoxen Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik gehört er zu den großen Individualisten seiner Zeit. Das zeigt nun auch die Einspielung seiner Orchesterwerke.
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