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Alle Artikel kategorisiert unter »Manon Lescaut«

„Manon Lescauts“ Abstieg in die Gegenwart – Puccinis Oper am Staatstheater Mainz

18.02.20 (Andreas Hauff) -
214 Bewerbungen aus 32 Nationen gab es für den Europäischen Opernregie-Preis 2018. Nach der Finalrunde in Zürich vergab die Jury zwei erste Plätze. Einer davon ging an den britischen Regisseur Gerard Jones und die in London lebende Bühnen- und Kostümbildnerin Cécile Trémolières. Ihr Konzept für Giacomo Puccinis Oper „Manon Lescaut“ ist jetzt am Staatstheater Mainz zu erleben.

Erschreckend aktuell: Puccinis „Manon Lescaut“ in Frankfurt erschüttert

07.11.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Dass ein Klassiker zeitlos gültig ist, können meisterhafte Interpreten doch immer wieder beweisen. Den nicht nur „Puccini schlürfenden“, sondern mit-denkend-fühlenden Musiktheaterfreund erfreut das zutiefst. Das muss nicht Festspielen und ihren besonderen Produktionsbedingungen vorbehalten sein. In Frankfurts innovationsfreudigem Opernhaus erschreckt und bestürzt ein derartiges Erlebnis sogar – und unser Kritiker Wolf-Dieter Peter war dabei.

Luxus im Wohncontainer – Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“ am Anhaltischen Theater in Dessau

08.04.19 (Joachim Lange) -
Die junge Manon steht zwischen zwei Männern. Auf der einen Seite der leidenschaftliche, aber arme Student Des Grieux. Auf der anderen der reicher Steuerpächter Geronte. Sie entscheidet sich erst mal für’s Luxusleben. Als der Student wieder auftaucht, will sie aber doch mit ihm fliehen. Der Alte verhindert das, sie landet im Knast, wird nach Nordamerika verbannt. Er folgt ihr freiwillig. Aus Liebe. Kann sie aber nicht vorm Verdursten in der Wüste bewahren. Puccini trat mit seiner „Manon Lescaut“ 1893 bewusst gegen Massenets damals schon erfolgreicher Version des Stoffes an. Auch wenn er dafür keine Wunschkonzertnummern komponierte, die mit denen aus Bohème, Tosca oder Butterfly mithalten können, so schwingt er allemal den großen emotionalen Orchesterpinsel. Das alles gelingt in Dessau vorzüglich, meint unser Kritiker Joachim Lange.

Ins Hollywood-Studio verlegt – Puccinis „Manon Lescaut“ an der Berliner Staatsoper

07.12.16 (Peter P. Pachl) -
Eine Großtat des Intendanten Jürgen Flimm an seiner Staatsoper war die Inszenierung von Rimsky-Korsakows „Zarenbraut“ durch Dmitri Tcherniakov, die in einem TV-Studio spielte. Dies das mag Flimm auf die Idee gebracht haben, seinerseits in St. Petersburg die Handlung der „Manon Lescaut“ ebenfalls in ein Studio zu verlegen. Aber was in St. Petersburg offenbar Gefallen gefunden hat, kam in Berlin weniger gut an.

Umjubeltes Ehepaar: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov singen Puccini

02.08.16 (dpa, Georg Etscheit) -
Salzburg - Salzburger Festspiele ohne die große Sopranistin Anna Netrebko, das ist wie Salzburger Festspiele ohne Mozart. Die russische Diva gehört fast schon zum Inventar des weltweit renommierten Musik- und Theaterfestivals. 2002 startete sie hier in einer legendären Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts «Don Giovanni» als Donna Anna ihre atemberaubende Karriere. Netrebko wird längst und zu Recht in einem Atemzug genannt mit Diven wie der unvergessenen Maria Callas.

Münchner Opernfestspiele: «Manon Lescaut» bei der «Oper für alle»

29.07.15 (dpa) -
München - Mit einer Live-Übertragung von Giacomo Puccinis «Manon Lescaut» auf den Platz vor dem Bayerischen Nationaltheater enden am Freitag die Münchner Opernfestspiele. Thomas Gottschalk werde den Abend moderieren, teilte die Bayerische Staatsoper mit. Die Hauptrollen der Inszenierung von Hans Neuenfels singen Kristine Opolais und Jonas Kaufmann. Das Staatsorchester werde dirigiert von Alain Altinoglu.

Im Labor der Leidenschaften – Hans Neuenfels inszeniert erstmals Puccini in München

16.11.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Eigentlich sollte es ein schöner Abend werden – wie die vorher, als Bumbry-Corelli in „Carmen“ sangen und Scotto-Bergonzi in „Traviata“… und dann neben dem jungen Tenorstar diese „alt“ aussehende Manon Lescaut. Für den Schlussakt in Louisianas Sandwüste waren große Planen über das Arena-Halbrund gezogen, Manon wankte herein – und nach wenigen Minuten erstarrten die 18.000 in der Arena di Verona.

Netrebko gibt Titelpartie der «Manon» in München ab

04.11.14 (dpa) -
München - Es hätte das Traumpaar auf der Bühne des Münchner Nationaltheaters sein können: Anna Netrebko und Jonas Kaufmann in den Hauptrollen der Puccini-Oper «Manon Lescaut». Doch daraus wird nichts. Die Netrebko wirft hin.

Liebe, Luxus und Gier: «Manon Lescaut» feiert Premiere in Baden-Baden

14.04.14 (dpa) -
Baden-Baden - Luxus oder Liebe - die junge Manon ist hin- und hergerissen. Eigentlich war ihr ein Leben hinter Klostermauern vorbestimmt, doch sie wird zur Femme fatale und Geächteten. Kurzum: Giacomo Puccinis «Manon Lescaut» bietet alles, was eine tragische Operngeschichte braucht. Mit großem Beifall ist die Premiere der Neuinszenierung am Festspielhaus Baden-Baden unter der Regie von Sir Richard Eyre und der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle am Samstagabend gewürdigt worden.

Die Liebe ist ein Kind der Freiheit: Puccinis „Manon Lescaut“ an der Dresdner Semperoper

05.03.13 (Michael Ernst) -
Es ist Wagner-Jahr. Christian Thielemann, momentan der deutsche Wagner-Dirigent per se, leitet seit dieser Spielzeit die von Wagner einst als „Wunderharfe“ apostrophierte Sächsische Staatskapelle. In Dresden ist Richard Wagner Hofkapellmeister gewesen, Thielemann gilt sozusagen als dessen Amtsnachfolger am Pult der Kapelle. Und was dirigiert er als erste Opernpremiere an der Elbe? Keinen Wagner, sondern Puccinis „Manon Lescaut“.
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