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Alle Artikel kategorisiert unter »Neue Musik«

Das iPad als Musikinstrument

13.11.14 (Gunter Sokolowsky) -
Der Landesverband Niedersachsen e.V von Jeunesses Musicales Deutschland bietet in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum für Neue Musik und dessen Leiter, Herrn Prof. Helmut W. Erdmann, den zweiten Teil eines aktuellen und interessanten Workshops an. Dieser 2. Workshop „iPadAir – music in the air II“ findet am Samstag, 11. Oktober 2014 von 11 Uhr bis 18 Uhr, im Fortbildungszentrum für Neue Musik, An der Münze 7 in Lüneburg statt.

Klangerzeuger, Filter und Moderatoren

02.11.14 (Eckart Rohlfs) -
Was verbirgt sich hinter diesem sachlichen Titel? Eigentlich ist der Titel „elektronische Musik“ falsch und irreführend. Es geht gar nicht um Musik, jedenfalls nicht um Musik im klassischen Sinne. Gerade die bei Siemens entwickelte elektronische Nachrichtentechnik und die perfektionierte Röhren- und Tonbandtechnik lieferte Elemente, an die sich immer mehr Avantgarde-Komponisten neugierig herantasteten, um schließlich mit hoch gebildeten Studioingenieuren für immer speziellere Aufgaben weitere und verfeinerte Apparaturen zu entwickeln – nicht etwa, um zu musizieren oder Musik zu machen, sondern, um atomisierte Klänge, Geräusche, Töne zu speichern und mittels elektronischer Prozesse zu manipulieren, deren Elemente verfügbar zu machen und neu zu komponieren.

Unbequeme Komponisten

Ihre „Visionen“ für Klavier sind sechs Klangbilder, die sich auf unterschiedliche Weise – bruchstückartig, virtuos und in freier Tonalität - mit den instrumentalen Möglichkeiten des Tasteninstruments beschäftigen. Mal liegt der Fokus auf der Dynamik, mal sind es Intervalle, mal der Rhythmus, der die „Visionen“ Ursula Keusen-Nickels beflügelt.

V-Leute

18.10.14 (Gordon Kampe) -
Wir brauchen mehr Vermittlung! … Na, noch wach? Gut! Folgendes: Neulich im Vermittlungseinsatz – Feldmans „neither“ traf auf Seniorentruppe. Und während ich so: „bla-Cage-bla-graphisch-bla“, malten mir die Damen Zahlen in die Partituren, bis eine „Bingo!“ rief.

„Auf die Bühne gebracht“ – Neue Musik macht Schule

18.10.14 (nmz) -
Jeder kann heutzutage mit den Musikstilen Pop, Jazz oder klassischer Musik etwas anfangen, mit dem weiten Feld der Neuen Musik jedoch kaum. So ist es nicht verwunderlich, dass die Klasse 10c der St. Ursula- Schule Hannover nicht grade begeistert war, als dieses Thema im Fach Musikgeschichte auf dem Programm stand. Hier musste also ein Zugang gefunden werden, der einerseits bei den Schülerinnen und Schülern Interesse weckt und andererseits das Kerncurriculum für das Fach Musik in Niedersachsen nicht außer Acht lässt, bei dem ausdrücklich auf die Kompetenz „Musik in Verbindung mit Sprache, Bild, Szene, Film und Programm“ verwiesen wird.

„Neue Musik ist uns nah“

Der Satz, dass Musik frei und letztlich auch glücklich macht, gilt in besonderem Maß für den Flötisten, Pädagogen und Verbandspolitiker Edmund Wächter. Er ist ein Freiberufler mit Leib und Seele, der die Freiräume ausnutzt, die ihm seine Unabhängigkeit öffnen. Schon früh probte er diese Eigenwilligkeit, als er mit 12 nach sieben Jahren Klavierunterricht unter dem Protest der Mutter zum Saxophon wechselte und Jazz spielte. Doch gerade dieser eigene Weg führte ihn zu großen Erfolgen: als Interpret gleichermaßen neuer und alter Musik, als Kammermusiker zusammen mit seiner Frau Elisabeth Weinzierl, als Förderer neuer Musik, als einfühlsamer Pädagoge und Autor einer maßgebenden Flötenschule und als Vorsitzender des Münchner Tonkünstlerverbandes, der mit über 1.000 Mitgliedern größer als viele Landesverbände des DTKV ist.

Neue-Musik-Marathon geplant

14.10.14 (Kerstin Hansen) -
Am 7. November 2013 fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt des DTKV der 2. Tonkünstlerstammtisch statt. Die vor allem im 19. Jahrhundert verbreitete Tradition möchte der Landesverband Sachsen-Anhalt des DTKV gerne wieder aufleben lassen und lud bereits im Juni die Mitglieder, aber auch die Magdeburger Öffentlichkeit ins Forum Gestaltung zu einem ersten Tonkünstler-Stammtisch ein. Prominenter Gast und Gesprächspartner dieses Tonkünstler-Stammtisches war der Präsident des Landesmusikrates Sachsen-Anhalt, Staatssekretär a.D. Winfried Willems. Zu Gast war dieses Mal der neue künstlerische Leiter und Chefdirigent der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, Gerard Oskamp. Er ist seit September 2013 als Nachfolger von GMD Christian Simonis im Amt.

Memento Vitae

05.10.14 (Rainer Nonnenmann) -
O Mensch, gedenke, dass du sterblich bist! – Haben wir ein solches Memento Mori nötig? Müssen wir eigens daran erinnert werden, was wir schon in den letzten Fasern unseres Geistes und Körpers verinnerlicht haben? Eben dass wir sterblich sind. Um daran zu denken, bedarf es auch nicht des medial vermittelten Sterbens in Syrien, Irak, Gaza, der Ukraine und dem großen Rest der Welt. Schließlich wurden wir gerade durch das Wissen um unsere eigene Endlichkeit einstmals überhaupt zu Menschen. Homo Sapiens aß vom Baum der Erkenntnis, trat aus dem blind wirkenden Naturzusammenhang und wurde seiner selbst gewahr. Fortan waren wir nicht mehr Teil der instinkthaft sich reproduzierenden Natur, Gattung, Sippe, sprich Fauna des Gartens Eden. Wir begriffen uns selbst als Individuum mit ebenso individuellem Schicksal – mit Geburt, Leben und Tod.

Programmtipp taktlos 175: Schöne Neue Musik - Jetzt Online

02.10.14 (nmz - thg) -
Es sind die Moderatorinnen und Moderatoren der Pop-Wellen, die den Begriff „Neue Musik“ zwischenzeitlich zu annektieren versuchen – und mit schönen Worten bedienen: „Super, geil, voll romantisch“ lauten die Positivismen für frisch produzierte Tralala-Klänge. Komponistinnen, Komponisten, Interpreten und Publikum klären den Streit bei taktlos Ausgabe 175 live im Münchner Funkhaus. Moderation: Marlen Reichert und Theo Geißler. Jetzt online zum Nachhören!

Theorietanz zwischen Performanz und Relevanz

07.09.14 (Martin Hufner) -
Geschichte, könnte man meinen, wiederholt sich, wenn man dem modischen Theoriewort des „Performativen“ oder der „Performanz“ folgen möchte. Wobei die wenigsten dabei an die Bedeutung dieser Begriffe aus dem Bereich der Linguistik denken dürften, sondern schlicht an die englische Verwendung als „Performance“, also ganz unsubtil als Aufführung oder wie es durch den übermäßigen Einsatz in Castingshows in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist: nach dem Motto, man „performe“ jetzt mal etwas.
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